Iran-Krieg
Nach Trumps Drohung verlässt Irans Delegation Verhandlungsort
Die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran stocken. Nach neuen Drohungen von US-Präsident Donald Trump mit Militärangriffen auf den Iran hat die iranische Delegation laut der staatlichen Nachrichtenagentur IRNA am Sonntag das Hotel in der Schweiz verlassen, wo die Gespräche mit der US-Seite stattfanden.
Trump: Iran-Vereinbarung soll morgen unterzeichnet werden
In den Bemühungen um ein Ende des Iran-Kriegs ist nach Angaben von US-Präsident Donald Trump für diesen Sonntag die Unterzeichnung einer Vereinbarung geplant. Unmittelbar danach solle die Straße von Hormus wieder geöffnet werden, schrieb er auf seiner Plattform Truth Social.
Steht ein Ende des Iran-Kriegs bevor?
Die USA und der Iran stehen nach Angaben aus Vermittlerkreisen kurz vor dem Abschluss eines Abkommens zur Beendigung des Krieges am Golf. Ein Insider aus Pakistan, das in dem Konflikt vermittelt, bestätigte am Mittwoch einen entsprechenden Bericht des US-Nachrichtenportals Axios über ein geplantes, eine Seite umfassendes Memorandum. „Wir werden das sehr bald abschließen. Wir sind nah dran.“ Wie Teheran im Anschluss mitteilte, wird der US-Vorschlag derzeit überprüft.
ABSTIMMUNG: Iran droht Donald Trump
Bereits seit einigen Wochen wütet der Krieg zwischen den USA und Iran – nun hat US-Präsident Donald Trump angekündigt, alles Schiffe in der Straße von Hormus befreien zu wollen. Der Iran droht nun den USA. Glauben Sie trotzdem an ein schnelles Ende des Kriegs? Stimmen Sie ab!
Teheran sieht Fortschritte in Verhandlungen mit den USA
Irans Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf hat Fortschritte bei den Verhandlungen mit den USA zur Beendigung des Krieges bekanntgegeben. Von einer Einigung seien beide Seiten aber noch weit entfernt, sagte er Samstagabend im iranischen TV. „Wir haben in den Verhandlungen Fortschritte erzielt, aber es gibt viele Diskrepanzen.“ Die Türkei forderte am Sonntag eine Verlängerung der geltenden Waffenruhe. Die Straße von Hormuz blieb weiter blockiert.
Iran-Krieg: Europas Fluglinien fordern Notfallmaßnahmen
Aus Sorge vor Kerosin-Knappheit und weiteren Folgen des Irankriegs fordern europäische Fluggesellschaften Notfallmaßnahmen von der EU-Kommission. So spricht sich der Verband Airlines for Europe (A4E) dafür aus, die Verfügbarkeit von Kerosin auf EU-Ebene mit direkten Informationen von den Lieferanten zu überwachen.
ABSTIMMUNG: Trauen Sie dem Frieden zwischen Trump und dem Iran?
Zwei Wochen Feuerpause zwischen Iran und den USA – doch der eigentliche Hebel liegt im Öl. Teheran signalisiert die Öffnung der strategisch entscheidenden Straße von Hormuz und reagiert damit auf eine klare Forderung von US-Präsident Donald Trump. Für den globalen Energiemarkt könnte das Milliarden bewegen – und neue Spannungen gleich mit. Und Sie? Trauen Sie dem Frieden, oder sind Sie skeptisch?
Ölpreise nach Ankündigung von Waffenruhe Iran-USA gefallen
Nach Ankündigung einer zweiwöchigen Waffenruhe im Iran-Krieg haben die zuletzt stark gestiegenen Ölpreise deutlich nachgegeben. Der Preis für ein Fass (159 Liter) Öl der Nordseesorte Brent mit Lieferung im Juni sackte rasant um rund 16 Prozent auf circa 92 US-Dollar (rund 79 Euro) – der niedrigste Wert seit Mitte März. Bei der für den US-Markt wichtigeren Sorte WTI fiel der Preisrückgang mit Auslieferung im Mai ähnlich aus.
Trump zu Feuerpause: Es wird viel Geld verdient werden – Ölpreis gefallen
US-Präsident Donald Trump rechnet nach der Einigung mit dem Iran auf eine Waffenruhe und der Öffnung der Straße von Hormuz mit einem großen wirtschaftlichen Gewinn. „Es wird viel Geld verdient werden“, frohlockte der Republikaner auf seiner Plattform Truth Social.
Iran: Zweiwöchige Feuerpause – Aber Hormuz muss geöffnet werden
Zwei Wochen Waffenruhe zwischen Iran und den USA – doch der eigentliche Hebel liegt im Öl. Teheran signalisiert die Öffnung der strategisch entscheidenden Straße von Hormuz und reagiert damit auf eine klare Forderung von US-Präsident Donald Trump. Für den globalen Energiemarkt könnte das Milliarden bewegen – und neue Spannungen gleich mit.
Trump eskaliert: „Heute Nacht könnte eine ganze Zivilisation sterben“
Donald Trump verschärft kurz vor Ablauf seines Ultimatums (endet um 2 Uhr Früh) noch einmal deutlich seine Rhetorik gegenüber der Führung in Teheran. Auf seiner Plattform Truth Social erklärte der US-Präsident: „Eine ganze Zivilisation wird heute Nacht untergehen und nicht zurückkehren. Das ist nicht mein Wunsch, doch es scheint unvermeidlich.“
Iran schießt US-Kampfjet ab – Brand in Raffinerie
Die iranischen Revolutionsgarden haben nach Militärangaben zum zweiten Mal seit Beginn des Krieges vor fast fünf Wochen ein US-Kampfflugzeug abgeschossen. Der F-35-Jet sei in der Mitte des Landes zu Boden gegangen, teilte das Hauptquartier der iranischen Streitkräfte mit. Unterdessen ist Israel am Freitagmorgen und in der Nacht erneut mit Raketen beschossen worden. In Kuwait wurde eine Raffinerie von Drohnen getroffen.
Trump droht mit NATO-Austritt: „Das ist ein Papiertiger“
US-Präsident Donald Trump erwägt nach eigenen Worten ernsthaft einen Austritt der USA aus der NATO. Grund sei die mangelnde Unterstützung der Verbündeten für den US-Militäreinsatz gegen den Iran, zitierte die britische Zeitung „Daily Telegraph“ am Mittwoch den US-Präsidenten. Auf die Frage, ob er die US-Mitgliedschaft überdenke, sagte Trump dem Blatt: „Oh ja, ich würde sagen, das geht über eine reine Überlegung hinaus.“
Israel plant wochenlangen Krieg - Iran greift Dubai an
Israel stellt sich auf eine Fortsetzung des Krieges gegen den Iran für mindestens drei weitere Wochen ein. Während die israelische Armee in der Nacht auf Montag Ziele im Iran bombardierte, legten iranische Drohnenangriffe den Flughafen von Dubai vorübergehend lahm und trafen eine wichtige Ölanlage in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE). Der Konflikt, in den auch die USA involviert sind, geht nun in die dritte Woche.
Zwischen Raketen, Sirenen und Ausnahmezustand: Eine Südtirolerin im Krisengebiet erzählt
Raketen, die durch die Luft fliegen, Geräusche, die man nie mehr vergisst: „Die Situation in Doha ist Wahnsinn“, erzählt eine Südtirolerin, die namentlich nicht genannt werden möchte. Seit Beginn des Kriegs hält sie sich in der Hauptstadt Katars auf, denn das Schiff, für das sie arbeitet, kann den Hafen nicht mehr verlassen. Ähnlich wie während der Corona-Pandemie lautet die Devise: Bleiben Sie drinnen. Alles andere ist viel zu gefährlich.
Iranische Fußballerinnen erhalten Asyl in Australien
Fünf Spielerinnen der iranischen Frauen-Nationalmannschaft dürfen in Australien bleiben. Nach einem stillen Protest bei der Nationalhymne fürchteten sie Repressionen im Iran und suchten Schutz bei den Behörden. Auch international hatte ihr Fall für politische Aufmerksamkeit gesorgt – auch wegen Donald Trump.
Türkei: Nato fängt Rakete im türkischen Luftraum ab
Eine aus dem Iran abgefeuertes Rakete ist nach Angaben der Türkei erneut von einem Nato-Abwehrsystem im türkischen Luftraum abgefangen worden. Einige Trümmer seien auf freies Gelände in Gaziantep im Süden nahe der Grenze zu Syrien gefallen, teilte das Verteidigungsministerium auf X mit. Demnach gab es keine Toten oder Verletzten. Der Kommunikationschef des Präsidialamts, Burhanettin Duran, schrieb auf X, es habe sich um eine ballistische Rakete gehandelt.
ABSTIMMUNG: Ändern Sie Ihre Reisepläne wegen des Nahost-Kriegs?
Der aktuelle Krieg im Nahen Osten hat auch Auswirkungen auf den internationalen Flugverkehr. Aus Sicherheitsgründen haben viele Fluggesellschaften ihre Routen geändert oder Flüge in die Region ganz gestrichen. Einige Flughäfen sind nur eingeschränkt in Betrieb, wodurch zahlreiche Verbindungen ausfallen.
Ölpreis steigt wegen Iran-Kriegs weiter kräftig an
Der sich ausweitende Krieg zwischen den USA, Israel und dem Iran hat den Ölpreis am Montag auf den höchsten Stand seit Juli 2022 getrieben und die Aktienmärkte weltweit auf Talfahrt geschickt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent verteuerte sich in der Spitze um fast 20 Prozent auf 111,04 Dollar. Die Furcht vor Lieferengpässen, steigender Inflation und höheren Zinsen ließ die Anleger aus Aktien flüchten und trieb sie in den als sicher geltenden US-Dollar.
Iran hat einen neuen obersten Anführer: Donald Trump droht ihm mit dem Tod
Acht Tage nach der Tötung von Ayatollah Ali Chamenei ist dessen Sohn Mojtaba Khamenei zum neuen obersten Anführer des Iran ernannt worden. Der 56-Jährige sei am Sonntag „nach sorgfältigen und umfassenden“ Beratungen zum geistlichen Oberhaupt der Islamischen Republik gewählt worden, teilte der Expertenrat mit. Die iranischen Revolutionsgarden sagten dem neuen Anführer umgehend ihre Gefolgschaft zu. US-Präsident Donald Trump drohte dem neuen Anführer unverhohlen mit dem Tode. Ohne Zustimmung der USA werde er sich „nicht lange halten“ können.
Wie viele Todesopfer forderte der Iran-Krieg bisher?
Seit dem Angriff der USA und Israels auf den Iran am 28. Februar sind im Nahen Osten zahlreiche Menschen getötet worden. Der Konflikt weitete sich wegen der mit dem Iran verbundenen Hisbollah auf den Libanon aus. Auch Golfstaaten, in denen es US-Militärbasen gibt, sind betroffen. Nachfolgend eine Übersicht über die bisher gemeldeten Todesopfer nach Angaben der jeweiligen Länder mit Stand vom 5. März, dem sechsten Tag des Krieges.
Strom- und Gaspreis in Südtirol: Der große Vergleich
Die Verbraucherzentrale Südtirol (VZS) hat auch heuer einen umfassenden Vergleich der Strom- und Gastarife durchgeführt. Das Ergebnis: Der Markt bietet eine große Vielfalt an Angeboten – mit erheblichen Preisunterschieden. Für Verbraucher kann das die Entscheidung erschweren, eröffnet aber zugleich Einsparmöglichkeiten.
Südtiroler Flugreisende: Gestrandet, aber gut umsorgt
Das aktuelle Kriegsgeschehen im Nahen Osten hat weitreichende Folgen für den internationalen Flugverkehr. Tausende Flüge, die normalerweise über die großen Drehkreuze Dubai, Abu Dhabi und Doha abgewickelt werden, wurden gestrichen, Millionen Reisende sind betroffen.
Krieg in Nahost: Droht eine neue Teuerungswelle?
Die Eskalation im Iran-Konflikt lässt Öl- und Gaspreise steigen und Aktienkurse fallen. Entwickelt sich die Auseinandersetzung zu einem lang anhaltenden Krieg, könnte das spürbare Folgen für die Weltwirtschaft und den Geldbeutel jedes Einzelnen haben.
Israel greift Teheran an – Iran will Tod von Chamenei rächen
Nach der Tötung des iranischen Staatsoberhaupts und Religionsführers Ajatollah Ali Chamenei überziehen sich Israel und der Iran weiter gegenseitig mit Angriffen. Die israelische Armee teilte mit, sie greife „Ziele des iranischen Terrorregimes im Herzen von Teheran an“. Einwohner berichteten von lauten Explosionen. Irans Präsident Massud Peseschkian bezeichnete die Tötung von Chamenei durch das israelische Militär als offene Kriegserklärung gegen alle Muslime weltweit.



