Luftfahrt
Flugzeugcrew in Graz bei Trainingsflug von Laser geblendet
Die Besatzung eines Privatflugzeuges ist während eines Trainingsflugs beim Anflug auf den Flughafen Graz von Laserstrahlen geblendet worden. Der Vorfall passierte bereits Donnerstagabend, teilte die Landespolizeidirektion Steiermark am Sonntag mit. Die Piloten konnten den Flug nach einem Manöver fortsetzen. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der vorsätzlichen Gefährdung der Sicherheit der Luftfahrt.
Airport in Palm Beach heißt jetzt Präsident Donald J. Trump
Noch ein Gebäude, das seinen Namen trägt: Der Flughafen der Stadt Palm Beach im US-Staat Florida ist am Donnerstag offiziell in „President Donald J. Trump International Airport“ umbenannt worden. Das Airport-Kürzel solle entsprechend von PBI („Palm Beach International Airport“) in DJT - die Initialen des Präsidenten - geändert werden. Beeinträchtigungen der operativen Abläufe solle es während einer Übergangszeit nicht geben.
Frachtflugzeug stürzte ins Arabische Meer: Fünf Personen sterben
Ein Frachtflugzeug der pakistanischen Cargo-Airline K2 Airways mit fünf Crewmitgliedern an Bord ist nach Angaben des pakistanischen Premierministers Shehbaz Sharif ins Arabische Meer gestürzt. In einer Stellungnahme drückte er den Familien der Besatzung sein Beileid aus. Zunächst sei das Flugzeug am späten Dienstagabend vom Radar der Flugsicherung verschwunden.
Flughafen Catania bleibt nach Ätna-Ausbruch geschlossen
Nach dem erneuten Ausbruch des Ätna bleibt der Flughafen der sizilianischen Stadt Catania bis auf Weiteres weitgehend geschlossen. Wegen der vulkanischen Aktivität in der Nacht auf Montag sind nach Angaben der Betreibergesellschaft SAC weiterhin alle ankommenden Flüge ausgesetzt. Auch sämtliche Abflüge bleiben zunächst bis 18.00 Uhr gestrichen.
Zwei Liter ok - Neue Scanner starten am Flughafen Wien
Rechtzeitig zum Ferienbeginn in Ostösterreich, am 3. Juli, gehen am Flughafen Wien die neuen CT-Scanner in Betrieb. Damit können Reisende künftig Flüssigkeiten bis zu zwei Liter im Handgepäck mitnehmen. Auch elektronische Geräte müssen bei der Sicherheitskontrolle nicht mehr extra ausgepackt werden, teilte der Airport am Mittwoch mit. Rund 25 Millionen Euro wurden in die neue Technologie investiert und 35 Geräte dafür angeschafft.
Frankreich: Elf Tote bei Absturz von Kleinflugzeug
Beim Absturz eines zivilen Flugzeugs in Nordostfrankreich sind am Sonntag elf Menschen ums Leben gekommen. Wie französische Medien unter Bezug auf Rettungskreisen berichteten, handelte es sich um den Piloten sowie zwei Gruppen von jeweils fünf Fallschirmspringern. Das Flugzeug war am Sonntag zuvor vom Flugplatz Nancy-Essey gestartet.
Mehrere Tote nach russischen Drohnenangriffen in Ukraine
In der Ukraine sind nach Angaben der Behörden bei russischen Drohnenangriffen sechs Menschen getötet worden. Im nordostukrainischen Gebiet Sumy habe ein Drohnenangriff das Haus einer kinderreichen Familie getroffen, teilte die regionale Staatsanwaltschaft mit. Ein 13-Jähriger, sein Vater und seine Großmutter seien ums Leben gekommen. Das ukrainische Militär griff unterdessen nach eigenen Angaben das russisches Satellitenkommunikationszentrum in Dubna an.
Wegen Drohnenanflugs: Moskaus Flughäfen kurzzeitig geschlossen
Wegen des Anflugs zahlreicher Drohnen sind die vier Flughäfen der russischen Hauptstadt Moskau kurzzeitig geschlossen worden. Moskaus Bürgermeister Sergej Sobjanin erklärte am Montag im Onlinedienst Telegram, es seien 59 Drohnen abgefangen worden. Rettungskräfte seien zu den Absturzstellen entsandt worden. Der Flugverkehr an den Hauptstadtflughäfen Scheremetjewo, Domodedowo und Wnukowo sowie Schukowski sei vorübergehend eingestellt worden, erklärte die Luftfahrtbehörde.
Neue längste Nonstop-Flüge zwischen Sydney und London
Qantas Airways will ab Herbst 2027 die weltweit längsten Nonstop-Flüge zwischen Sydney und London anbieten. Geflogen wird mit in einem modifizierten Airbus A350-1000ULR, schreibt Reuters. Die australische Fluggesellschaft kündigte demnach am Mittwoch London als erstes Ziel für die gut 20-stündige Direktverbindung an, mit der die traditionelle Zwischenlandung auf der sogenannten Känguru-Route entfällt.
Israel ruft in 29 Orten im Südlibanon zur Evakuierung auf
Die israelische Armee hat die Menschen in 29 Orten im Süden des Libanon dazu aufgerufen, sich wegen geplanter Angriffe in Sicherheit zu bringen. Der arabischsprachige Armeesprecher Avichay Adraee gab am Sonntag im Onlinedienst X zwei aufeinanderfolgende Warnungen aus, zunächst eine für 13 Orte im Süden des Libanon, anschließend für 16 weitere Orte nördlich des Flusses Sahrani. Zuvor hatte die proiranische Hisbollah-Miliz den Norden Israels mit Sprengstoff-Drohnen angegriffen.
Flughafen München nimmt nach Feueralarm Betrieb wieder auf
Nach einem durch ein defektes Bauteil ausgelöstem Feueralarm im Tower des Flughafens München ist der Flugbetrieb wieder angelaufen. „Der Flugbetrieb läuft wieder ganz normal“, sagte ein Sprecher der Flughafengesellschaft in der Nacht auf Montag. Der Tower sei wieder besetzt. Auf der Internetseite des Airports hieß es, es könne aber zu Verzögerungen und Einschränkungen kommen. Das Nachtflugverbot wurde verkürzt, um die betroffenen Maschinen noch abfertigen zu können.
Drohnen-Alarm am Münchner Flughafen: Flugbetrieb temporär gestoppt
Nach einer mutmaßlichen Drohnensichtung wurde der Flughafen München am Samstag gesperrt. Um 9.05 Uhr hätten zwei Piloten über dem Flughafen eine Drohne gesichtet und dies dem Tower gemeldet, sagte ein Flughafensprecher gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters.
Lufthansa will italienische Airline Ita schnell übernehmen
Der Lufthansa-Konzern baut sein europäisches Netz nach Süden aus. Das Unternehmen will bei seiner italienischen Beteiligung, der früheren Staats-Airline Ita, möglichst schnell die Mehrheit übernehmen. Entsprechende Optionen werde man in diesem Juni ziehen, kündigte Vorstandschef Carsten Spohr auf der Hauptversammlung des Konzerns in Frankfurt an.
Maschine kollidiert im Landeanflug auf US-Airport mit Lkw
Eine Passagiermaschine der US-Fluggesellschaft United Airlines hat beim Landeanflug auf den Flughafen Newark mit einem Reifen einen Lastwagen und einen Lichtmast gestreift. Der Fahrer des Lastwagens wurde mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht, wie US-Medien berichteten. Der Airport Newark im US-Bundesstaat New Jersey unweit von New York wird auch von den Austrian Airlines (AUA) angeflogen.
Ryanair halbiert Angebot in Deutschland
Der irische Billigflieger Ryanair dünnt erneut sein Flugprogramm in Deutschland aus und begründet dies wie zuletzt mit zu hohen Standortkosten. Man werde für den Winterflugplan die Zahl der Flüge von und nach Berlin um 50 Prozent verringern, sagte Airline-Manager Eddie Wilson am Freitag. Alle sieben in Berlin stationierten Flugzeuge sollen dann auf kostengünstigere Staaten verlagert werden, etwa Schweden, die Slowakei, Albanien oder Italien.
Kommt es ab Ende Mai vermehrt zu Flugausfällen?
Der Mangel an Kerosin, also Treibstoff für Flugzeuge, könnte die Luftfahrt im Sommer empfindliche beeinträchtigen. Die Airlines prüfen bereits einzelne Verbindungen, der Luftverkehrsverband in Berlin schlägt Alarm: Schon bald könne der fehlende Kerosin-Nachschub durch die Straße von Hormuz zu Engpässen in Europa und Deutschland führen. Denn ein großer Teil der Importe stammt aus dem Nahen Osten, zahlreiche Öl-Anlagen im Krisengebiet sind beschädigt.
Piloten der Lufthansa streiken auch am Freitag
Bei der Lufthansa setzen die Piloten am Freitag ihren Streik im laufenden Tarifkonflikt fort. Es ist der fünfte Streiktag in Folge. An vier Tagen davon waren Pilotinnen und Piloten zur Arbeitsniederlegung aufgerufen, an zwei Tagen die Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter.
Pilotenstreik bei Lufthansa geht in den zweiten Tag
Passagiere der Lufthansa müssen weiterhin mit Flugausfällen und Verspätungen rechnen. Die Vereinigung Cockpit (VC) setzt heute ihren am Montag begonnenen Pilotenstreik fort. Betroffen sind laut Gewerkschaft weiterhin die Gesellschaften Lufthansa, Lufthansa Cargo und Lufthansa Cityline.
Streik legt Lufthansa zum Wochenstart lahm
Am Montag und Dienstag wird bei der AUA-Mutter Lufthansa neuerlich gestreikt. Diesmal legen Pilotinnen und Piloten die Arbeit nieder - von Montag 00.01 Uhr bis Dienstag 23.59 Uhr. Das teilte die Vereinigung Cockpit (VC) am Samstag mit. Flüge der Austrian Airlines (AUA) sind nicht betroffen, hieß es am Sonntag auf APA-Anfrage. Nach Möglichkeit würden auf Verbindungen zwischen Wien und Deutschland größere Flugzeuge einsetzen, um mehr Sitzplatzkapazitäten anzubieten.
Europäischer Flughafenverband warnt vor Kerosin-Knappheit
Der europäische Flughafenverband ACI Europe sorgt sich infolge der durch den Iran-Krieg ausgelösten Energiekrise um ausreichend Kerosin. Wenn der Transit durch die Straße von Hormuz nicht innerhalb der nächsten drei Wochen „in nennenswertem und stabilem Umfang“ wieder aufgenommen werde, gehe man derzeit davon aus, dass eine Knappheit von Flugtreibstoff in der EU Realität werden dürfte, schreibt Generaldirektor Olivier Jankovec in einem Brief an die Europäische Kommission.
Artemis 2: Noch nie waren Menschen so weit von der Erde entfernt
Die Crew der „Artemis 2“-Mondmission hat sich weiter von der Erde entfernt als jemals Menschen zuvor. Die vier Astronauten knackten mit ihrer „Orion“-Kapsel den 1970 aufgestellten Rekord der „Apollo 13“-Mission von rund 400.171 Kilometern, wie die US-Raumfahrtbehörde NASA mitteilte. Am weitesten Punkt waren sie im weiteren Verlauf rund 406.771 Kilometer von der Erde entfernt. Daraufhin traten die Astronauten ihren Rückflug an.
Artemis 2 -Astronauten erreichen Einflusssphäre des Mondes
Für die Artemis-Astronauten hat am Montag die letzte Etappe vor ihrer Umrundung des Mondes begonnen. Die Astronauten seien am Montag um 06.42 Uhr MESZ in den „Mond-Einflussbereich“ eingetreten, teilte die US-Raumfahrtbehörde NASA mit. Damit wirkt sich die Anziehungskraft des Mondes nun stärker auf die Orion-Raumkapsel aus als die der Erde. Für das Manöver sind sechs Stunden vorgesehen. Die Raumkapsel soll dabei den Mond umrunden, aber nicht auf ihm landen.
„Ihr seht wunderschön aus“: Artemis II-Astronauten schicken Fotos von Erde
Die vier Astronauten der „Artemis II“-Mission haben erstmals Bilder von der Erde geschickt. „Ihr seht toll aus, ihr seht wunderschön aus“, sagte Nasa-Astronaut Victor Glover aus der „Orion“-Kapsel dazu. Glover, seine US-Kollegen Christina Koch und Reid Wiseman sowie der kanadische Astronaut Jeremy Hansen sind derzeit als erste Menschen seit mehr als 50 Jahren auf dem Weg zum Mond.



