Laimburg
So werden aus Abfällen wertvolle Rohstoffe
Extrakte aus der Weintraube kommen inzwischen erfolgreich in der Kosmetik-Industrie zum Einsatz: ein Beispiel dafür, wie aus „Abfall“ bei der Weinproduktion neue Produkte entstehen können. Das Projekt „ZeroResidue“ hat genau dies zum Ziel: Abfällen aus der Agrar- und Lebensmittelindustrie „ein zweites Leben zu geben“, indem wertvolle Inhaltsstoffe herausgeholt werden.
Versuchszentrum Laimburg als Triebfeder der Forschung
Das Augenmerk der über 200 Symposiumsgäste zum 50-jährigen Bestehen des Versuchszentrums Laimburg galt längst nicht nur der Vergangenheit. Heute müssten mehr denn je alle verfügbaren Ressourcen mobilisiert werden, um in puncto Forschung wettbewerbsfähig zu bleiben, so der allgemeine Tenor des gestrigen Zusammentreffens im NOI Techpark.
Kräuter 2024: Feierliche Diplomverleihung an der Laimburg
Am 23. Oktober 2024 hat die feierliche Diplomverleihung des Zertifikatskurses Kräuter 2024 an der Fachschule Laimburg stattgefunden. In der ehrwürdigen Kulisse des Felsenkellers Laimburg sind die 31 Teilnehmerinnen des Kurses für ihre Leistungen gewürdigt worden.
Laimburg: Bäume stürzen auf Straße – nächtlicher Einsatz der Wehrleute
Die Unwetter vergangener Woche haben die Einsatzkräfte nicht nur am Berg, sondern auch in den tieferen Lagen gefordert: die Straße bei der Laimburg wurde in der Nacht auf Samstag durch umgestürzte Bäume verlegt. Glücklicherweise hielt sich zu dem Zeitpunkt niemand auf der Straße auf. Die Feuerwehren räumten den Abschnitt innerhalb von 3 Stunden, sodass er am Samstagmorgen wieder befahrbar war.
2. Südtiroler Bodensymposium: Lücke bei Bodenkartierung schließen
Wie kann Südtirol die europäischen Ziele für gesunde und widerstandsfähige Bodenökosysteme erreichen? Vor allem, wenn es keine systematische Erfassung der Charakteristika und Zuständen der heimischen Böden gibt? Berechtigte Fragen, die am Freitag bei der zweiten Ausgabe des Südtiroler Bodensymposiums für eine funktionierende Bodenkartierung aufgegriffen wurde.
Naturnahes Gärtnern wird jetzt auch in Südtirol belohnt
Viele Menschen entscheiden sich für einen naturnahen Garten, weil sie seine natürliche Schönheit schätzen, weil er heimischen Tieren und Pflanzen einen Lebensraum bietet und dazu beiträgt, das Ökosystem zu erhalten. Wer einen Naturgarten sein Eigen nennt, kann sich nun zertifizieren lassen und dies mit einer eigenen Plakette sichtbar machen – seit kurzem auch in Südtirol. Mit der Auszeichnung der „Natur im Garten“- Plakette zeigen schon über 18.500 Naturgärtner in Europa, dass in ihrem Garten die Natur einen Platz hat. Das Versuchszentrum Laimburg ist seit 2022 offizielle Zertifizierungsstelle.
Wasser sparen in der Apfelwiese: Mit Tensiometern Bedarf messen
Punktgenau und nach Bedarf bewässern – und somit nur dann, wenn die Pflanze wirklich Wasser braucht: Das ist dank innovativer Technologie im Obstanbau möglich. Eine Pioniergruppe an Apfelbauern, die sich im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie „Sustainapple“ mit dem Thema Wasser befasst, startet nun einen breiten Feldversuch mit so genannten Tensiometern.
Startschuss für europaweites Projekt zur Förderung der Weidehaltung
Um dem Rückgang der Weidehaltung in ganz Europa entgegenzuwirken, wurde vor kurzem das Horizon Europe Projekt „Grazing4Agroecology“ (G4AE) ins Leben gerufen. Ziel ist es, Landwirte bei der Ausweitung der Weidenutzung unter Berücksichtigung agrarökologischer Aspekte zu unterstützen.
Ein neuer (alter) Beruf: Winzer
Die Grundlagen für herausragende Weine werden vom Winzer gelegt. Für alle, die diesen Beruf von der Pike auf lernen möchten, gibt es die 3-jährige Winzerlehre, die das Konsortium Südtirol Wein mit der Fachschule für Obst-, Wein- und Gartenbau Laimburg auf den Weg gebracht hat.
Klimawandel: Das Ende für einige Apfelsorten in Südtirol?
Das Versuchszentrum Laimburg wird immer größer, seine Bereiche werden immer mehr, und nun steht man vor neuen Herausforderungen – wie dem Klimawandel. Manche Apfelsorten in bestimmten Höhenlagen werden langfristig verschwinden, prophezeit Direktor Michael Oberhuber.
Laimburg Report: Daten und Fakten vorgestellt
In den vergangenen beiden Jahren hat das Versuchszentrum Laimburg trotz der Covid-19-Pandemie seine Forschungsaktivitäten erhöht und zahlenmäßig mehr Projekte und Versuche durchgeführt. Auch die Zahl der wissenschaftlichen Veröffentlichungen ist gestiegen. Diese und weitere Ergebnisse sind in der neuen Ausgabe des Laimburg Reports enthalten, die heute vorgestellt wurde.
Nachhaltige Kellerwirtschaft und neue Ergebnisse im Weinbau
Am Donnerstag fand der vom Versuchszentrum Laimburg organisierte „Tag des Weines und der Rebe“ am NOI Techpark in Bozen statt. Expertinnen und Experten aus dem In- und Ausland tauschten sich zu verschiedensten Aspekten rund um die Themen Weinbau und Kellerwirtschaft aus.
Laimburg: Neue Forschungsergebnisse zum biologischen Apfelanbau
Bei der traditionellen Versuchsvorstellung im ökologischen Anbau, die am gestrigen Mittwoch stattfand, stellten Forscher des Versuchszentrums Laimburg aktuelle Ergebnisse zu ökologischen Bekämpfungsstrategien dieser und anderer Herausforderungen vor. Darüber hinaus präsentierten sie die im Rahmen des europäischen Horizon 2020-Projekts „BioFruitNet“ entwickelten Leitlinien für das ökologische Management von Apfelschorf.
Schuler: „Prüfen Cannabis-Anbau an der Laimburg“
Cannabisbasierte Arzneimittel helfen Patienten, die mit chronischen Schmerzen leben, diese zu bewältigen. Der Anbau der Pflanzen war in Italien bisher nur auf Militärarealen möglich. Eine staatliche Ausschreibung würde das nun auch der Laimburg ermöglichen. „Wir prüfen das derzeit“, sagt der zuständige Landesrat Arnold Schuler.
Laimburg: Sprühmulch als alternative Form der Unkrautregulierung getestet
Im Rahmen eines länderübergreifenden Projekts entwickelten Forschungseinrichtungen aus Bayern, Österreich und Südtirol gemeinsam eine neue biologische Methode zur Regulierung von Unkraut im Obst- und Weinbau. Das Ergebnis ist ein spritzbares, biologisch abbaubares Mulchmaterial, das vor Kurzem am Versuchszentrum Laimburg unter Praxisbedingungen getestet wurde.
Schüler der Fachschule Laimburg helfen dem Weißen Kreuz zu helfen
Die Hilfsbereitschaft reißt nicht ab: Knapp 1000 Euro hat die Gemeinschaft der Fachschule für Obst-, Wein- und Gartenbau Laimburg dem Weißen Kreuz für die Ukraine-Hilfe übergeben. Auf Initiative einer Schulklasse waren alle Schüler und das gesamte Personal dazu aufgerufen, 2 Euro für die Menschen in und aus der Ukraine zu spenden.
Analysemethode für Milch zum Nachweis von Silage in der Fütterung entwickelt
Gemeinsam mit der Freien Universität Bozen und dem Sennereiverband Südtirol mit Unterstützung des Beratungsrings für Berglandwirtschaft BRING hat das Versuchszentrum Laimburg das EFRE-Projekt „Heumilch“ kürzlich zu einem Abschluss geführt. Ziel des Projekts war es, eine Analysemethode zum Nachweis des Einsatzes von Gras- und Heusilage in der Fütterung der Kühe und zur Zertifizierung des Produkts Heumilch zu entwickeln.
Laimburg: Apfel erreicht Vollblüte in diesem Jahr früher
Seit 1975 erhebt das Versuchszentrum Laimburg Daten zum Einfluss der Witterung und des Klimas auf die jahreszeitliche Entwicklung (die „Phänologie“) des Apfels. Für dieses Jahr erwarten die Experten die Vollblüte der Sorte Golden Delicious am Standort Laimburg um den 9. April.



