Flut
„Alles ist weg“: Wie Flutopfer ums Überleben kämpfen
Eine gewaltige Sturzflut hat in Nepal ganze Ortschaften verwüstet, Hunderte Menschen getötet und Tausende vermisst. In Devighat suchen Überlebende zwischen Schlamm und Trümmern nach ihren Habseligkeiten, während Einsatzkräfte inzwischen vor allem nach Vermissten und Toten suchen. Für viele Familien ist nicht einmal das Fundament ihres Hauses geblieben, Brücken und Verkehrswege wurden fortgerissen.
Zahl der Toten nach Sturzflut im Himalaya steigt auf 750
Nach der Flutkatastrophe in China und Nepal ist die Zahl der Todesopfer auf 750 gestiegen. In Nepal wurden nach Angaben des Katastrophenschutzes 734 Leichen geborgen. Die chinesischen Behörden hatten zuvor bekanntgegeben, dass die Opferzahl im Katastrophengebiet im Südwesten der Region Tibet 16 erreicht habe.
Nepal: Südtiroler Ärzte für die Welt rufen zu Spenden auf
Nach schweren Überschwemmungen in Nepal sind zahlreiche Menschen dringend auf medizinische Versorgung und Hilfsgüter angewiesen. Das Dhulikhel Hospital hat gemeinsam mit den Südtiroler Ärzten für die Welt ein Rettungs- und medizinisches Team in die betroffene Region Nuwakot entsandt.
Nach Sturzflut in Nepal steigt Zahl der Todesopfer weiter
Nach der verheerenden Sturzflut am Himalaya sind in Nepal mehr als 350 Todesopfer geborgen worden. Bis Donnerstagnachmittag seien 359 Tote registriert worden, erklärte die nepalesische Polizei. Die chinesischen Behörden haben bisher drei Todesopfer in der Region Tibet bestätigt. Damit fielen der Katastrophe in beiden Ländern mindestens 362 Menschen zum Opfer. Hunderte weitere Menschen werden noch vermisst, darunter auch Touristen. Die Behörden befürchteten weitere Fluten.
Fast 1.500 Vermisste und 165 Tote nach Sturzflut in Nepal
Einen Tag nach der verheerenden Sturzflut im Grenzgebiet zwischen Nepal und der chinesischen Region Tibet ist die Zahl der Vermissten stark gestiegen. Fast 1.500 Menschen würden vermisst, darunter rund 800 Ausländer, teilten die Behörden am Donnerstag mit. Bisher gebe es 165 Tote. Die Zahl werde aber voraussichtlich weiter steigen. Ausgelöst worden war die verheerende Sturzflut nach Angaben der US-Erdbebenwarte USGS von einem Gletscherabbruch.
Warum es auch in Südtirol immer öfter Extremwetterereignisse geben wird
Überflutete Straßen, vollgelaufene Keller, gebrochene Dämme und mehrere Tote: In Teilen Österreichs, Tschechiens, Polens und Rumäniens herrscht derzeit Alarmstufe Rot. „Tief ‚Anett‘ hat uns davor Regen und Schnee gebracht“, erklärt Landesmeteorologe Dieter Peterlin. Warum solche Extremwetterereignisse immer häufiger werden – auch hierzulande.



