Mexiko
Fünf Tage im Meer: Kühlbox rettet Fischern das Leben
Dramatische Rettungsaktion im Pazifik vor der Küste Mexikos. Eine große Welle traf ein Fischerboot, dieses sank. Die beiden Fischer nutzten eine Kühlbox als Rettungsinsel, nach fünf Tagen auf offener See wurde die beiden Männer von der mexikanischen Marine gerettet und an Land gebracht.
Berüchtigter Drogenboss zu lebenslanger Haft verurteilt
Der berüchtigte mexikanische Drogenboss Ismael „El Mayo“ Zambada ist in den USA zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt worden. Ein Bundesgericht in New York verhängte am Montag die Strafe gegen den 76-jährigen Mitbegründer des Sinaloa-Kartells.
Makellos ins Achtelfinale: Mexiko außer Rand und Band
Co-Gastgeber Mexiko hat sich mit dem vierten Sieg im vierten Turnierspiel ins Achtelfinale der Fußball-WM vorgekämpft. „El Tri“ gewann das Sechzehntelfinale gegen Ecuador vor 80.824 Zuschauern im ausverkauften Aztekenstadion in der Nacht auf Mittwoch mit 2:0.
Über 1.400 Jahre alte Ruinen in Mexiko entdeckt
Im Osten Mexikos haben Archäologen antike Ruinen mit Spuren der Maya-Kultur sowie bisher unbekannter Herkunft entdeckt. Die im Teilstaat Veracruz entdeckten Ruinen seien ein „sehr bedeutsamer“ Fund, erklärte Mexikos Staatspräsidentin Claudia Sheinbaum am Freitag. Die aus kreisförmigen Steinen und einem Monolith bestehende Stätte datiert laut dem Nationalen Institut für Archäologie und Geschichte auf die Zeit zwischen 200 und 600 nach Christus.
Zum Nachlesen | WM-Eröffnung: Mexiko besiegt Südafrika
Los geht's, die größte Fußball-Weltmeisterschaft aller Zeiten beginnt! Die Gastgebernation Mexiko empfängt vor fast 90.000 Zuschauern im legendären Aztekenstadion Außenseiter Südafrika. Es ist das erste von insgesamt 104 Turnierspielen – und hier sind Sie in Echtzeit dabei.
Großprojekt: Leitner baut Mexikos Seilbahnnetz weiter aus
Das Südtiroler Unternehmen Leitner treibt den Ausbau urbaner Seilbahnen in Mexiko weiter voran. Vier neue Projekte mit insgesamt rund 40 Kilometern Strecke sollen die Mobilität in mehreren Millionenstädten verbessern und tägliche Wege deutlich verkürzen.
Lehrerproteste in Mexiko eskaliert
Gut eine Woche vor Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft eskalieren in Mexiko die Proteste von Lehrern. Mit abgebrochenen Laternenstangen bewaffnete Demonstranten stürmten am Mittwoch (Ortszeit) das Hauptquartier des Bildungsministeriums in der Hauptstadt Mexiko-Stadt. Demonstranten verwüsteten nach Angaben von Augenzeugen ein Wachhäuschen und schlugen Fensterscheiben ein. Im Fernsehen war zu sehen, dass auch ein Brand ausbrach.
Kallas: EU-Mexiko-Gipfel soll „geopolitisches“ Signal setzen
Mit ihrem ersten bilateralen Gipfeltreffen seit zehn Jahren wollen die Europäische Union und Mexiko ihre Zusammenarbeit auch angesichts zahlreicher globaler Krisenherde ausbauen. „Hier geht es um mehr als nur Handel. Es ist ein geopolitisches Statement“, sagte EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas in der mexikanischen Hauptstadt nach einem Treffen mit Außenminister Roberto Velasco.
Papst ernennt illegal Eingewanderten zum US-Bischof
Die Ernennung eines neuen Bischofs in der republikanischen Hochburg West Virginia hat für internationales Aufsehen gesorgt. Evelio Menjivar-Ayala war im Jahr 1990 illegal in die USA eingewandert. Wie der Vatikan am Freitag mitteilte, ernannte Papst Leo XIV. den 55-jährigen Menjivar-Ayala zum Bischof der US-Diözese Wheeling-Charleston. Darüber berichtete die Katholische Presseagentur Kathpress am Samstag.
Möglicher Nachfolger von El Mencho in Mexiko festgenommen
Zwei Monate nach dem Tod des mexikanischen Drogenbosses Nemesio Oseguera alias „El Mencho“ bei einem Militäreinsatz haben die mexikanischen Behörden seinen früheren engen Vertrauten und potenziellen Nachfolger festgenommen. Audias Flores Silva galt bis zu „El Menchos“ Tod am 22. Februar als seine „rechte Hand“ beim einflussreichen Drogenkartell Jalisco Nueva Generación, wie Sicherheitsexperte David Saucedo sagte.
Touristin in Ruinenstadt Teotihuacán in Mexiko erschossen
Ein Mann hat in der Ruinenstadt Teotihuacán in Mexiko eine kanadische Touristin erschossen. Mindestens sechs weitere Menschen seien verletzt worden, teilten die Behörden am Montag mit. Der Angreifer habe sich anschließend das Leben genommen. Unter den Verletzten befindet sich auch ein kolumbianisches Kind. Zuvor war von vier Verletzten die Rede gewesen. Der Vorfall ereignete sich zur Mittagszeit in der bei Touristen sehr beliebten Stätte im Zentrum Mexikos.
Zahlreiche Knochenfragmente in Mexiko-Stadt gefunden
Wenige Wochen vor der Fußball-WM sind in Mexiko-Stadt mehr als tausend Knochenfragmente gefunden worden. Wie eine Gruppe von Angehörigen Verschwundener am Freitag mitteilte, wurden die Fragmente am Chalco-See am Stadtrand der mexikanischen Hauptstadt geborgen. Die Behörden hatten vergangene Woche den Beginn von Grabungen in einem Gebiet am Seeufer bekanntgegeben. Die Staatsanwaltschaft gab den Fund von 300 Knochenfragmenten bekannt, die vermutlich von drei Menschen stammen.
Polemik nach historischer Mexiko-Geste von Spaniens König
Nach der Entführung von Venezuelas Präsidenten Nicolás Maduro durch die USA und Donald Trumps jüngsten Drohungen gegenüber Kuba rückt Lateinamerika wieder ins Zentrum geopolitischer Spannungen. Genau in diesem Moment meldet sich Spanien mit einem ungewöhnlichen Schritt zu Wort.
Vertrauter von Drogenpaten El Mencho in Mexiko in Haft
Die mexikanischen Behörden haben einen Vertrauten des im Februar vom Militär getöteten Drogenbosses Nemesio Oseguera alias „El Mencho“ festgenommen. José N. alias „El Pepe“ habe vor dem Armeeeinsatz gegen Oseguera dessen Partnerin zu einer Ranch in Tapalpa im Bundesstaat Jalisco gebracht, wo sie „El Mencho“ treffen wollte, erklärte das mexikanische Verteidigungsministerium am Sonntag. Weil der Militärgeheimdienst von dem Treffen erfuhr, gelang es, Oseguera aufzuspüren.
Drogenpate „El Mencho“ in Mexiko beigesetzt
Unter hohen Sicherheitsvorkehrungen ist in Mexiko der vom Militär getötete berüchtigte Drogenboss „El Mencho“ beigesetzt worden. Nemesio Oseguera wurde laut einem Reporter am Montag (Ortszeit) in einem vergoldeten Sarg auf einem kleinen Friedhof in einem Vorort von Guadalajara, der Hauptstadt des Bundesstaats Jalisco, beigesetzt. Dabei erklang traditionelle Musik, und Menschen legten Blumenkränze nieder.
Nach Tötung von Drogenboss stellt Mexikos Armee Ruhe her
In Mexiko kehrt nach den Unruhen um die Tötung des Anführers eines Drogenkartells in Mexiko langsam wieder Ruhe ein. Den Behörden zufolge wurden bei den Auseinandersetzungen keine Ausländer verletzt, es gab jedoch zahlreiche mexikanische Opfer. „Derzeit liegen uns keine Berichte über verletzte Ausländer vor“, so das mexikanische Außenministerium am Dienstag. Mindestens 74 Menschen starben bei Attacken des Kartells, darunter 25 Mitglieder der Nationalgarde.
74 Tote bei Festnahme von mächtigem Drogenboss in Mexiko
Bei der Festnahme des mexikanischen Drogenbosses Nemesio Oseguera Cervantes alias „El Mencho“ und anschließenden Kämpfen zwischen Sicherheitskräften und Verdächtigen sind in dem Fußball-WM-Gastgeberland mindestens 74 Menschen ums Leben gekommen. Darunter seien auch 25 Mitglieder der Nationalgarde sowie ein Justizvollzugsbeamter und ein Mitarbeiter der Staatsanwaltschaft.



