Kfz-Industrie
China hat bei Elektro-Lkw klar die Nase vorne
Der Markt für Elektro-Lkw boomt, wenn auch von sehr niedrigem Niveau ausgehend. „Der globale E-Lkw-Markt ist seit 2021 um 1.800 Prozent gewachsen, während der Markt für Diesel-Lkw um 17 Prozent zurückgegangen ist. China dominiert mit 95 Prozent Elektro-Marktanteil, während Europa ins Hintertreffen gerät“, so das Beratungsunternehmen PWC. Schon heute wären strombetriebene Lkw wettbewerbsfähig, allerdings bremse insbesondere fehlende Ladeinfrastruktur den Hochlauf.
Raketenabwehr statt Autos: VW-Werk wird umgerüstet
Als erstes Autowerk in Deutschland wird das Volkswagen-Werk in Osnabrück zum Rüstungsstandort. Das Land Niedersachsen und der israelische Investor Aurelius übernehmen nach Angaben vom Montag die Anlage und bauen sie in den kommenden Jahren zu einem Kompetenzzentrum für die Verteidigungsindustrie aus. Als erstes Projekt sollen in der Fabrik Luftverteidigungssysteme des israelischen Iron-Dome-Herstellers Rafael produziert werden.
Volkswagen stellt Weichen für historischen Konzernumbau
Der angeschlagene deutsche Volkswagen-Konzern steht vor einem einschneidenden Umbau. Europas größter Autobauer will in den kommenden Jahren weitere 50.000 Stellen streichen, die Zahl seiner Modelle zusammenstutzen und Firmenbeteiligungen reduzieren. Vier Werke in Deutschland - eines davon vom Tochterkonzern Audi - stehen weiter auf der Kippe.
Große Konzerne planen Wasserstoff-Tankstellen in Europa
Daimler Truck, Volvo, Toyota Motor, Bosch Air Liquide, Totalenergies, Teal Mobility und MB Energy wollen beim Thema Wasserstoff eng zusammenarbeiten. Die Konzerne möchten unter anderem ein Tankstellennetz in Europa aufbauen, wie die Unternehmen gemeinsam mitteilten. Sie verbinde das gemeinsame Ziel, Wasserstoff wettbewerbsfähig zu machen, mit Fokus auf die Infrastruktur und wettbewerbsfähige Preise.
Tesla muss rund drei Millionen Autos in China zurückrufen
Tesla ruft in China knapp drei Millionen Elektroautos wegen Sicherheitsproblemen mit versenkbaren Türgriffen zurück. Der Grund ist laut der chinesischen Marktaufsichtsbehörde, dass die mechanischen Notentriegelungsgriffe in einigen Tesla-Modellen nicht deutlich genug zu erkennen seien. Medienberichten zufolge handelt es sich um die bisher größte Rückrufaktion eines Autoherstellers in China. Betroffen sind sowohl in China produzierte als auch importierte Tesla-Fahrzeuge.
Porsche streicht bis 2035 insgesamt rund 9.000 Stellen
Fast jede fünfte Stelle fällt weg, geringeres Lohnplus und weniger Weihnachtsgeld - so will der kriselnde deutsche Sportautobauer Porsche die Personalkosten senken und den Gewinn nach einem Einbruch 2025 wieder steigern. Bis 2035 werden weitere 5.000 Stellen wegfallen, hieß es am Montag nach einer Betriebsversammlung in Stuttgart. Sie kommen zu den im ersten „Zukunftspakt“ 2025 beschlossenen 3. 900 Mitarbeitenden bei Porsche und 500 Jobs bei Tochterunternehmen hinzu.
EU-Automarkt legte zu
Elektro- und Hybridautos haben den Automarkt in der EU im Juni weiter angetrieben. Insgesamt wuchsen die Pkw-Neuzulassungen im Jahresvergleich um 13,6 Prozent auf fast 1,148 Millionen Fahrzeuge, wie der europäische Branchenverband Acea am Donnerstag in Brüssel mitteilte. Während der Absatz reiner Verbrennerfahrzeuge sank, legten vollelektrische Batteriefahrzeuge (BEV) um mehr als 60 Prozent auf 270.557 Exemplare zu. Auch Hybridautos verkauften sich stärker.
Volkswagen-Chef will Fabrikschließungen vermeiden
Im Ringen um die Zukunft Zehntausender Arbeitsplätze bei Volkswagen will Konzernchef Oliver Blume nach eigenen Angaben Fabrikschließungen vermeiden. „Es gibt intelligentere Lösungen, als Werke zu schließen“, sagte Blume der „Bild am Sonntag“ laut Vorausmeldung. Vier Werke in Deutschland gelten als gefährdet. Blume sagte, dass Einsparungen in deutschen Standorten schon Wirkung zeigten, und die Fabrikkosten allein im Vorjahr „um durchschnittlich 20 Prozent“ gesunken seien.
VW-Chef bekräftigt riesige Neuausrichtung des Konzerns
Nach der Sitzung des VW-Aufsichtsrates zu Einsparungen hat Konzernchef Oliver Blume das Ziel bekräftigt, den kriselnden deutschen Autobauer neu auszurichten. Der Vorstand treibe die Transformation weiter voran, so der Manager in einem Statement am Freitag. „Mit unserem Zukunftsplan stellen wir den Konzern auch in einem global massiv herausfordernden Umfeld noch robuster und wettbewerbsfähiger auf.“ Blume sprach von der „umfassendsten Neuausrichtung der Konzerngeschichte“.
BMW erprobt humanoide Roboter in Produktion
BMW hat im Werk Leipzig die Pilotphase für den Einsatz humanoider Roboter in der Produktion gestartet. Die Maschinen werden in der Batteriemontage und der Komponentenfertigung unter realen Bedingungen getestet, wie Unternehmensvertreter bei einem Rundgang durch das Werk in Leipzig erläuterten.
Weltweite Elektroautoverkäufe stagnieren
Die weltweiten Verkäufe von Elektroautos schwächeln im ersten Quartal. In 43 wichtigen Märkten, die das Beratungsunternehmen PwC ausgewertet hat, lag ihre Zahl mit knapp 2,7 Millionen um ein Prozent niedriger als im Vergleichszeitraum 2025. Das ist ungewöhnlich - zuletzt hatten die Zahlen stets deutliche Zuwächse aufgewiesen, im Gesamtjahr 2025 war es beispielsweise fast ein Drittel nach oben gegangen.
Weltweite Elektroautoverkäufe stagnieren
Die weltweiten Verkäufe von Elektroautos schwächeln im ersten Quartal. In 43 wichtigen Märkten, die das Beratungsunternehmen PwC ausgewertet hat, lag ihre Zahl mit knapp 2,7 Millionen um 1 Prozent niedriger als im Vergleichszeitraum 2025. Das ist ungewöhnlich - zuletzt hatten die Zahlen stets deutliche Zuwächse aufgewiesen, im Gesamtjahr 2025 war es beispielsweise fast ein Drittel nach oben gegangen.
VIDEO | Kultroller Vespa wird 80
Die Vespa gehört zu Italien wie die Pizza und das Kolosseum. Der Kultroller aus der Toskana feiert am heutigen Donnerstag seinen 80. Geburtstag. Am 23. April 1946 hat die italienische Firma Piaggio die Vespa zum Patent angemeldet. Altersfalten sind bei dem populären Zweitakter nicht zu befürchten, die „Wespe“ bringt heute genauso wie in den 1950er-Jahren noch ganze Generationen auf die Räder.
Milliardengrab E-Autos: Größte Hersteller geschrumpft
Der Bau von Elektroautos hat sich für viele Autokonzerne weltweit zur „milliardenschweren Belastung“ entwickelt, besagt eine neue Studie. Abschreibungen auf Batteriefabriken, Entwicklungsprojekte und Modellreihen summierten sich bei Unternehmen in Europa und in den USA auf fast 60 Milliarden Euro, wie eine Analyse der Wirtschaftsberatung EY ergab. Der Gesamtgewinn von 19 führenden Autokonzernen weltweit schrumpfte 2025 demnach um 59 Prozent.
Tesla bringt fortgeschrittenes Assistenzsystem nach Europa
Tesla führt in den Niederlanden als erstem Land in Europa die fortgeschrittene Version seines Fahrassistenzsystems ein. Vor der Zulassung habe Tesla die Software mit dem Namen „Full Self-Driving (Überwacht)“ in ganz Europa intern getestet, wie der US-Elektroautobauer mitteilte. Man bemühe sich um die Erlaubnis der Behörden in weiteren europäischen Ländern.
Panne stoppt selbstfahrende Taxis in China
Eine Panne hat in China zahlreiche selbstfahrende Taxis mitten in der Fahrt gestoppt. Bei den Behörden sei am Dienstagabend eine Vielzahl von Hinweisen auf Taxis des Unternehmens Apollo Go eingegangen, „die mitten auf der Straße hielten und nicht weiterfahren konnten“, berichtete die Polizei in Wuhan im Zentrum des Landes am Mittwoch. Erste Ermittlungen deuteten demnach auf eine „Fehlfunktion des Systems“ hin.
Slowenien rationiert Benzin und Diesel auf 50 Liter pro Tag
Das EU-Land Slowenien schränkt angesichts der angespannten Versorgungslage infolge des Iran-Kriegs die Abgabe von Treibstoff an den Tankstellen ein. So dürfen Autofahrer nur noch höchstens 50 Liter Benzin oder Diesel pro Tag in ihre Fahrzeuge füllen. Für Unternehmen gilt ein Limit von 200 Litern pro Tag. Dies kündigte Ministerpräsident Robert Golob auf einer Pressekonferenz in Ljubljana an.
Autos aus Europa und Asien gelangen über China nach Russland
Trotz Sanktionen gelangen Zehntausende Fahrzeuge westlicher und asiatischer Hersteller nach Russland. Sie werden aus China exportiert, das sich dabei zur Drehscheibe für diesen „Graumarkt“ entwickelt, wie die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf Zulassungsdaten und Insider herausgefunden hat.
Deutsche Autobauer mit niedrigstem Quartalsgewinn seit 2009
Die deutschen Autobauer standen von Juli bis September so stark unter Druck wie seit der Finanzkrise nicht mehr. Gemeinsam betrachtet blieben Absatz und Umsatz von Volkswagen, BMW und Mercedes-Benz zwar weitgehend stabil. Der operative Gewinn (EBIT) der Hersteller brach aber um knapp 76 Prozent ein. Mit zusammen gut 1,7 Mrd. Euro erreichten sie den niedrigsten Wert seit dem dritten Quartal 2009, wie aus einer Analyse der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft EY hervorgeht.
Tesla-Aktionäre entscheiden über Riesen-Aktienpaket für Musk
Tesla und Firmenchef Elon Musk stehen vor einem schicksalhaften Aktionärsvotum. Die Anteilseigner des Elektroauto-Herstellers Tesla entscheiden zur Hauptversammlung am Donnerstag (ab 22.00 Uhr MEZ), ob Firmenchef Elon Musk die Aussicht auf ein riesiges neues Aktienpaket bekommt, das eine Billion Dollar wert sein könnte. Musk drohte, den Chefposten bei Tesla aufzugeben, wenn der Vergütungsplan nicht bewilligt wird.
Nächste Woche keine Produktionsstopps bei VW trotz Chipkrise
Bei Volkswagen gibt es nächste Woche trotz der Chipkrise keine Produktionsausfälle. Nach heutigem Stand sei die Fahrzeugproduktion an den deutschen Standorten in der kommenden Woche abgesichert, teilte der Konzern am Freitag mit. „Die Lieferengpässe beim niederländischen Chip-Hersteller Nexperia haben vorerst weiterhin keine Auswirkungen auf die Produktion in den fahrzeugbauenden Werken der Marke Volkswagen in Deutschland“, so ein Sprecher.
Handwerker am Limit: Arbeit, die mehr Wertigkeit verdient
Die gleiche Dienstleistung, aber 180 Prozent Preisunterschied: Der Preisvergleich von Handwerksstunden in Süd- und Nordtirol bringt Erstaunliches ans Licht. Wie also wirtschaften Südtiroler Betriebe damit? Ein Einblick in Steuern, Löhne und Kalkulationen am Beispiel der Kfz-Branche zeigen die Herausforderungen – und warum Experten klare Veränderungen fordern.
Obfrau der Kfz-Mechatroniker: „Vorschriften zum Teil über 100 Jahre alt“
Kürzlich hat im Haus des Handwerks in Bozen ein Treffen zwischen der neuen Obfrau der Kfz-Mechatroniker im lvh, Julia Genetti, und dem Kammerabgeordneten Dieter Steger stattgefunden. Bei dem Treffen waren auch lvh-Vizepräsident Hannes Mussak sowie lvh-Direktor Thomas Pardeller zugegen.
SVP-Beschlussantrag: Wohin mit alten Reifen?
In Südtirols Autowerkstätten lagern Dutzende Altreifen und warten darauf abgeholt zu werden. Doch der Entsorgungsdienst, den jeder Einzelne beim Kauf seiner Reifen bereits bezahlt hat, funktioniert nicht mehr, da das Lager in Genua überquillt. KFZ-Mechaniker und Autohändler sind ratlos. SVP-Fraktionsvorsitzender Gert Lanz, sowie die Landtagsabgeordneten Helmut Tauber, Franz Locher und Manfred Vallazza wollen jetzt mit einem Beschlussantrag Abhilfe schaffen – darin fordern sie unter anderem die Errichtung eines Zwischenlagers für abgefahrene Reifen in Südtirol.
Revisionen aufgeschoben, frühzeitiger Termin dennoch wichtig
Die KFZ-Mechatroniker im lvh weisen auf die aktuellen Aufschübe für die Fälligkeiten der Revisionen hin. „Eine frühzeitige Terminvereinbarung sollten Fahrzeugbesitzer aber keines Falls auf die lange Bank schieben“, betont Ronnie Mittermair, Obmann der KFZ-Mechatroniker im lvh.



