Impfen
Früher und heftiger: Fachleute rechnen mit harter Grippewelle
Mit Ende des Sommers halten auch die Viren wieder Einzug. Corona ist schon da und die Grippeviren werden auch nicht lange auf sich warten lassen, aber die Impfkampagne startet bald. „Wir haben jetzt schon viele Corona-Fälle bei Bürgern, die aus dem Urlaub zurückgekehrt sind“, berichtet der Lananer Hausarzt Dr. Domenico Bossio. Und auch der Hausarzt von Dorf Tirol, Dr. Eugen Sleiter, erzählt von einer etwa 30-köpfigen Seniorengruppe, die mit Corona von der Adria heimgekommen ist. Für heuer erwartet Bossio eine eher schwere Grippewelle.
Schlusslicht in Italien: Warum die Südtiroler Impfzögerer sind
„Impfen in Südtirol“ heißt eine neue Webseite des Sanitätsbetriebs. Bekanntlich ist der Pieks hierzulande ein heikles Thema: Südtirol ist beim Impfen seit Jahren Schlusslicht. Warum das so ist, erklärt Prof. Dr. Christian Wiedermann, Forschungskoordinator des Instituts für Allgemeinmedizin und Public Health Bozen.
Impfmuffel Südtirol: So soll es besser werden
Am heutigen Montag wurde in Bozen die neue Website „Impfen in Südtirol“ offiziell vorgestellt. Ziel des Portals ist es, Bürgern sowie dem Gesundheitspersonal verlässliche und wissenschaftlich fundierte Informationen rund ums Thema Impfen zur Verfügung zu stellen.
AstraZeneca ruft Impfstoff zurück – Das sagt der Südtiroler Experte dazu
Die Zulassung des Covid-19-Impfstoffs Vaxzevria wurde auf Wunsch des Herstellers AstraZeneca widerrufen. „Die Entscheidung, den auch in Südtirol verwendeten Impfstoff vom Markt zu nehmen, hat einzig mit dem starken Rückgang der Nachfrage zu tun. Sicherheits- und Wirksamkeitsbedenken spielten dabei keine Rolle“, erklärt Professor Christian Wiedermann, Koordinator der Forschungsprojekte des Instituts für Allgemeinmedizin und Public Health Bozen.
Alles andere als harmlos: Was man über Masern wissen sollte
Nach einer Pandemie-Verschnaufpause greift das Masernvirus wieder stärker um sich. EU-weit hat es heuer mindestens 7 Todesfälle verursacht. Fachleute befürchten in der EU einen weiteren Anstieg an Masernfällen. Was man über die vermeintlich harmlose Kinderkrankheit und ihre Gefahren wissen sollte.
Grippe- und Corona-Impfung in Südtirol: Das müssen Sie wissen
Mediziner in Deutschland warnen vor einer schweren Grippewelle im kommenden Herbst und Winter. Auch Haus- und Kinderärzte in Südtirol sehen die Entwicklung in Australien als sicheres Alarmzeichen. Impfen wird in Südtirol bald möglich sein: Nächste Woche wird der Sanitätsbetrieb die neue Impfkampagne vorstellen. Die Kampagne wird noch in der ersten Oktoberhälfte gestartet. In diesen Tagen sollen sowohl die Grippe-Impfstoffe als auch der neue Corona-Impfstoff eintreffen.
Impfschutz für Kinder? Südtirol ist wieder einmal Schlusslicht
Die Impfraten bei Kindern in Südtirol sind deutlich unter den staatlichen Zielvorgaben: Die Stiftung Gimbe hat Abweichungen von 24 Prozent bei den Pflichtimpfungen festgestellt; 45 Prozent sind es bei den empfohlenen Kinderimpfungen. Bei allen erhobenen Vorsorgeimpfungen ist Südtirol im Vergleich der Regionen Schlusslicht.
Anmeldung für Booster mit neuen Impfstoffen
Der neue, an die Omikronvarianten angepasste und damit bivalenten Corona-Impfstoff ist in Südtirol eingetroffen. Dieser Impfstoff ist ausschließlich für die Booster-Impfung zugelassen. Ab Dienstag 12 Uhr können sich Bürgerinnen und Bürger online oder telefonisch dafür vormerken. Das teilt der Südtiroler Sanitätsbetrieb mit.
Südtirol: So viele Dosen wurden in den letzten 7 Tagen verabreicht
In Südtirol besteht weiterhin ein großes Interesse an der zweiten Auffrischimpfung. Im Laufe dieser Woche wurden insgesamt 2235 Impfdosen verabreicht – 1937 davon waren Viertimpfungen. Impfen lassen können sich alle Personen über 60 Jahren, sofern die Impfung oder auch letzte Corona-Infektion länger als 120 Tage her ist: Auch vulnerable Patienten ab 12 Jahren, sogenannte „ultrafragile“ Personen, können sich einen Termin vormerken.
Moderna: Ein einziger Impfstoff für Corona und Grippe bis 2023
Während gerade an einem speziellen Corona-Impfstoff gegen die Omikron-Variante gearbeitet wird, denkt man gleichzeitig auch an die Zukunft: Der Impfstoffhersteller Moderna strebt an, bis Herbst 2023 einen einzigen Impfstoff gegen Covid-19 und Influenza zu entwickeln.
Heute starten die Kinder-Impfungen: Das müssen Sie wissen
Seit dem 1. Dezember ist der Impfstoff Comirnaty (BioNTech/Pfizer) auch für Kinder zwischen 5 und 11 Jahren zugelassen. Für Minderjährige ab 12 Jahren ist auch der Impfstoff Spikevax (Moderna) zugelassen. STOL fasst die wichtigsten Fragen und Antworten zum heutigen Start der Covid-Impfung bei 5- bis 11-jährigen Kindern zusammen.
3G für Öffis: Der Staat bleibt hart
Kein Entgegenkommen für ungeimpfte Schüler aus Rom: Sie müssen für die Fahrt mit dem Bus einen 3G-Nachweis vorzeigen. Landeshauptmann Arno Kompatscher warb am Dienstag bei der Pressekonferenz nach der Sitzung der Landesregierung dafür, Jugendliche impfen zu lassen: „Experten sagen, Jugendliche vertragen die Impfung besonders gut.“ Auf diese Weise sei auch das Bus-Problem leicht zu lösen. Auch bezog der Landeshauptmann dazu Stellung, welchen Impfstoff es bei der Sonder-Impfaktion am kommenden Wochenende geben wird.
In diesen Gemeinden sind nicht einmal die Risikogruppen geschützt
Südtirol steht in Sachen Infektionen viel schlechter da als viele italienische Regionen. Wer uns diese gefährliche Entwicklung einbrockt? Ein Grund ist sicher die deutlich schlechtere Impfmoral. Wie die interaktive Grafik zeigt, sind in einigen Gemeinden nicht einmal die Risikogruppen vollständig geschützt. + Von Michele Manca
Der erste Tag der Green-Pass-Pflicht: Eine Bilanz
Der erste Tag der Green-Pass-Pflicht ist – entgegen vieler Befürchtungen – ruhig verlaufen. Größere Probleme in Südtirol sind ausgeblieben: Nur vor einigen Apotheken bildeten sich am Morgen Schlangen von Testwilligen. Gegner der Corona-Maßnahmen versammelten sich auf dem Gerichts- und später auf dem Magnagoplatz in Bozen.
Was tun, wenn der Green Pass nicht verfügbar ist?
Während man mit der Impfkampagne versucht, die Unentschlossenen zu überzeugen, beklagen sich Verbraucher, die den Impfzyklus zwar regulär abgeschlossen haben, aber dennoch vergebens auf den Green Pass warten. Was man in solchen Fällen tun kann, erklärt die Verbraucherzentrale Südtirol



