Gefahr
Gefahr auf der A22: Wenn Notfallbuchten zu Lkw-Parkplätzen werden
Die Pannenbuchten entlang der Brennerautobahn dienen einem Zweck: dass man dort im Notfall stehen bleiben kann. Die Haltebuchten werden jedoch regelmäßig von Lkw besetzt, in denen die Fahrer ihre Ruhezeiten verbringen. Das ist nicht nur verboten, sondern auch gefährlich. Erst vor zwei Wochen kam auf der A22 bei Verona Matteo Buoninconti (27) aus Leifers ums Leben. Er war mit seinem Pkw auf einen in einer Nothaltebucht abgestellten Lkw gekracht.
Schwitzen hinterm Lenkrad: Warum Hitze Autofahrer gefährdet
Acht schwere Verkehrsunfälle, einer davon tödlich: So lautet die traurige Wochenbilanz auf Südtirols Straßen. Die Unfallursachen sind vielfältig, doch Studien zeigen, dass Hitze zur ernst zu nehmenden Gefahr im Straßenverkehr werden kann. Wie man dennoch hinterm Steuer einen kühlen Kopf bewahrt, weiß Verkehrspsychologe Dr. Max Dorfer.
Bergführer-Präsident Zelger: „Man sollte bei Touren einen Plan B haben“
Gewitter, Steinschlag, steiles Gelände: In den Bergen gibt es viele Gefahren. „Dennoch lässt sich das Risiko durch gute Vorbereitung deutlich beeinflussen“, sagt der Präsident der Südtiroler Berg- und Skiführer, Thomas Zelger. Im Interview erklärt er, worauf es bei der Planung einer Bergtour ankommt und welche Ausrüstung in keinem Rucksack fehlen sollte.
Plötzliches Gewitter auf der Tour: Bergrettungschef erklärt, was jetzt zählt
Das hochsommerliche Wetter dieser Tage lockt viele Menschen zur Abkühlung in die Berge. Doch aufgepasst: Die Wetterlage darf nicht unterschätzt werden. „Bekanntlich kann das Wetter innerhalb kürzester Zeit im Gebirge von Sonne auf Regen umschlagen“, sagt Thomas Hellrigl, Landesleiter der Bergrettung im Südtiroler Alpenverein (AVS)und erklärt, was im Ernstfall zu tun ist.
Immer mehr Wildunfälle in Südtirol: Wo und wann es am häufigsten kracht
Alle acht Stunden ereignet sich in Südtirol ein Wildunfall – allein 2025 waren es 1171, das ist eine Steigerung von etwa 18 Prozent gegenüber 2024. Wann und wo es am häufigsten kracht und mit welchen Wildtieren Zusammenstöße besonders stark zugenommen haben, haben uns Jagdverbands-Direktor Benedikt Terzer, Günther Pörnbacher, Leiter des Forstinspektorats Welsberg und Jagdaufseher Hermann Holzner erklärt.
Zwischen Erfolg und Gefahr: Bergführer warnen vor härteren Zeiten
Ein insgesamt positives Jahr, aber ein Winter, der nachdenklich stimmt: Südtirols Berg- und Skiführer blicken zurück – zwischen beruflichem Aufbruch, veränderten Bedingungen in den Alpen und Entwicklungen, die die Zukunft ihres Berufs prägen werden.
Ein kurzer Moment – ein Leben zerstört: Die Gefahr des Schüttelns von Babys
Nur wenige Sekunden können genügen: Wer ein Baby schüttelt, riskiert irreversible Hirnschäden oder sogar dessen Tod. In Südtirol werden jedes Jahr Fälle behandelt – doch die Dunkelziffer ist weit höher. Warum ausgerechnet verzweifelte Eltern zur Gefahr werden können und wie sich solche Tragödien verhindern lassen.
Achtung: Morgen Starkwind in Südtirol – „Vorsichtig sein“
„In ganz Südtirol ist am morgigen Donnerstag in den Tälern mit Windböen über 50 Kilometer pro Stunde zu rechnen, morgen um die Mittags- und Nachmittagszeit werden die größten Spitzen erwartet, im Gebirge weht der stürmische Wind bereits von der Früh an“, sagt Meteorologe Günther Geier.
Geöffnete Fenster: Tödliche Gefahr für Kleinkinder
Mit den warmen Temperaturen steigt auch die Gefahr für Kleinkinder, bei geöffnetem Fenster in die Tiefe zu stürzen: „Man darf bei geöffnetem Fenster ein Kind nie unbeaufsichtigt lassen, auch nicht für kurze Zeit – sondern sollte immer im Zimmer sein, um gegebenenfalls eingreifen zu können“, warnt der Notfall- und Intensiv-Mediziner Dr. Daniel Hölbling Patscheider.
Wahnsinn auf der MeBo: Unbekannte werfen Stein auf fahrendes Auto
„Uns hot jemand an Stoan aufs Auto gworfn, und sel holbwegs an Stoan“: So heißt es in einem Video, das in den sozialen Medien kursiert und das einen erschreckenden Vorfall dokumentiert. Wie berichtet, wurde am Montagabend von der MeBo-Brücke bei Terlan ein Stein auf ein fahrendes Auto geworfen. Wir haben mit den beiden Betroffenen – Michael und Max – und mit dem Terlaner Bürgermeister Hans Zelger über die Wahnsinns-Attacke gesprochen.
„Alpine Scheidung“: Welle an Reaktionen im Netz nach Großglockner-Urteil
Die nicht rechtskräftigen Verurteilung eines 37-Jährigen vor dem Landesgericht Innsbruck infolge des Erfrierungstodes seiner 33-jährigen Freundin am Großglockner im Jänner 2025 löste eine Debatte im Netz aus, die ein offenbar verbreitetes und gefährliches Phänomen beleuchtet: Die „alpine Scheidung“ (auf Englisch „Alpine Divorce“).
Wenn das Handy zur Betrugsfalle wird
Auf Josefs Handy leuchtet eine unbekannte Nummer auf. Er hebt ab. Der Anrufer gibt sich als Carabinieri-Beamte aus, möchte wissen, wie Josefs finanzielle Situation aussieht. Wo und wie viele Konten hat er? Wie viel Geld ist darauf verfügbar? Josef entscheidet sich, das Gespräch sofort zu beenden. Denn er weiß: Ein „richtiger“ Beamter würde solche Fragen nie stellen.
Online-Glücksspiel: Die Suchtgefahr lauert in der Hosentasche
Der Bildschirm leuchtet in bunten Farben, alles blinkt und eine Summe taucht auf: Gewonnen. Wenige Sekunden später ist alles wieder weg. Die Szene spielt sich nicht in einem verrauchten Hinterzimmer oder am Automaten ab, sondern mit dem Smartphone im Bett. Online-Glücksspiele kennen keine Öffnungszeiten und keinen bestimmten Ort.
Sind wir unbelehrbar? Warum extremistische Ideen Anklang finden
Internationale Wahlerfolge rechtspopulistischer Parteien, Linksextreme, die in Deutschland bei einem Stromnetz-Anschlag für den größten Stromausfall seit 1945 gesorgt haben sollen und Neofaschisten, die in Bozen Ende Februar für „Remigration“ demonstrieren wollen – unsere Gesellschaft scheint zunehmend nach außen zu rücken. Lernen wir nicht aus der Vergangenheit, oder warum finden extremistische Ideologien vermehrt Anklang? Das haben wir den Sozialpädagogen und Politikwissenschaftler Thomas Kobler gefragt.
Massiver Erdrutsch in Niscemi: „Sicherheitszone ausgeweitet“
Die Lage in der von einem massiven Erdrutsch bedrohten Stadt Niscemi im Süden der italienischen Mittelmeerinsel Sizilien spitzt sich weiter zu. Eine wegen der Gefahr vor weiteren Abbrüchen ausgewiesene Sicherheitszone weitet sich wegen des immer noch voranschreitenden Erdrutsches weiter ins Zentrum der Kleinstadt aus, sagte der Chef des italienischen Zivilschutzes, Fabio Ciciliano, im Fernsehen. Die Lage vor Ort sei kritisch.
Die Krisen werden mehr – sind wir darauf vorbereitet?
Vor zehn Jahren wurden die Abteilungen Zivilschutz und Wasserschutzbauten sowie die Berufsfeuerwehr in der Agentur für Bevölkerungsschutz zusammengeführt. Seither galt es, zahlreiche belastende Ereignisse zu bewältigen – und die Herausforderungen bleiben. Wie gut man darauf vorbereitet ist, erklärt Direktor Klaus Unterweger im Interview.
Obdachlos in Bozen: „Gefährlich ist es nicht nur wegen der Kälte“
Der Winter ist endgültig angekommen, Temperaturen im Minusbereich sind an der Tagesordnung. Am Freitag fiel auch ein wenig Schnee. Schätzungen zufolge schlafen derzeit in Bozen etwa 100 Menschen im Freien. Wir haben uns bei einigen Obdachlosen vor dem Nachtquartier Ex-Alimarket umgehört. Dort dürfen sie sich tagsüber aufhalten.
Rollende Tanks werden zur Gefahr
Ein gefährlicher Zwischenfall ereignete sich in Egg in der Gemeinde Freienfeld: Zwei je rund 100 Kilogramm schwere Milchtanks rollten samt Karren über eine steile Wiese durch bewohntes Gebiet. Wie durch ein Wunder kam keine Person zu Schaden. Der Bauer erstattet nun Anzeige.
Wie man richtig reagiert, wenn es in einem Lokal brennt
Es ist leichter gesagt als getan: „Wenn in einer Bar oder in einer Disco ein Brand ausbricht, sollte man zuallererst versuchen, Ruhe zu bewahren“, sagt Florian Schroffenegger, Oberbrandinspektor bei der Berufsfeuerwehr Bozen und gibt weitere Tipps.
Bluthochdruck: Der Druck, den keiner spürt
Ein Morgen wie jeder andere: ein schneller Kaffee, das Handy piepst, die Zeit drängt – und kaum jemand ahnt, dass der eigene Blutdruck schon längst gefährliche Höhen erreicht hat. Bluthochdruck verursacht lange kaum Beschwerden und bleibt daher oft unentdeckt – dabei zählt er zu den wichtigsten Risikofaktoren für Herzinfarkt, Schlaganfall oder Nierenschäden.
Gefährliche Stoffe in Shein-Ware: hds ist „fassungslos“
„Wir sind fassungslos. Wenn in Kleidung – darunter auch Kinderbekleidung – Stoffe nachgewiesen werden, die EU-Grenzwerte teils extrem überschreiten, dann ist das nicht nur ein Skandal, sondern ein klarer Auftrag an Politik und Behörden: Kontrollen, Konsequenzen und klare Regeln“, schlägt Markus Rabanser, Präsident der Fachgruppe Mode im hds, Alarm angesichts der jüngsten Untersuchungsergebnissen zu Produkten der chinesischen Plattform Shein.



