Beruf
Zwischen Erfolg und Gefahr: Bergführer warnen vor härteren Zeiten
Ein insgesamt positives Jahr, aber ein Winter, der nachdenklich stimmt: Südtirols Berg- und Skiführer blicken zurück – zwischen beruflichem Aufbruch, veränderten Bedingungen in den Alpen und Entwicklungen, die die Zukunft ihres Berufs prägen werden.
Stress im Job? Methoden für emotionale Selbstkontrolle
Zeitdruck, schwierige Gespräche, übervolle Terminkalender, Erwartungen von allen Seiten: Für viele Menschen gehört Stress heute zum Job wie das Passwort zum Computer. Und doch gehen viele mit Druck ungefähr so professionell um wie ein Toaster mit Regen: Es knistert, raucht – und irgendwann fliegt die Sicherung.
Achtung: Teilzeitfalle bei Arbeitseinstieg nach Mutterschaft unterschätzt
Wie sieht es mit dem Wiedereinstieg nach der Mutterschaft in Südtirol aus? Die Beobachtungsstelle für den Arbeitsmarkt des Landes Südtirol hat hierzu aktuelle Daten. Während die Rückkehr in den Beruf stark vom formalen Bildungsgrad abhängt, offenbaren die Zahlen eine potenzielle Gefahrenquelle: Ein beträchtlicher Teil der Frauen kehrt zu deutlich schlechteren Bedingungen in den Arbeitsmarkt zurück.
Neues Berufsbild: Krankenpflegeassistent in Südtirol
Mit einem Beschluss vom heutigen Freitag führt die Landesregierung auf Vorschlag von Gesundheitslandesrat Hubert Messner das Berufsbild Krankenpflegeassistent auch in Südtirol ein. Grundlage ist die staatliche Vereinbarung vom 3. Oktober 2024, die nun für das Land übernommen und an die Südtiroler Gegebenheiten angepasst wurde.
Neues Leben in Südtirol: Arbeitseinstieg mit „WOW“-Effekt
Die Wirren des Krieges, ihre Karriere, ihr Hab und Gut hat die Ukrainerin N. R. zurückgelassen. In Südtirol baut sie sich Stück für Stück ein neues Leben auf. Ab Februar sammelt sie als eine von zehn Teilnehmerinnen des Pilotprojekts „WOW“ praktische Erfahrungen in einem Betrieb – vielleicht ein erster Schritt zu einem interessanten und besseren Job.
Als DJane ENA mischt sie die Branche auf
Vor zweieinhalb Jahren hat Verena Senn beschlossen, ihrem inneren Ruf zu folgen und ihr eigenes Ding als DJane zu machen. Ihr Vorhaben konnte sie vorzüglich umsetzen, wie die vielen Auftritte zeigen. Dabei wäre auch eine Karriere in der Marketingbranche oder gar als Fußballerin denkbar gewesen.
Besonderer Job: Elena Nagler aus dem Gadertal ist Kindergeburtstagsplanerin
Ein nicht gerade alltägliches Vorhaben hat eine findige Studentin aus dem Gadertal in die Tat umgesetzt: Elena Nagler, vor wenigen Tagen 25 Jahre alt geworden, ist freiberufliche Kindereventmanagerin und hat sich auf die Organisation von Kindergeburtstagen spezialisiert.
Trotz klirrender Kälte: Bei diesen Jobs ist Schwitzen angesagt
Ganz Südtirol bibbert sich durch diese frostigen Wintertage. Doch trotz der klirrenden Kälte gibt es Berufe, die ihre Akteure ordentlich ins Schwitzen bringen, wie beispielsweise Saunameisterin Sarah Niederkofler aus dem Ahrntal. Welche „heißen Jobs“ es an kalten Tagen gibt.
Südtirols Skilehrer wollen ganzjährig durchstarten
Schneesportlehrer – also Ski-, Langlauf- und Snowboardlehrer – sollen verstärkt sportliche Aktivitäten im Verlauf des gesamten Jahres anbieten können. Dafür macht sich ihr Verband stark. Robert Demetz, der Präsident des Berufskollegiums der Skilehrer, erörtert Gründe und Aussichten.
Lehrer als Quereinsteiger: „Maß ist übervoll“
Im Schuljahr 2024/25 haben in den deutschen Schulen staatlicher Art insgesamt 1.207 Lehrpersonen ohne gültigen Studientitel unterrichtet, davon 517 in der Grundschule, 447 in der Mittelschule und 243 in der Oberschule. „Zu viele“, sagt Gewerkschafterin Petra Nock: „In keinem anderen Beruf wäre das denkbar. Nur weil ich meiner Tochter schöne Zöpfe flechten kann, bin ich doch noch lange keine Friseurin.“
Kinderbetreuung: „Südtirol kann noch viel mehr“
Familien in Südtirol finden Unterstützungsangebote, aber das reicht nicht. „Wir können mehr“, so Christa Ladurner, Sprecherin der Allianz für Familie. Dieses Fazit zieht man nach der Auswertung von über 3.000 Fragebögen zum Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Die Initiative der Allianz für Familie und des Vereins „Thrive+“ wurde gestern bei einer Pressekonferenz vorgestellt.
Kinderbetreuung ganzjährig und ganztägig: Osttiroler Gemeinde zeigt, wie es geht
Ganzjährige Kinderbetreuung, von morgens bis spätnachmittags. Das würde man sich auch hierzulande wünschen. In der kleinen 1.140-Einwohner-Gemeinde Prägraten in Osttirol ist das schon längst Realität. Vor zehn Jahren wurde das gesamte Kinderbetreuungsangebot umgekrempelt, um die Familien im Dorf zu behalten. Mit Erfolg.
Arbeit und Schule: Junge Südtiroler glänzen durch Flexibilität
Bereits in jungen Jahren gilt es, schwierige, aber wichtige Entscheidungen zu treffen: etwa in Fragen der passenden Schule, des richtigen Studiums oder des ersten Arbeitsplatzes. In diesem Sinne erforschte das jüngste Projekt der Euregio, wie Jugendliche aus Südtirol, Tirol und dem Trentino den Übergang zwischen Schulstufen und in die Arbeitswelt meistern.
Wer pflegt, auf den muss geachtet werden
Pflegedirektorin Marianne Siller erinnert daran, wie zentral Pflegekräfte für unser Gesundheitssystem sind – und dass sie mehr brauchen als nur Applaus. Der Südtiroler Sanitätsbetrieb setzt auf konkrete Unterstützung: mit Supervision, Coaching und gezielter Gesundheitsförderung. Denn nur wer selbst gestärkt ist, kann auch andere stärken.
Die Berufe der 33 neuen Bürgermeister
Keine Gemeindewahl ohne Bauern als neue Bürgermeister: Auch nach diesem Urnengang wechseln wieder mehrere Landwirte von der Obstwiese in die Ratsstube. Aber auch die Rechtsanwälte sind diesmal stark vertreten – und stellen nun die Ersten Bürger in 4 Gemeinden.
Südtirol hat zehn neue Meister der Arbeit – Alle Sprachgruppen vertreten
Alljährlich wird per Dekret des Präsidenten der Republik der Arbeitsverdienststern vergeben. Es handelt sich um eine Auszeichnung für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die sich durch besondere Leistungen hervorgehoben haben. Zehn der heute in Trient Geehrten arbeiten in Südtirol und dürfen nun den Titel „Meister der Arbeit“ tragen.
Historischer Höchststand: 6 von 10 Schülern wissen, was sie werden wollen
„Wenn ich groß bin, will ich ... werden“ – ein Satz, den jeder kennt. Früher blieb es oft bei Fantasie, doch heute haben viele Jugendliche einen konkreten Plan: 6 von 10 Schülern wissen bereits vor dem Eintritt in die Oberstufe, welchen Beruf sie später ausüben wollen. Dies geht aus einer gesamtstaatlichen Erhebung von „Skuola.net“ hervor, das Portal spricht von einem historischen Höchststand. „Die Entscheidung ist aber häufig keine definitive“, sagt Alexa Seebacher, Direktorin des Amtes für Berufsberatung.
Pflegenotstand: Neue Berufsbilder gefragt
Im Sanitätsbetrieb fehlen 62 Krankenpfleger und 10 Pflegehelfer. Ungleich größer ist der Personalmangel in den Seniorenheimen, wo es an 87 Krankenpflegern und 174 Pflegern und Sozialbetreuern mangelt. „Das Land muss bei der Anerkennung neuer Berufsbilder schneller werden. Alles, was sich positiv auswirkt, ist ohne Wenn und Aber umzusetzen. Wie in der Sanität braucht es zudem auch im Sozialen eine Rekrutierungsstelle“, fordert Martina Ladurner vom Verband der Seniorenheime (VdS).
Das sind die genialsten KI-Tools für Uni, Schule und Job
In der heutigen digitalen Welt spielt Künstliche Intelligenz (KI) eine immer wichtigere Rolle in Bildung und Beruf. KI revolutioniert, wie wir lernen und arbeiten. Ob im Studium oder im Job – die richtigen KI-Tools können Zeit sparen, die Produktivität steigern und kreative Lösungen bieten. Hier eine Übersicht über die besten KI-Tools, die Ihren Alltag leichter und effizienter machen.
Wenn der Job die Seele vergiftet
Wenn eine Beziehung toxisch – also giftig – ist, sind Manipulationen, Demütigungen, Kontrolle und Drohungen an der Tagesordnung. Doch nicht nur im Privaten gibt es so etwas. Der Psychologe und TV-Moderator Rolf Schmiel hat ein Buch über „Toxic Jobs“ geschrieben. Im Interview erklärt er, worauf man achten sollte, damit einen die Arbeit nicht krank macht.
Die „Career Fair“ als Brücke zwischen Student und Arbeitgeber
Karrieremöglichkeiten für Studierende, Verstärkung für den Arbeitgeber – die „Career Fair“ der Freien Universität Bozen schafft eine Win-win-Situation. „Diese sollten Studierende bereits im ersten Jahr ihrer Ausbildung nutzen“, betonte Iris Tappeiner, Leiterin des Praktika- und Jobservice der Uni Bozen, gestern bei der dritten Ausgabe der Karrieremesse.
Diese Südtiroler Handwerker haben Gold, Silber und Bronze nach Hause gebracht
Gold für Fabian Fischnaller in der Kategorie Maurer, Silber für Stefan Rainer in der Kategorie Elektrotechniker und Bronze für das Zweierteam bestehend aus Stefan Breitenberger und Tobias Mutschlechner in der Kategorie Landschaftsgärtner ist Südtirols Medaillenausbeute bei den WorldSkills in Lyon. 4 weitere Medallions of Excellence unterstreichen das hervorragende Südtiroler Ergebnis.



