Minister
Landesrat Messner trifft Minister in Rom
Der Landesrat für Gesundheitsvorsorge und Gesundheit Hubert Messner hat am Dienstag in Rom den italienischen Gesundheitsminister Orazio Schillaci sowie den Minister für europäische Angelegenheiten, den PNRR und Kohäsionspolitik, Tommaso Foti, zu einem Arbeitsgespräch getroffen.
Pinochets Ex-Anwälte sollen Minister werden
Der ultrarechte künftige chilenische Präsident José Antonio Kast hat zwei frühere Anwälte des chilenischen Diktators Augusto Pinochet in sein Kabinett berufen. Der Pinochet-Fan Kast stellte am Dienstag (Ortszeit) Fernando Barros als seinen Kandidaten für das Amt des Verteidigungsministers und Fernando Rabat für das Justiz- und Menschenrechtsministerium vor. Beide hatten den langjährigen Diktator in der Vergangenheit vor Gericht vertreten.
Wolfsabschüsse: Umweltminister dämpft die Erwartungen
Mit der Umweltkompetenz durch die Autonomie-Reform erhalten Südtirol und das Trentino auch mehr Handlungsspielraum bei den Großraubtieren, doch Umweltminister Gilberto Pichetto Fratin dämpft die Hoffnungen auf mehr Freiheiten bei eventuellen Abschussgenehmigungen: „Ganz ehrlich, das glaube ich nicht“, sagte er gestern bei einem Wahlkampfbesuch in Bozen.
Autonomiereform: Neuer Entwurf soll diese Woche vorliegen
Monatelang kam die Autonomiereform nur schleppend voran – jetzt kommt Bewegung in den Reformprozess: Denn bereits diese Woche soll Regionenminister Roberto Calderoli den beiden Landeshauptleuten Arno Kompatscher und Maurizio Fugatti in Rom den verbesserten Textvorschlag übergeben.
Osttiroler Totschnig wieder im Regierungsteam: „Habe besonderen Bezug zu Südtirol“
„Ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit mit meinen Südtiroler Kolleginnen und Kollegen“, sagt der neue alte österreichische Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig (ÖVP). „Als Osttiroler habe ich einen besonderen Bezug zu Südtirol.“ Totschnig wurde gestern in der Wiener Hofburg angelobt.
Minister in Bozen – Calderoli: „Südtirols Autonomie sicher und ausbaubar“
Im Vorfeld der Landtagswahlen geben sich die Minister die Klinke in die Hand: Am Sonntag waren Außenminister Antonio Tajani, Verkehrsminister Matteo Salvini, Luca Ciriani (Minister für die Beziehungen zum Parlament) sowie Regionenminister Roberto Calderoli in Südtirol. Letzterer versicherte, dass keine Abänderungen am Autonomiestatut ohne grünes Licht aus Bozen möglich sei.
Ministertreffen im Bauernbund: „Wolfsmanagement ist dringend nötig“
Gleich 2 Landwirtschaftsminister sind heute im Südtiroler Bauernbund zusammengetroffen. Der Italiener Francesco Lollobrigida und der Österreicher Norbert Totschnig haben dabei über den Wolf, die Ernährungssicherheit und den Pflanzenschutz gesprochen. Übereinstimmung gab es auch in anderen Themen, schreibt der Bauernbund in einer Aussendung.
Justizminister Carlo Nordio: „Bozner Gefängnis hat Priorität“
Für Justizminister Carlo Nordio hat der Bau des neues Bozner Gefängnisses Priorität. Das betonte er gestern in Brixen am Rande des Treffens mit dem Präsidenten der Region, dem Trentiner Landeshauptmann Maurizio Fugatti, und seinem Vize, Landeshauptmann Arno Kompatscher. Gemeinsam setzten sie ihre Unterschrift unter das Tätigkeitsprotokoll über die Verwaltung der Gerichtsämter in der Region.
„Umsiedlung ganzer Bären-Gruppen ins Ausland prüfen“
Umweltminister Gilberto Pichetto will das Bären-Management in Italien hinterfragen, um die Sicherheit der Bürger zu garantieren: „Die wiederholten Angriffe auf Menschen haben gezeigt, dass die Situation mit den Bären immer problematischer wird“, betont er. „Wir prüfen daher die Umsiedlung von ganzen Bären-Gruppen ins Ausland.“
Zum Schutz gegen Bären: Diese „Waffe“ soll bald erlaubt sein
Nach dem tödlichen Bärenangriff auf Andrea Papi (26) am 5. April am Monte Peller werden jetzt in Rom und im Trentino Nägel mit Köpfen gemacht. Neben dem Abschuss von Problemtieren und der Umsiedelung von Dutzenden Bären soll auch eine ganz bestimmte Waffe eingesetzt werden dürfen.



