Mut
Sohn Lian (6) starb nach Unfall im Vinschgau: „Seine Liebe bleibt für immer“
Es ist das Schlimmste, das einer Mutter passieren kann. Das eigene Kind zu verlieren. Für Sejrane wurde dies im Juli 2022 zur schmerzhaften Realität. Ihr kleiner Sohn Lian kam bei einem tragischen Unfall ums Leben. Seitdem ist nichts mehr wie es war. In einem bewegenden Gespräch erzählt sie von der Leere, die der Tod ihres Sohnes hinterlassen hat, von den Tagen, an denen der Schmerz kaum auszuhalten war, und von der Herausforderung, als Mutter und Familie weiterzuleben.
Kommentar: Fehler machen, fair bleiben – Verantwortung übernehmen
„Ungerechtigkeit wird nicht dadurch kleiner, dass man sie ignoriert. Sie wird nur leiser und damit schwerer greifbar. Hier braucht es den Mut, Dinge klar zu benennen, auch wenn das unbequem ist oder Widerstand auslöst.“ Ein Kommentar von STOL-Ressortleiter Arnold Sorg.
Bäuerin vom Ritten: Trotz schwerem Schicksalsschlag hat sie nie aufgegeben
Und plötzlich muss man alle Entscheidungen am Hof allein treffen: Der Tod des geliebten Partners hinterlässt nicht nur eine nicht zu schließende Lücke in der Familie, sondern wird zur Existenzfrage. 5 Bäuerinnen wurden am Sonntag beim 44. Landesbäuerinnentag mit der Witwenehrung gewürdigt. Eine davon ist Margaretha Hofer Wwe. Obkircher. Sie erfüllte sich mit ihrem Mann Franz den Traum vom Hofschank. Doch 2006 kam er bei einem Traktorunfall ums Leben. Trotz des Schicksalsschlags stand für sie fest: „Stark bleiben, fleißig sein und nie aufgeben!“
„Niemals den Glauben verlieren“
Und plötzlich muss man alle Entscheidungen am Hof allein treffen: Der Tod des geliebten Partners hinterlässt nicht nur eine nicht zu schließende Lücke in der Familie, sondern wird zur Existenzfrage. 5 Bäuerinnen wurden am Sonntag beim 44. Landesbäuerinnentag mit der Witwenehrung gewürdigt. Eine davon ist Brigitte Gögele Wwe. Gufler. Zuerst erkrankte ihr Mann Sepp schwer, dann brannte das Bauernhaus komplett nieder. Vieles musste sie allein bewältigen. 2008 starb ihr Mann. Ihr Rat an alle Witwen: Niemals den Glauben verlieren.
Ihr Ehemann verunglückte mit Traktor: „Ich war oft überfordert“
Und plötzlich muss man alle Entscheidungen am Hof allein treffen: Der Tod des geliebten Partners hinterlässt nicht nur eine nicht zu schließende Lücke in der Familie, sondern wird zur Existenzfrage. 5 Bäuerinnen wurden am Sonntag beim 44. Landesbäuerinnentag mit der Witwenehrung gewürdigt. Eine davon ist Annemarie Hanspeter. Bei einem Traktorunfall im Jahr 2004 verunglückte ihr Mann und fiel ins künstliche Koma. „Ich war oft überfordert“, sagt sie. 2 Jahre nach dem Unfall schied ihr Mann Gustl aus dem Leben.
„Man verliert den Boden unter den Füßen“
Und plötzlich muss man alle Entscheidungen am Hof allein treffen: Der Tod des geliebten Partners hinterlässt nicht nur eine nicht zu schließende Lücke in der Familie, sondern wird zur Existenzfrage. 5 Bäuerinnen wurden am Sonntag beim 44. Landesbäuerinnentag mit der Witwenehrung gewürdigt. Eine davon ist Anna Meraner Wwe. Rabensteiner. Seit 1995 führte sie den Hof allein, in dem Jahr starb ihr Mann Gustl. Er war an einem Kopftumor erkrankt. „Man verliert den Boden unter den Füßen“, erinnert sie sich.
„I hon schun mitn Herrgott fescht gehadert“
Und plötzlich muss man alle Entscheidungen am Hof allein treffen: Der Tod des geliebten Partners hinterlässt nicht nur eine nicht zu schließende Lücke in der Familie, sondern wird zur Existenzfrage. 5 Bäuerinnen wurden am Sonntag beim 44. Landesbäuerinnentag mit der Witwenehrung gewürdigt. Eine davon ist Elke Waldboth Wwe. Steiger. Ihr Mann Reinhold starb 2010 an einem Herzstillstand. „Es war einfach nur schwierig“, sagt die dreifache Mutter. „Ich habe mit Gott gehadert.“
Nach der Schock-Diagnose kämpft sie sich zurück in ein neues Leben
Sie konnte nicht mehr gehen und verlor mehrere Stunden am Tag ihr Augenlicht. Bei Martina Peintner (30) wurde vor 8 Jahren eine unheilbare Autoimmunerkrankung diagnostiziert. Doch anstatt die Segel zu „streichen“, krempelte die Schabserin ihr Leben um. Heute ist sie „dankbar für das, was die Krankheit aus ihr gemacht hat. + von Martina Hofer



