Benko
Auf Käufersuche für Benkos Immobilien-Reich
Von den vier umstrittenen Innsbrucker Immo-Verkäufen bleiben 10,8 Millionen Euro für die Insolvenzmasse der Laura Privatstiftung von René Benko übrig. Wie viel die Gläubiger vom restlichen Immobilienvermögen noch erhalten werden, ist offen. Bei manchen Innsbrucker Gebäuden ist ein Verkauf zum Verkehrswert „nicht wahrscheinlich“.
OGH entscheidet über Urteil gegen Signa-Gründer Benko
Am Donnerstag befasst sich der Oberste Gerichtshof (OGH) mit dem ersten Urteil gegen René Benko wegen betrügerischer Krida. Der Signa-Gründer war im Oktober 2025 erstinstanzlich teilschuldig gesprochen und zu zwei Jahren Haft verurteilt worden. Benko soll seiner Mutter 300.000 Euro geschenkt und so seinen Gläubigern vorenthalten haben.
Weitere Anklage gegen Benko
Die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) erhebt im Signa-Verfahrenskomplex erneut Anklage gegen Firmengründer René Benko, der seit Jänner 2025 in U-Haft sitzt, und zwar wegen schweren Betrugs und betrügerischer Krida. Eine entsprechende Anklageschrift sei beim Landesgericht Innsbruck eingebracht worden, wie die WKStA am Freitag mitteilte. Die Anklage ist nicht rechtskräftig. Außerdem gab die Behörde einen weiteren Ermittlungsstrang in der Causa bekannt.
Insolvenzverfahren: Nathalie Benko zu Zahlung von 2 Millionen verurteilt
Im Insolvenzverfahren gegen Signa-Gründer René Benko hat Masseverwalter Andreas Grabenweger in erster Instanz bei einer Anfechtungsklage einen Sieg verbucht. Benkos Ehefrau Nathalie wurde vom Landesgericht Innsbruck nicht rechtskräftig zur Rückzahlung von zwei Millionen Euro in die Insolvenzmasse verurteilt.
So viel Geld verschlingt Benkos leere Luxus-Villa im Monat
In der Pleite der Laura Privatstiftung von René Benko geht es – abseits des Streits um die Anerkennung der Milliardenforderung des arabischen Staatsfonds Mubadala – darum, das hauptsächlich aus Immobilien bestehende Stiftungsvermögen zu versilbern. Ende 2024 stand das Vermögen mit einem Wert von 250 Mio. Euro in den Büchern.
Signa: 1,7 Mrd. Forderungen gegen „Laura“ – 32,7 Mio. anerkannt
Im Insolvenzverfahren gegen die von Immobilienunternehmer René Benko einst mitgegründete Laura Privatstiftung hat Montagnachmittag am Landesgericht Innsbruck die erste Prüfungstagsatzung stattgefunden. Es kam zum erwarteten Ergebnis: Von den bereits im Vorfeld bekannt gewordenen rund 1,7 Mrd. Euro an Forderungen der Gläubiger wurden vorerst nur 32,7 Mio. Euro vom Masseverwalter als berechtigt anerkannt.
Fall Benko: 16 Millionen in Liechtensteiner Schließfächern gefunden
In zwei Schließfächern in Liechtenstein, die der Ingbe-Stiftung gehören, sind 16 Mio. Euro gefunden worden, schreibt die „Kronenzeitung“. Davon entfallen 14 Millionen auf Goldbarren, der Rest auf Dollar und Franken in bar. Das wurde auch der APA bestätigt.
Oberster Gerichtshof bestätigt U-Haft für René Benko
Der frühere Investor und Signa-Gründer René Benko ist Mitte Februar mit einer Haftbeschwerde beim Oberlandesgericht Wien abgeblitzt. Statt der erhofften Enthaftung bestätigte der Oberste Gerichtshof (OGH) nun die U-Haft, wie die „Kronen Zeitung“ am Montag online berichtete.
René Benko bleibt weitere zwei Monate in U-Haft
Der insolvente Signa-Gründer René Benko bleibt weiter in Untersuchungshaft. Sein Anwalt Norbert Wess hatte Beschwerde gegen die Fortsetzung der U-Haft eingebracht, das Oberlandesgericht (OLG) Wien gab dieser nicht Folge, denn es sieht nach wie vor „Tatbegehungsgefahr“ vorliegen. Die U-Haft werde daher für weitere zwei Monate bis 16. April 2026 fortgesetzt, wie aus einer Medieninformation des OLG Wien hervorgeht. Die Entscheidung ist rechtskräftig.
Archivierungen beantragt: Was von der Maxi-Aktion Romeo wirklich übrig bleibt
Im Dezember 2024 hatte ein vermeintlicher Schlag der Trienter Staatsanwaltschaft gegen eine mutmaßliche kriminelle Vereinigung mafiöser Natur Südtirol und das Trentino erschüttert. Ein Jahr später haben die Ermittler Bilanz gezogen.
Urteil in Benko-Prozess noch am Mittwoch: Schöffen beraten
Im zweiten Prozess gegen Signa-Gründer René Benko wegen des Verdachts der betrügerischen Krida am Innsbrucker Landesgericht wird es noch am Mittwoch ein Urteil geben. Der Schöffensenat zog sich gegen 15.45 Uhr zur Urteilsberatung zurück. Benko und seiner Ehefrau wird vorgeworfen, im Rahmen der Insolvenz Benkos als Einzelunternehmer 370.000 Euro an Bargeld, Schmuck und Uhren in einem Tresor bei Verwandten und damit vor den Gläubigern versteckt zu haben.
René Benko bleibt weitere zwei Monate in U-Haft
Das Straflandesgericht Wien hat die U-Haft gegen den Tiroler Investor René Benko um zwei weitere Monate bis 12. Jänner verlängert. Das Gericht gehe weiterhin von „dringendem“ Tatverdacht und Tatbegehungsgefahr aus, heißt es in einer Aussendung am Montag.
Fall „Romeo“: Die Uhr tickt
Es ist fast so weit: Wie gestern durchsickerte, wird die Trienter Anti-Mafia-Staatsanwaltschaft die Maxi-Erhebung im Fall „Romeo“ schon nächste Woche abschließen. Dann haben die Verdächtigen 20 Tage Zeit, um die Ermittler von ihrer Unschuld zu überzeugen. Gelingt das nicht, wird Anklage erhoben.
Benko-Prozess: „Die nächsten Verfahren kommen wie das Amen im Gebet“
Einen Einblick in die Seele seines Mandanten wollte Verteidiger Norbert Wess nicht geben. „Herr René Benko ist ein Kämpfer“, sagte der Anwalt eher ausweichend nach dem ersten Urteil gegen den Ex-Milliardär. Das Landesgericht Innsbruck hatte den 48-Jährigen kurz zuvor zu zwei Jahren Haft wegen Gläubiger-Schädigung verurteilt.
VIDEO | Das Urteil: Benko zu zwei Jahren Haft verurteilt
Der gestrauchelte frühere Immobilien-Tycoon und Signa-Gründer René Benko ist am Landesgericht Innsbruck wegen betrügerischer Krida von einem Schöffensenat zu einer unbedingten zweijährigen Haftstrafe verurteilt worden. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
LIVE | Benko: „Das ist an Zynismus nicht zu überbieten“ – Morgen geht's weiter
René Benko, der sich zu Beginn seiner Einvernahme vor Richterin Andrea Wegscheidet am heutigen Dienstag „nicht schuldig“ bekannte, verwies auf die vergangene Woche eingebrachte Gegenäußerung. Dort habe er mit seinen Verteidigern „alles akribisch und im Detail ausgearbeitet“. Auch wenn er keine weiteren Fragen beantworten wollte, merkte er jedoch an, dass für ihn die Ausführungen der WKStA „an Zynismus nicht zu überbieten“ sei. Der Prozesstag ist für heute beendet – morgen geht es weiter. STOL ist wieder LIVE dabei.
LIVE | Benko: „Das ist an Zynismus nicht zu überbieten“ – Morgen geht's weiter
René Benko, der sich zu Beginn seiner Einvernahme vor Richterin Andrea Wegscheidet am heutigen Dienstag „nicht schuldig“ bekannte, verwies auf die vergangene Woche eingebrachte Gegenäußerung. Dort habe er mit seinen Verteidigern „alles akribisch und im Detail ausgearbeitet“. Auch wenn er keine weiteren Fragen beantworten wollte, merkte er jedoch an, dass für ihn die Ausführungen der WKStA „an Zynismus nicht zu überbieten“ sei. Der Prozesstag ist für heute beendet – morgen geht es weiter. STOL ist wieder LIVE dabei.
Benko vor Gericht – Ex-Milliardär droht lange Haftstrafe
Unter großem Medien-Interesse muss sich der österreichische Investor und Ex-Milliardär René Benko erstmals vor Gericht verantworten. Dem Gründer des Immobilien- und Handelsimperiums Signa wird vorgeworfen, dass er angesichts seiner drohenden Pleite als Einzelunternehmer erhebliches Vermögen verschleiert und damit seine Gläubiger geschädigt habe. Auf STOL berichten wir ab 9 Uhr für Sie live aus dem Gerichtssaal.
Signa: Benko erhob Einspruch gegen zweite Anklage
Der Gründer des in die Insolvenz gerutschten Immobilienunternehmens Signa, René Benko, hat Einspruch gegen die zweite gegen ihn erhobene Anklage wegen betrügerischer Krida erhoben. Dies teilte am Montag ein Sprecher des Innsbrucker Landesgerichts auf APA-Anfrage mit. Nun wird das Oberlandesgericht Innsbruck (OLG) mit dem Fall befasst. Damit war bisher nur eine Anklage - ebenfalls wegen betrügerischer Krida - gegen den Tiroler rechtskräftig und wird Mitte Oktober verhandelt.



