Landschaft
1,96 Millionen Euro für die Landschaftspflege bereitgestellt
Ob traditionelle Holzzäune, Schindeldächer oder den Erhalt der Waale in Südtirols Schutzgebieten: Die Gestaltung und Pflege der Landschaft hat in Südtirol einen hohen Stellenwert und wird dementsprechend bezuschusst. „Im heurigen Jahr werden von der Landesabteilung Natur, Landschaft und Raumentwicklung insgesamt 1,96 Millionen Euro zur Verfügung gestellt – 440 Gesuche wurden eingereicht“, berichtet Horand Maier, der Direktor des Verwaltungsamtes für Raum und Landschaft.
Haushalt: 8,9 Mio. Euro für Natur, Landschaft und Raumentwicklung
Im Haushalt 2026 des Landes Südtirol sind für das Ressort für Umwelt-, Natur- und Klimaschutz, Raumentwicklung, Energie und Sport insgesamt rund 100 Millionen Euro an Mitteln vorgesehen. 65,5 Millionen Euro davon stehen dem Bereich Umwelt und Energie zur Verfügung. Dem Bereich Natur, Landschaft und Raumentwicklung sind rund 8,9 Millionen Euro an Mitteln zugewiesen. In diesem Bereich setzt das Land gezielte Schwerpunkte.
Wenn in der Natur gebaut wird, dann mit Bedacht
Der Bau eines Hotels in unberührter Landschaft oder jener einer Liftanlage entlang des Berghangs: Solche Projekte gehen auf Kosten wertvollen Lebensraums. „Wir dürfen nicht vergessen, dass es wir Menschen sind, die die Natur brauchen – und nicht umgekehrt“, so Elisabeth Ladinser, Vizepräsidentin des Dachverbandes für Natur- und Umweltschutz.
Schwindende Gletscher, höhere Waldgrenze: Sichtbarer Wandel im Vinschgau
Schwindende Gletscher, höhere Waldgrenze und mehr. Die Landschaft im Vinschgau verändert sich.Wie genau haben Forscher kürzlich bei einer Veranstaltung in Martell geschildert. Außerdem berichteten sie, was das SEHAG-Projekt und die App „myALPICS“ sind.
„Die Gefahr durch Hitze wird unterschätzt“
Mit der Klimakrise einhergehend kommt es zu immer häufigeren, längeren und intensiveren Hitzeperioden. Und die sind auch eine Gefahr für die menschliche Gesundheit, sagt Dr. Martin Hermann von der Allianz Klimaschutz und Gesundheit (KLUG). Dieses Risiko gelte nicht nur für ältere und kranke Menschen.
Sarner Straße minutiös nachgebaut
„Da stecken Tausende Stunden drin, und einige kommen noch dazu“, sagt Hermann Putzer, während er die in Kleber getauchten Traubenrappen mit grünem Streugras bedeckt – immer und immer wieder, bis füllige Bäumchen daraus geworden sind. Dann bekommen sie ihren Platz auf dem Relief, das das Sarntal vom Eingang bei Schloss Runkelstein bis zur Wangener Kreuzung zeigt. Ein letzter Abschnitt bis zum Kränzelstein-Turm soll noch dazukommen. + Von Flora Brugger
Schuler: „So etwas hatten wir nie und es war auch nicht so zu erwarten“
„Falls die Verantwortlichen nicht schnell und radikal eingreifen, werden in 5 Jahren ganze Gebirgshänge entwaldet sein“: Dieses düstere Szenario zeichnet der Forstexperte Florian Kaiser aus dem Allgäu im Gespräch mit STOL. Könne sich der Borkenkäfer weiter ungestört in Südtirols Wäldern ausbreiten, sei man bald chancenlos gegen den Schädling. Und was sagt Forstwirtschaftslandesrat Arnold Schuler dazu? STOL hat ihn gefragt.
3 Themen brennen den Vinschgern unter den Nägeln
Schlanders war die 2. Station der Nachhaltigkeitstour des Landes, mit der man die 17 Schwerpunkte der Vereinten Nationen für die weltweite Sicherung einer nachhaltigen Entwicklung auf ökonomischer, sozialer sowie ökologischer Ebene unter die Leute bringen will. +von Burgi Pardatscher Abart
Landesrätin Kuenzer begrüßt „Ja“ des Dreier-Landtags zu Landschaft-Antrag
Die Landesrätin für Raumentwicklung, Landschaft und Denkmalschutz Maria Hochgruber Kuenzer zeigt sich erfreut darüber, dass der Dreier-Landtag am heutigen Freitag in Alpbach in Tirol den Beschlussantrag der Interregionalen Landtagskommission Dreier-Landtag zur Landschaft einstimmig angenommen hat.
Landschaftspflege: Beiträge für über 700 Ansuchen bereitgestellt
Die Bearbeitung der Anträge für Landschaftspflegebeiträge für das Jahr 2020 ist abgeschlossen. Im Rahmen des Landschaftspflegeprogramms der Landesabteilung Natur, Landschaft und Raumentwicklung wurden dieses Jahr in Zusammenarbeit auch mit dem Landesverband für Heimatpflege insgesamt rund 1,9 Millionen Euro für mehr als 700 Beitragsansuchen bereitgestellt.
Plattform „Iceman Ötzi Peak 3.251 m“ am Schnalstaler Gletscher eröffnet
Der Schnalstaler Gletscher wartet mit einer neuen Attraktion auf. Oberhalb der Bergstation der Gletscherbahn wurde auf der 3.251 Meter hohen Grawand Spitze eine Aussichtsplattform errichtet. Das aus braun-rötlichem Corten-Stahl errichtete Bauwerk wurde heute feierlich eröffnet.
Neue „Grün-Grün“-Kommission ernannt
Für die Dauer der Legislaturperiode hat die Landesregierung am Dienstag die Mitglieder der variabel besetzten 3-köpfigen sogenannten „Grün-Grün“-Kommission ernannt. Diese Kommission ist im neuen Landesgesetz für Raum und Landschaft ebenso vorgesehen, wie sie es bereits im bisherigen Landschaftschutzgesetz war.
Neue Aussichtsplattform in Schnals – „Berge gehören uns allen“
In einer Aussendung äußert sich sich die Schnalstaler Gletscherbahnen AG zur neuen Aussichtsplattform „Iceman Ötzi Peak“. „Die Berge gehören uns allen“, heißt es darin. Mit der Plattform und dem entsprechenden Zugang wolle man ein Bergerlebnis für alle schaffen. Der Name solle die „Ursprünge unserer Heimat“ verständlich machen.



