Eiskunstlauf
„Zwischen Kurzprogramm und Kür habe ich mich wie tot gefühlt“
Überaus herzlicher Empfang im Meraner Rathaus für Eiskunstläufer Daniel Grassl (23), Bronzemedaillengewinner im Team-Event bei den Olympischen Spielen in Mailand. „Wir haben alle mitgefiebert vor dem Fernseher und dich angefeuert“, sagte Bürgermeisterin Katharina Zeller. Im Interview erzählt er, was der schönste Augenblick der Olympischen Spiele war, wie er mit dem immensen Druck umgeht und warum Jannik Sinner sein sportliches Vorbild ist.
Auch Götter sind nicht unbesiegbar
Freitagabend, nach dem Finale der Herren, musste ich unweigerlich an Turin 2006 denken. An Carolina Kostner, damals gerade einmal 19 Jahre alt, Fahnenträgerin bei der Eröffnung, das Gesicht dieser Spiele. Ganz Italien projizierte seine Hoffnungen auf sie – doch sie konnte diesem Druck nicht standhalten.
Meraner Handschrift auf olympischem Eis
Wenn heute Abend ab 18.25 Uhr in der Ice Skating Arena von Mailand 29 Eiskunstläufer auflaufen, um ihr olympisches Kurzprogramm zu zeigen, sind die Südtiroler Augen natürlich alle auf den Meraner Daniel Grassl gerichtet. Nicht auf dem Eis und doch mittendrin bei den Olympischen Spielen ist noch ein Stückchen Meran. Denn die Meranerin Ekaterina Ivleva Guarise ist die Choreografin des ukrainischen Eiskunstläufers Kyrylo Marsak.
Vater von Daniel Grassl: „Wenn er auf dem Eis ist, schauen wir nicht zu“
„Wir sind überglücklich“, sagt Walter Grassl, Vater von Daniel Grassl. Der Eiskunstläufer hat am Sonntagabend mit den „Azzurri“ die Bronzemedaille im Teamwettbewerb gewonnen, eine historische Bronzene. Vater Walter und Mutter Hildegard Grassl waren eigens nach Mailand gefahren, um ihren Sohn beim Kurzprogramm im Rahmen der Qualifikation zu verfolgen. Warum er und seine Frau Sohn Daniel bei den Wettkämpfen selbst aber nicht zuschauen, erzählt er im Interview.
Ekstase in Mailand: Auch Grassl hat eine Olympia-Medaille
Der Medaillenregen für Südtirol geht weiter: Nach Dorothea Wierer und Lukas Hofer sowie Dominik Fischnaller schnappte sich am Sonntag auch Daniel Grassl Edelmetall – und das auf besondere Art und Weise, denn der Meraner kam in der Kür des Teamevents gar nicht zum Einsatz.
Grassl und Co. liebäugeln mit einer Medaille
Es geht los. Am Freitag beginnt bei den Olympischen Spielen in Mailand das Team-Event im Eiskunstlaufen – und damit ein erstes Kräftemessen der besten Eiskunstlaufnationen der Welt. Insgesamt zehn Nationen kämpfen in Kurz- und Kürprogrammen der Damen, Herren, Paare und im Eistanz um Edelmetall.
Olympia-Traum geht für zwei Südtiroler Eissportler in Erfüllung
Die Olympischen Spiele 2026 in Mailand-Cortina rücken immer näher. Am Dienstag gab der italienische Eissportverband FISG alle nominierten Sportler für die Heim-Winterspiele bekannt. Unter ihnen waren auch zwei Südtiroler Einzel-Eissportler.
Daniel Grassl mit bester Kür seines Lebens
Es war ein Grand-Prix-Finale, das in die Geschichtsbücher eingeht – und mittendrin Daniel Grassl mit der besten Kür seines bisherigen sportlichen Lebens. Mit 288,72 Punkten belegte der 23-jährige Meraner in Nagoya Rang vier, doch die Platzierung erzählt nur einen Teil der Geschichte.
Daniel Grassl – Eiskunstlauf ist sein Leben, der Film seine Leidenschaft
In seiner Brust schlagen 2 Herzen: Das eine träumt von Reisen in ferne Länder, das andere sehnt sich nach dem Wohlgefühl bei den Seinen in Südtirol. Letzthin hat das andere gesiegt, also jenes Herz, das Heimweh in ihm auslöst. Deshalb legte der Eiskunstläufer Daniel Grassl aus Meran seine Pläne, künftig in den USA zu leben und zu trainieren, buchstäblich wieder auf Eis. + von Edith Runer
Daniel Grassl zwischen Kufen und Kino
Ein Freizeitporträt über Südtirols Kunsteislaufstar Daniel Grassl, eine Reportage über die Schultaschenwochen bei Athesia sowie viele Freizeit-, Fernseh- und Streaming-Tipps– das und vieles mehr finden Sie im neuen „Dolomiten-Magazin“, das am heutigen Freitag als Beilage in den „Dolomiten“ erscheint.
Schwanensee am Bozner Rathausplatz
BZ Heartbeat und der Eislaufverein „Bolzano on Ice“ ließen sich etwas ganz Besonderes einfallen und eröffneten am Samstag den Bozner Christkindlmarkt mit Tschaikowski’s „Schwanensee“ auf dem kleinen Eislaufplatz vor dem Bozner Rathaus. Kleine und größere Tänzerinnen drehten und wiegten sich zur Musik, vollführten Pirouetten und Sprünge und ließen Odette, Odile und Prinz Siegfried vor den Augen der begeisterten Zuseher auferstehen. Das Märchen der verzauberten Schwanenprinzessin, die nur durch die wahre Liebe aus dem Bann des bösen Zauberers erlöst werden kann, rührte Herzen und Seelen und löste Beifallsstürme aus.
Weihnachtsstimmung: Frau läuft auf einem Parkplatz Schlittschuh
In Irpin, einem Vorort von Kiew in der Ukraine, kann es schon mal eisig kalt werden. Macht nichts, hat sich eine junge Frau wohl gedacht – und läuft auf einem zugefrorenen Parkplatz Schlittschuh. „Meiner Freude sind heute keine Grenzen gesetzt!“, schreibt sie auf ihrem Instagram-Profil.



