Griechenland
Türkei-Griechenland: Streit um Grenzzaun am Evros-Fluss
Der Bau des Grenzzauns am Fluss Evros durch die griechische Polizei sorgte seit Monaten für Spannungen in den Beziehungen zwischen Griechenland und der Türkei. Wie die griechische Zeitung „Kathimerini“ am Freitag berichtete, protestierte die türkische Seite kürzlich mit einer diplomatischen Note offiziell gegen die Ausweitung des künstlichen Hindernisses. Ankara vertritt demnach die Auffassung, dass der Zaun teilweise auf türkischem Hoheitsgebiet errichtet werde .
Griechenland kauft zwei Fregatten aus Italien
Griechenland treibt die Modernisierung seiner Marine voran. Am 8. September soll in Rom ein Abkommen mit Italien über den Kauf von zwei italienischen FREMM-Fregatten unterzeichnet werden, wie der griechische Generalstab mitteilte. Die Fregatten der sogenannten Bergmini-Klasse sind moderne Kriegsschiffe für die U-Boot-Jagd, Luftabwehr und Zielbekämpfung auf See und an Land.
39 Waldbrände in Griechenland ausgebrochen
In Griechenland sind binnen wenigen Stunden 39 Wald- und Buschbrände ausgebrochen. Wie die Feuerwehr weiter mitteilte, tobte der schwierigste Brand auf der Athen vorgelagerten Insel Salamis. Dort befindet sich der größte Stützpunkt der griechischen Kriegsmarine. Nach Angaben von Feuerwehrleuten war die Anlage nicht gefährdet. Das Feuer in der Gegend des Marinestützpunktes wütete in einer Schlucht und wurde mit zahlreichen Löschflugzeugen und Hubschraubern bekämpft.
Hunderte Asylsuchende sollen auf Ägäisinseln verlegt werden
Die griechischen Behörden wollen hunderte Migranten, die in den vergangenen Tagen vor der Küste der Insel Kreta aus dem Meer gerettet worden waren, in Aufnahmezentren auf Samos und Lesbos bringen. Die Verlegung auf die Inseln diene der „Identifizierung, dem Screening und der Überprüfung“ der Asylsuchenden vor einem möglichen Transfer in Einrichtungen auf dem Festland, teilte das Migrationsministerium am Sonntag mit.
Waldbrand auf griechischer Insel Salamis unter Kontrolle
Die griechische Feuerwehr hat einen Waldbrand auf der Insel Salamis nahe der Hauptstadt Athen unter Kontrolle gebracht. Die Lage habe sich verbessert, es gebe keine „aktive Feuerfront“ mehr, sagte ein Sprecher der Feuerwehr am Montag. Auf der Insel seien aber immer noch mehr als 200 Feuerwehrleute und auch zwei Löschhubschrauber im Einsatz. Bei dem Feuer waren zwei Menschen ums Leben gekommen.
Wald auf griechischer Ägäis-Insel Skyros brennt
Auf der griechischen Ägäis-Insel Skyros ist ein Waldbrand ausgebrochen. „Feuerwehrleute kämpften die ganze Nacht gegen das gewaltige Feuer“ in der Nähe des Küstenorts Atsitsa, das am Samstagnachmittag ausgebrochen sei, berichtete der öffentlich-rechtliche Sender ERT am Sonntag. Laut Bürgermeister Kyriakos Antonopoulos sind keine Siedlungen bedroht, sondern nur einzelne Ferienhäuser. Dennoch sei das Dorf Pefko „vorsorglich evakuiert“ worden.
Athen: Ankara muss Genozid an Pontos-Griechen anerkennen
Griechenlands Präsident Konstantinos Tasoulas hat am Samstag die aufgeheizte Stimmung zwischen Athen und Ankara weiter befeuert. Bei Feiern zu Mariä Himmelfahrt im griechisch-orthodoxen Wallfahrtsort Panagia Soumela am Berg Vermio forderte Tasoulas, die Verfolgung, Vertreibung und Ermordung von großen Teilen der griechisch-orthodoxen Bevölkerung an der Schwarzmeerküste (Region Pontos) im Osmanischen Reich von 1914 bis 1923 müsse von der Türkei als Genozid anerkannt werden.
Heuer mehr als 280 Brandstifter in Griechenland festgenommen
Im seit Wochen von schweren Waldbränden getroffenen Griechenland sind seit Jahresbeginn mehr als 280 Menschen wegen mutmaßlicher Brandstiftung festgenommen worden. Wie ein Sprecher der Feuerwehrbehörde im staatlichen Rundfunk ERT weiter sagte, wird 252 der Festgenommenen fahrlässige Brandstiftung vorgeworfen, 29 sollen die Feuer vorsätzlich gelegt haben.
Nächster Waldbrand in der Nähe von Athen
Erneut ist nahe der griechischen Hauptstadt Athen ein Waldbrand ausgebrochen. Fast 200 Feuerwehrleute und dutzende Löschfahrzeuge waren am Montag nahe Kouvaras etwa 60 Kilometer südöstlich von Athen im Einsatz. Die Behörden ordneten die Evakuierung des nahe gelegenen Dorfes Agios Stylianos an. In Südfrankreich brachte die Feuerwehr unterdessen einen am Sonntag ausgebrochenen Waldbrand unter Kontrolle.
Waldbrand westlich von Athen weitgehend unter Kontrolle
Bei den Waldbränden nahe der griechischen Hauptstadt Athen hat sich Dienstagfrüh endlich Entspannung abgezeichnet: Nachdem Hunderte Feuerwehrleute und Freiwillige die vierte Nacht in Folge gekämpft hatten, brachten die Einsatzkräfte die Feuer westlich der Metropole endlich unter Kontrolle. Dank guten Wetters und wenig Wind konnten auch die Löschhubschrauber ihren Beitrag leisten. Entwarnung gab es jedoch weiterhin nicht.
Waldbrände bei Athen wüten vierten Tag in Folge
In Griechenland haben am Montag Hunderte Feuerwehrleute den vierten Tag in Folge gegen schwere Waldbrände nordwestlich von Athen gekämpft. Starke Winde fachten die Flammen an, die bereits Häuser, Tausende Hektar Ackerland und Pinienwälder zerstörten sowie Evakuierungen über Land und See erforderten. Nahe der Gemeinden Kandili und Agia Skepi waren 21 Löschflugzeuge im Einsatz, während örtliche Behörden mit schwerem Gerät Brandschneisen schlugen.
Löschhubschrauber bei Waldbrand nahe Athen abgestürzt
Bei den Löscharbeiten westlich von Athen sind nach Berichten des griechischen Rundfunks ERT zwei Löschhubschrauber zusammengestoßen und abgestürzt. Die Piloten des einen Hubschraubers haben sich bei der Feuerwehrzentrale per Funk gemeldet. Das Schicksal der Besatzung des zweiten Hubschraubers ist jedoch weiterhin unklar. Im Gebiet bei der Ortschaft Psatha wurde eine großangelegte Such- und Rettungsaktion eingeleitet, teilte die Feuerwehr mit.
100 Häuser in Griechenland verbrannt
Die aktuellen Waldbrände in Griechenland haben besonders die Ortschaft Porto Germeno rund 60 Kilometer westlich von Athen getroffen. In dem Küstenort im Nordosten des Golfs von Korinth sollen bis Samstag rund 100 Häuser verbrannt sein, sagte der Vizebürgermeister der umliegenden Gemeinde Mandra. „Aufgrund der starken Winde können derzeit überhaupt keine Löschflugzeuge eingesetzt werden. Wir hoffen, dass der Wind nachlässt. Es gibt keine andere Möglichkeit.“
Sorge wegen Hitze und Wind in Frankreichs Waldbrandgebiet
Während sich in Spanien die Waldbrandsituation langsam zu entspannen scheint, bereiten Hitze, Wind und Trockenheit den Einsatzkräften an der südwestfranzösischen Atlantikküste große Probleme. Die Feuerwehr in dem Waldbrandgebiet bei Bordeaux setzte am Mittwoch alles daran, eine erneute Ausbreitung der Feuer zu verhindern. Temperaturen von bis zu 41 Grad, sinkende Luftfeuchtigkeit und Windstöße von bis zu 45 km/h könnten die Flammen wieder unkontrolliert anfachen.
Waldbrände auf Paros: Mehrere Dörfer evakuiert
Auf der bei Urlaubern beliebten griechischen Ägäis-Insel Paros kämpfen Feuerwehrleute seit Stunden gegen einen großen Waldbrand. Mehrere Ortschaften wurden wegen der vorrückenden Flammenfront evakuiert, Bewohner sollten laut Medienberichten auf Geheiß der Rettungskräfte an die Strände flüchten. Die Feuerwehr auf der Kykladen-Insel ist laut der Zeitung „Proto Thema“ seit Dienstag mit Dutzenden Kräften im Dauereinsatz und forderte Unterstützung an.
Jagd auf giftigen Hasenkopf-Kugelfisch in Griechenland mit Fangprämie
Pilotprogramm für griechische Fischer: Künftig erhalten sie in bestimmten Regionen des Landes Prämien für den Fang des Hasenkopf-Kugelfisches. Vorerst wendet sich die Unterstützung an Berufsfischer um Kreta und in der südlichen Ägäis, wie der Nachrichtensender Skai berichtet.
Hightech-Kontrollen an Griechenlands Stränden geplant
Griechenland will bei der Kontrolle von Stränden künftig verstärkt auf Drohnen und Satellitenbilder setzen. Dem Parlament in Athen liegt ein Gesetzentwurf vor, der vorsieht, dass Verstöße wie das illegale Aufstellen von Liegen und Sonnenschirmen auch anhand von Bildmaterial aus der Ferne festgestellt werden können, berichtet die Zeitung „To Proto Thema“. Grundsätzlich gibt es in Griechenland keine Privatstrände - die Bürger haben zu allen Stränden Zugang.
Fünf Verletzte nach Schüssen in Athen - Täter gefasst
In Athen hat ein bewaffneter Mann mit einem Jagdgewehr in einem Gebäude der griechischen Sozialversicherung am Dienstag das Feuer eröffnet und dabei einen Mitarbeiter am Bein verletzt. Kurz darauf soll derselbe mutmaßliche Täter in einem Gerichtsgebäude erneut geschossen und vier weitere Menschen leicht verletzt haben.
Klimawandel verstärkt Sorge um antike griechische Stätten
Häufige Waldbrände, Hitzewellen, steigender Meeresspiegel: Wegen des Klimawandels sorgen sich griechische Behörden um die einzigartigen archäologischen Stätten. Die über das ganze Land verstreuten Zeugnisse der Antike ziehen jährlich Millionen von Touristen an und spülen große Summen in die Kassen. Doch viele der Stätten liegen in ländlichen Gebieten. Verantwortliche fordern verstärkte Vorbereitungen für den Fall plötzlich notwendiger Evakuierungen wegen Naturkatastrophen.
Mindestens ein Todesopfer durch Sturm in Griechenland
Schwere Unwetter haben in Griechenland große Schäden verursacht und mindestens einen Menschen getötet. Besonders betroffen waren die südliche Ägäis und die Region um Athen. Zu Starkregen und Orkanböen kommt auch eine starke Belastung der Luft mit Saharastaub, wie der griechische Rundfunk am Donnerstag berichtete.
Bis in den Süden Albaniens zu spüren: Erdbeben der Stärke 5,3 in Griechenland
Ein Erdbeben hat die Region der beliebten griechischen Ferieninsel Korfu und weite Teile des Nordwestens Griechenlands erschüttert. Der Erdstoß der Stärke 5,3 ereignete sich nach Angaben des Geodynamischen Instituts der Universität Athen am Sonntag gegen 5.32 Uhr Ortszeit (4.32 Uhr MEZ). Das Zentrum des Bebens lag demnach auf dem Festland nahe der Regionalhauptstadt Ioannina in einer Tiefe von etwa zehn Kilometern.
Älteste von Menschen genutzte Holzwerkzeuge entdeckt
Ein internationales Forschungsteam hat in Griechenland die bisher ältesten nachweislich von Menschen benutzten Holzwerkzeuge entdeckt. Wie die Forscher im Fachjournal „PNAS“ berichten, handelt sich um einen etwa 430.000 Jahre alten Stock und ein ebenso altes kleineres Holzstück, wie die Universität Tübingen mitteilte.
Überschwemmungen in Griechenland – Zwei Menschen sterben
Heftige Regenfälle haben in Teilen Griechenlands zu Überschwemmungen geführt – mindestens zwei Menschen starben. Das berichteten griechische Medien am Donnerstag. In der südlichen Ägäis herrschten Winde mit Geschwindigkeiten von bis zu 140 Kilometern pro Stunde, sagte eine Meteorologin im öffentlich-rechtlichen Fernsehen (ERTNews). Der Fährverkehr brach zusammen.
Massive Störung legt Flugverkehr in Griechenland lahm
Eine Telekommunikationsstörung hat den Flugverkehr in Griechenland fast vollständig zum Erliegen gebracht. Betroffen sind alle Airports des Landes, darunter die internationalen Flughäfen Athen und Thessaloniki. Dies berichtete der griechische Rundfunk (ERTNews) unter Berufung auf die Luftfahrtbehörde. Reisende seien per SMS informiert worden.



