Flammeninferno
Winde erschweren Löscharbeiten bei Waldbränden in Türkei
Einsatzkräfte in der Türkei kämpfen weiter gegen zahlreiche Waldbrände im Süden und Westen des Landes, die durch starke Winde angefeuert werden. Man versuche zurzeit Brände in den Provinzen Antalya, Mugla und Balikesir vollständig unter Kontrolle zu bringen, sagte Forstminister Ibrahim Yumakli dem Staatssender TRT zufolge. Bei drei weiteren sei das bereits gelungen. In der Nacht sei zudem ein weiterer Waldbrand im Bezirk Fethiye der Provinz Mugla hinzugekommen.
70 Jahre nach Flammeninferno in St. Martin: Aus den Trümmern neu erwacht
Hoch oben in St. Martin am Schneeberg, wo am Hohen Frauentag traditionell der Kirchtag gefeiert wird, jährt sich heuer ein dramatisches Ereignis zum 70. Mal: 1955 zerstörte ein verheerendes Feuer das Doppelgebäude aus dem geweihten Kirchlein Maria Schnee und der alten Herrenkaue – ausgelöst vermutlich durch eine defekte Kochplatte.
Flammen zerstören Töllerhof in Algund – Wie es dem Hofbesitzer geht
„Wir sind ans Limit gekommen“, zieht Einsatzleiter Matthias Gamper, Vizekommandant der Freiwillige Feuerwehr Algund, nach dem Großbrand am Töllerhof am Breitofenweg in Algund Bilanz. In der Nacht auf Samstag standen dort mehrere Gebäude, Maschinen und Fahrzeugen in Flammen. Hofbesitzer Sepp Kröss ist wegen des enormen Schadens niedergeschmettert, aber er will nicht aufgeben.
„Dass keinerlei Überreste zurückbleiben, ist fast nur im Krematorium möglich“
Nach dem verheerenden Brand auf dem Gitzlhof in Pfitsch fehlte von Altbäuerin Helga Gitzl (86) jede Spur, die Suche wurde erfolglos eingestellt. Ex-Pathologie-Primar Dr. Guido Mazzoleni bezweifelte von Anfang an, dass ein Feuer im Freien Temperaturen erreichen konnte, die alle menschlichen Überreste verschwinden lassen würden. Und er sollte Recht behalten: Knapp eine Woche nach dem Brand hat die Familie selbst die sterblichen Überreste von Frau Gitzl gefunden.
Über ihnen das Feuer: „Die geborstenen Fensterscheiben fielen uns entgegen“
Immer wieder bleiben Passanten stehen, fragen, wie es geht: Die Inhaberinnen des Modegeschäfts Spitaler, die Schwestern Christina und Sabine Spitaler, stehen vor ihrem Modegeschäft am Großen Graben, sprechen über die Ereignisse nach dem verheerenden Brand am Mittwoch in Brixen und wie es wohl nun weitergeht.
Erste Fortschritte im Kampf gegen Waldbrand bei Athen
In Griechenland kämpfen Hunderte Feuerwehrleute gegen den riesigen Waldbrand unweit der Hauptstadt Athen. Italien hat 2 Canadair-Löschflugzeuge zur Unterstützung geschickt. In der Nacht zu Dienstag meldete die griechische Feuerwehr erste Fortschritte bei der Brandbekämpfung.
Urlaub auf Rhodos gebucht? Das müssen Sie wissen
In Griechenland sprechen die Behörden von der größten Brandevakuierung, die es dort je gegeben hat, allein auf Rhodos mussten am Wochenende 30.000 Menschen vor den Flammenherden flüchten. Betroffen sind auch viele Südtiroler, einige mussten im Badekostüm vom Strand gerettet und in Notunterkünften untergebracht werden.
Kollmann: Tankstelle komplett abgebrannt
Auf der Brennerstaatsstraße im Eisacktal ist in der Nacht auf Freitag ein Auto in die Tankstelle in Kollmann gekracht – die Tankstelle und der Pkw brannten vollständig ab. Passanten konnten den 43-jährigen Autolenker aus dem brennenden Fahrzeug retten. Am Freitag wurde das Ausmaß der Feuerkatastrophe sichtbar.
Waldbrand in Spanien: Hunderte Menschen müssen Häuser verlassen
3 Dörfer mit mehr als eintausend Einwohnern im Osten Spaniens wurden evakuiert. Für rund 600 Menschen wurde eine Notunterkunft eingerichtet, ebenso eine Einheit zur medizinischen Erstversorgung. Der Waldbrand folgt auf einen besonders trockenen Winter.



