Kinderbetreuung
Kinderbetreuung in Südtirol: Haben Sie einen Platz für den Sommer ergattert?
Rund 5.500 Kinder von 0 bis drei Jahren werden in Südtirol in Gemeindekitas, in Betriebskitas, bei Tagesmüttern und in Kinderhorten betreut. „Diesen Erfolg der letzten zwölf Jahre gilt es abzusichern und weiter auszubauen“, so SVP-Landtagsabgeordnete Waltraud Deeg.
Kinderbetreuung in Südtirol: Bedarf wächst, Strukturen unter Druck
Rund 5.500 Kinder von 0 bis drei Jahren werden in Südtirol in Gemeindekitas, in Betriebskitas, bei Tagesmüttern und in Kinderhorten betreut. „Diesen Erfolg der letzten zwölf Jahre gilt es abzusichern und weiter auszubauen“, so SVP-Landtagsabgeordnete Waltraud Deeg.
Kinderbetreuung: „Südtirol kann noch viel mehr“
Familien in Südtirol finden Unterstützungsangebote, aber das reicht nicht. „Wir können mehr“, so Christa Ladurner, Sprecherin der Allianz für Familie. Dieses Fazit zieht man nach der Auswertung von über 3.000 Fragebögen zum Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Die Initiative der Allianz für Familie und des Vereins „Thrive+“ wurde gestern bei einer Pressekonferenz vorgestellt.
Kinderbetreuung ganzjährig und ganztägig: Osttiroler Gemeinde zeigt, wie es geht
Ganzjährige Kinderbetreuung, von morgens bis spätnachmittags. Das würde man sich auch hierzulande wünschen. In der kleinen 1.140-Einwohner-Gemeinde Prägraten in Osttirol ist das schon längst Realität. Vor zehn Jahren wurde das gesamte Kinderbetreuungsangebot umgekrempelt, um die Familien im Dorf zu behalten. Mit Erfolg.
Für Achammer-Idee braucht's 2.000 Köpfe: Wo sollen die herkommen?
Nimmt man die Trentiner Erfahrungswerte zur Grundlage, dann muss man damit rechnen, dass 70 Prozent der Kindergartenkinder für die von Bildungslandesrat Philipp Achammer angedachte einheitliche Sommerbetreuung eingeschrieben werden könnten. Doch allein dafür bräuchte es rund 2000 „Sommerbetreuer“. Wo sollen die herkommen?
Sommerbetreuung: Große Aufgaben und wenig Personal
Ausreichend Personal zu finden, ist für die Anbieter von Sommerprojekten für die Kinderbetreuung Jahr für Jahr eine Mammutaufgabe. Wie, so fragt sich mancher, sollen unter diesen Vorzeichen die externen Träger die neuesten Pläne von Landesrat Philipp Achammer stemmen?
Kinderbetreuung: „Es geht rück- statt vorwärts“
„Genug der Ankündigungen: Wir erwarten uns endlich konkrete Schritte bei der ganzjährigen Kinderbetreuung. Doch statt vorwärts geht es rückwärts“, klagt Doris Albenberger von der Familienallianz, die die Sorgen und Nöte der Familien bestens kennt. Das Team K will nun mit einem Beschlussantrag die Landesregierung zum Handeln verpflichten.
Nach Vorfall in Brixen: Wie sicher ist die Betreuung durch Tagesmütter?
Die Nachricht über eine betrunkene Tagesmutter, die in Brixen eigentlich auf eine 2-Jährige hätte aufpassen sollen, stattdessen aber betrunken am Boden lag, sorgte vor Kurzem für Schlagzeilen. Doch wie wird man überhaupt Tagesmutter? Wie wird auch nach Abschluss der Ausbildung eine gute Betreuung gewährleistet? Und was passiert, wenn eine Tagesmutter ihren Pflichten nicht nachkommt? Andrea (Name von der Redaktion geändert), eine Pädagogin mit rund 20 Jahren Erfahrung in diesem Bereich, klärt auf.
Sturzbetrunkene Tagesmutter: Mutter des Mädchens tief erschüttert
Es ist eine Situation, die sich keiner vorstellen möchte: Eine Person, in deren Obhut man sein Kind gibt, vernachlässigt nicht nur ihre Aufsichtspflicht, sondern ist völlig unfähig, dieser nachzukommen – und das, weil sie einen Alkoholgehalt von 3 Promille im Blut hat. Dies hat sich – wie berichtet – in Brixen zugetragen.
Passeier: Hunderte Anmeldungen pro Woche
Ein halbrundes Jubiläum gab es heuer in Hinterpasseier: Mehr als 60 Familien haben in der Gemeinde Moos täglich die Angebote des fünften Erlebnissommers für 5- bis 14-Jährige genutzt. Im Sommerkindergarten in Moos und bei verschiedenen Aktionen für Kinder und Jugendliche in Platt war für Abwechslung und gute Laune gesorgt.
„Schöne Worte zum Muttertag helfen nichts“: Keine Kinderbetreuungsplätze
„Da helfen all die schönen Worte zum Muttertag nichts, wenn wir Familien, und vor allen Dingen Mütter so im Regen stehen lassen“, findet die Landtagsabgeordnete Maria Elisabeth Rieder (Team K) und ortet „großen Aufholbedarf bei den Betreuungsplätzen“.
Pustertal: Hier sind neue Kitas geplant
Die Nachfrage nach Betreuungsplätzen für Kinder von 3 Monaten bis zu 3 Jahren steigt – und die Gemeinden bauen ihr Angebot aus. In 22 Gemeinden im Pustertal und Gadertal gibt es bereits Kindertagesstätten, einige Gemeinden haben noch keine Kitas. Das soll sich jetzt ändern.
Allianz für Familie: Es braucht konkrete Schritte gegen Betreuungsnot
Wie aktuelle Debatten rund um mangelnde Plätze in der Sommerbetreuung für Kinder zeigen, passen die Lebensrealitäten vieler Familien laut Pressemitteilung der Allianz für Familie weder mit den beruflichen Erfordernissen noch mit den Zeiten der Bildungs- und Betreuungsangebote zusammen. „Es braucht eine konsistente Investition in Bildung und Betreuung“, sagen die Sprecherinnen der Allianz für Familie.
Nur mal kurz den Haushalt schmeißen: Ein Papa erzählt
Aus der traditionellen Rollenverteilung auszubrechen – das ist viel leichter gesagt als getan. Immer noch sind Hausarbeit und Kinderbetreuung in Südtirol hauptsächlich Sache der Mütter. Der Prozentsatz der Väter, die sich im care-Bereich engagieren, liegt laut einer ASTAT-Studie aus dem Jahr 2021 immer noch im einstelligen Bereich. Einer davon ist Gabriele Mery aus Vahrn.
Gleichberechtigung: Auf was man(n) setzen muss
„Wir leben immer noch in einem patriarchalen System, das auch für Männer ungesund ist“, sagt Michael Bockhorni, Präsident der Organisation „väter.aktiv“, die heuer ihr 10-jähriges Bestehen feiert. Auch Gewalt gegen Frauen ist tief in diesem System verwurzelt. Welche Schritte wichtig wären, um Rollenbilder zu verändern, und warum das viel Zeit braucht.
Südtirol: Eltern würden gerne länger arbeiten
Der Bedarf nach verlängerter Betreuungszeit für die Kinder ist hoch, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie nur bedingt gegeben. Das zeigen die Daten einer gemeinsamen Erhebung der Familienagentur und des Landesstatistikinstitutes Astat. Demnach gibt rund die Hälfte der Personen, die in Teilzeit arbeiten (in der Regel sind dies die Mütter) an, sie würden gerne mehr arbeiten, wenn es verlängerte Betreuungszeiten gäbe.
Familien unter Druck: Front für mehr Kinderbetreuung
Die Zahl der Eltern, die ihre Arbeit im ersten Lebensjahr ihres Kindes kündigen, steigt seit Jahren. Wie das Staatliche Arbeitsinspektorat erhoben hat, haben in Südtirol allein im Jahr 2022 1245 Personen ihre Arbeit gekündigt, davon 80 Prozent Frauen. „Eine relevante Ursache dafür ist die Tatsache, dass die Lebensrealitäten vieler Eltern nicht mit den beruflichen Erfordernissen und den Angeboten der Bildungs- und Betreuungsangebote zusammenpassen“, schreiben die 13 Mitgliedsvereine der Allianz für Familie in einer gemeinsamen Stellungnahme.
11 Monate Kindergarten: „Vereine und Genossenschaften sollen das übernehmen“
Die Diskussion um 11 Monate Kindergarten in Südtirol sorgt weiterhin für Diskussionen. Nun wartet die Fachgewerkschaft Öffentlicher Dienst des SGB/CISL v mit einem Vorschlag auf: „Die Familien brauchen Lösungen. Diese dürfen aber nicht zu einer zusätzlichen finanziellen Belastung führen.“ Der geplante 11. Kindergartenmonat solle daher von Genossenschaften und Vereinen abgedeckt werden.
Kindergarten: „Wir diskutieren über das falsche Thema“
Das Thema 11 Monate Kindergarten lässt derzeit in Südtirol die Wogen hochgehen. „Dabei sollten wir viel mehr darüber nachdenken, wie wir in Zukunft die Betreuung im Kindergarten aufgrund des akuten Fachkräftemangels überhaupt noch gewährleisten können“, erklärt Karin Wellenzohn (ASGB) im Interview mit STOL. Sie belegt diese Sorge anhand eindrücklicher Zahlen: Bis 2030 gehen 1100 von derzeit 2500 Kindergärtnerinnen in Pension. Und es fehlt an neuen Fachkräften
Kinderbetreuung: „Die Lösungen müssen schneller kommen“
In der Mittagspause, an den Nachmittagen, in den Ferien stehen berufstätige Eltern vor der Frage: Wer schaut auf mein Kind? Land und Gemeinden haben am Montag „zeitpolitische Maßnahmen“ vorgestellt, die Familien entlasten sollen. Christa Ladurner von der Allianz für Familie sagt dazu: „Warum stärken wir nicht den Kindergarten, der super funktioniert? Man muss von der Idee wegkommen, dass Kinderbetreuung über Projekte viel billiger wäre.“
11 Monate Kindergarten in Südtirol? Gewichtige Fürsprecher
Das Trentino bekommt scheinbar problemlos eine lückenlose Kinderbetreuung der Kindergartenkinder von 11 Monaten und Nachmittagsverlängerungen hin. Daran ist Südtirol bisher gescheitert. Die Wirtschaftsverbände im Südtiroler Wirtschaftsring (SWR) und das Frauennetzwerk wnet sprechen sich dafür aus, das 11-Monate-Modell auch in Südtirol zu übernehmen.
Finanzielle Unterstützung für Kinderbetreuung in den Sommermonaten
Der Vorsitzende des Autonomen Südtiroler Gewerkschaftsbundes (ASGB), Tony Tschenett, weist auf den Umstand hin, dass die Südtiroler Tourismuskasse, die Bilaterale Körperschaft für das Handwerk und die Bilaterale Körperschaft für den Tertiärsektor ihren Mitgliedern eine finanzielle Unterstützung für die Kinderbetreuung in den Sommermonaten gewähren.
Allianz für Familie in Klausur: Sprecherinnen gewählt
Am vergangenen Samstag fanden sich die Mitglieder der Allianz für Familie in Glaning bei Jenesien zusammen, um über die zukünftige Arbeit und Rollenverteilungen innerhalb der Allianz zu sprechen. Als Sprecherinnen wurden Christa Ladurner und Doris Albenberger bestimmt.



