Hintergrund
Militärexperte kritisiert Entlassung von Fedorow
Die Entlassung des ukrainischen Verteidigungsministers Mychajlo Fedorow ist nach Ansicht eines Militärexperten „ein Schuss ins eigene Knie“. Er könne sich diese Entscheidung von Präsident Wolodymyr Selenskyj „nur politisch“ erklären, sagte Gustav Gressel von der Landesverteidigungsakademie Wien im Gespräch mit der APA. Ein Konflikt zwischen Fedorow und Armeechef Olexander Syrskyj gilt als Hintergrund für den vorgenommenen Wechsel an der Spitze des Verteidigungsministeriums.
Tragödie im Hotelpool: Neue Details zum Tod der kleinen Magdalena
Ein Familienurlaub endet in einer unvorstellbaren Tragödie: Die kleine Magdalena aus Österreich verliert in einem Hotelpool in Milano Marittima ihr Leben – nur wenige Monate vor ihrem vierten Geburtstag. Nun wurden weitere Details zu dem tragischen Unglück bekannt.
Putschversuch vor zehn Jahren veränderte die Türkei
Vor zehn Jahren löste ein Putschversuch eine tiefgreifende Veränderung der Türkei aus. Wie der Politikwissenschafter Cengiz Günay im APA-Gespräch erläutert, nutzte Präsident Recep Tayyip Erdogan den Militäraufstand zur Festigung seiner Macht mittels Verfassungsänderungen und Massensäuberungen. Er scheiterte aber damit, den 15. Juli als Geburtstag einer neuen Türkei zu verankern. Für die meisten Türken sei er heute nicht mehr als „ein willkommener freier Tag mitten im Sommer“.
Netanyahu will vor Israel-Wahl noch Koalitionsdeals umsetzen
Israels Regierungschef Benjamin Netanyahu droht bei den für Ende Oktober geplanten Parlamentswahlen eine Niederlage. Nun versucht der langjährige Premier im Eiltempo eine Reihe von Versprechen an seine ultra-rechten Koalitionspartner durch das israelische Parlament zu bringen. Netanyahu hofft, mit diesen politischen Tauschgeschäften seine Bündnisse zu festigen und eine Wahlniederlage abzuwenden. Von der Opposition hagelt es Kritik an den umstrittenen Gesetzesvorhaben.
So oft wurde bei Sanvit bereits eingebrochen
Mittels „Rammbock-Methode“ sind – wie berichtet – heute gegen 3 Uhr in der Früh unbekannte Täter mit einem Kleinlaster in die Eingangstür und die Auslage des Eppaner Fahrradgeschäft Sanvit gefahren. Geschäftsführer Lorenz Röggl ist angesichts der sich wiederholenden Vorfälle mittlerweile nicht nur sprachlos, sondern auch ratlos.
Bombenalarm am Flughafen: Das sagt Vizequästor Giuseppe Tricarico
Am Flughafen Bozen ist am Mittwoch Bombenalarm ausgelöst worden. Aus Sicherheitsgründen musste das Terminal vorübergehend evakuiert werden. Inzwischen wurde Entwarnung gegeben und der Flugbetrieb läuft wieder regulär. Vizequästor Giuseppe Tricarico erklärte vor Ort, was hinter dem Alarm steckte und wie die Einsatzkräfte vorgingen.
Militärareale ans Land: Tauschgeschäft mit vielen Baustellen
Zwei Fliegen mit einer Klappe schlägt das Land Südtirol seit fast 20 Jahren mit einem Tauschgeschäft: Alte Militärareale werden ans Land übergeben und saniert, das Militär erhält im Gegenzug modernisierte Infrastruktur. Was 2007 als einfaches Abkommen begann, hat sich in den vergangenen Jahren zu einem komplexen Netzwerk aus Bauprojekten und Investitionen entwickelt, viele davon sind noch in Arbeit.
Papst will Flüchtlingsdrama auf Kanaren sichtbar machen
Noch nie hat ein Papst die Kanarischen Inseln besucht. Doch nun besucht Leo XIV. im Zuge seiner Spanien-Reise auch die Atlantik-Inseln vor der Küste Westafrikas. Der Grund: Das Oberhaupt der katholischen Kirche möchte das dortige Flüchtlingsdrama für die ganze Welt sichtbar machen. Das weltweite Migrationsdrama liegt dem Papst am Herzen.
Volles Panini-Album kostet ohne Tauschen 1.500 Euro
Für viele Fans, vor allem Kinder, gehört das Sammeln von Panini-Pickerln zum fixen Bestandteil eines jeden Fußball-Großereignisses. Seit der WM 1970 produziert das norditalienische Unternehmen die klassischen Sammelalben zu den Männer-Weltmeisterschaften - nach der WM 2030 verlieren die Italiener jedoch das Milliardengeschäft an den US-Glücksspielkonzern Fanatics. Wer nicht mit anderen tauscht, muss mit Kosten von rund 1.500 Euro für ein volles Stickeralbum rechnen.
Papst will Flüchtlingsdrama auf Kanaren sichtbar machen
Noch nie hat ein Papst die Kanarischen Inseln besucht. Doch nun besucht Leo XIV. im Zuge seiner am Samstag beginnenden Spanien-Reise auch die Atlantik-Inseln vor der Küste Westafrikas. Der Grund: Das Oberhaupt der katholischen Kirche möchte das dortige Flüchtlingsdrama für die ganze Welt sichtbar machen. Das weltweite Migrationsdrama liegt dem Papst am Herzen.
Wie funktioniert die Anlage im Laaser Fernheizwerk? Hersteller erklärt Technik
Die Anlage im Laaser Fernheizwerk, das in den Fokus der Trienter Staatsanwaltschaft geraten ist, arbeitet, wie berichtet, mit der sogenannten Holzvergasung (Pyrolyse). Doch was ist das Besondere an eben dieser Anlage? Wir haben bei der österreichischen Herstellerfirma nachgefragt.
Malediven: Tauchexperte rekonstruiert die letzten Minuten der fünf Taucher
Nach dem Tod von fünf italienischen Tauchern in einer Unterwasserhöhle auf den Malediven schildert ein erfahrener Taucher, der die Höhle selbst unzählige Male besucht hat, die extremen Bedingungen in dem verzweigten System und rekonstruiert die letzten Minuten der Gruppe.
Illegaler Müllhandel: Diese 19 Personen stehen im Ermittlungsregister
Die Nachricht hat eingeschlagen wie eine Bombe: Die Carabinieri der Einheit für Umweltschutz und Energiesicherheit haben gestern in Südtirol fünf Haftbefehle wegen Verdacht auf illegalen Müllhandel vollstreckt. Im Verdacht der Mittäterschaft durch Unterlassung stehen der Direktor des Amtes für Abfallwirtschaft, Giulio Angelucci, Umweltinspektor Andreas Marri und Ex-SEAB-Präsident Rupert Rosanelli.
Militärexperte zu Ukraine-Krieg: China hat es in der Hand
Im Ukraine-Krieg ist „China momentan der Player“. Der Militärexperte Markus Reisner erklärt, dass China „es in der Hand hat“, ob und in welcher Art und Weise der Krieg weiter verlaufe, ob es lange dauere oder zu einer Art Einigung komme. Das hätten die Besuche von US-Präsident Donald Trump und kurz danach vom russischen Machthaber Wladimir Putin in Peking gezeigt. Die Ukraine ihrerseits sei mittlerweile besser aufgestellt: Und der Krieg ist in Moskau angekommen.
AI: Hinrichtungen auf Höchststand seit mehr als 40 Jahren
Die Zahl der Hinrichtungen weltweit ist laut der Menschenrechtsorganisation Amnesty International (AI) so hoch wie seit mehr als 40 Jahren nicht mehr. Für diesen Negativrekord ist laut einem aktuellen Bericht der NGO zur Anwendung der Todesstrafe eine kleine Gruppe von Ländern hauptverantwortlich - allen voran der Iran. Schätzungen zufolge vollzieht China die meisten Hinrichtungen weltweit - die genaue Zahl ist allerdings Staatsgeheimnis.
Brand in Bozen – Berufsfeuerwehr: „Verdacht auf Brandstiftung“
In der Nacht auf heute ist – wie berichtet – im Kondominium in der Alessandriastraße 50 in Bozen ein großes Feuer ausgebrochen. 83 Personen mussten evakuiert werden. Experten der Bozner Berufsfeuerwehr waren vor Ort, um die Brandursache zu ermitteln. Sie gehen von Brandstiftung aus.
Diaspora als Brückenbauer bei Afrika-Strategie
Migration wird oft problematisiert, doch beim Aufbau von Wirtschaftsbeziehungen zu Herkunftsländern kann eine wachsende Diaspora von Vorteil sein. Das zeigt das gemeinnützige deutsche Unternehmen AiDiA Startup Pitch, das Investitionen für diasporische Start-ups in der DACH-Region und Afrika vermittelt. Michelle Amoakoh von AiDiA empfiehlt Österreich, bei seiner Afrika-Strategie auf Angehörige der Diaspora zu setzen. Sie können „Brückenbauer“ sein, sagt sie im APA-Gespräch.
Zölle, Drohungen und neue Fristen: Was will Trump?
Keine Woche ist es her, dass US-Präsident Donald Trump aus Frust über die europäischen Handelspartner höhere Zölle für EU-Autos und -Lastwagen in Aussicht gestellt hat. Bis zuletzt ließ er sich aber nicht in die Karten schauen, wann genau die neuen Aufschläge erhoben werden sollen. Nun macht der Präsident die Rolle rückwärts.
Wie Säben nach München kommt: Ein Kloster und der FC Bayern
Für eingefleischte Fußballfans ist die Säbener Straße in München auch über Deutschland hinaus ein Begriff: Sie steht symbolisch für den FC Bayern. Seit 77 Jahren ist das dortige Vereins- bzw. Trainingsgelände das Herzstück des Vereins. Wenige wissen aber, dass Kloster Säben Namensgeber für die Straße im Münchner Bezirk Untergiesing-Harlaching ist.
Wie gefährlich ist das Hantavirus auf einem Kreuzfahrschiff?
Auf einem kleinen niederländischen Kreuzfahrtschiff ist wie berichtet das Hantavirus aufgetreten. Die „Hondius“ war in Argentinien zu einer Atlantik-Kreuzfahrt aufgebrochen. Drei Passagiere sind an dem Virus gestorben. Sind Kreuzfahrten generell gefährdet für Infektionsketten? Wie gefährlich ist das Virus? Was unterscheidet das aufgetretene Andesvirus von unseren Hantaviren?
UNO-Experte erwartet knappes Rennen bei Sicherheitsratswahl
Das außenpolitische „Córdoba“ findet schon knapp zwei Wochen vor Beginn der Fußball-WM statt: In einem Monat (3. Juni) stimmt die UNO-Generalversammlung in New York darüber ab, ob Österreich oder Deutschland in den kommenden zwei Jahren im Weltsicherheitsrat sitzen werden. Die beiden Länder kämpfen mit Portugal um zwei westliche Sitze im mächtigsten UNO-Gremium. „Es ist ein knappes Rennen“, sagt der New Yorker UNO-Experte Daniel Forti im APA-Gespräch.
Schüsse bei Dinner mit Trump: Was wir wissen – und was nicht
Bei einem Gala-Dinner der Hauptstadtpresse mit US-Präsident Donald Trump in einem Hotel Washington ist ein Mann durch eine Sicherheitsschleuse gestürmt und von Sicherheitskräften überwältigt worden. Es fielen Schüsse, der Präsident wurde von seinen Personenschützern in Sicherheit gebracht. Was genau ist passiert?



