Naturkatastrophe
Zahl der Toten nach Erdbeben in Kolumbien bei 216
Nach dem verheerenden Erdbeben in Kolumbien haben die Behörden am Mittwoch die Zahl der Todesopfer auf 216 nach unten korrigiert. Zuvor war deren Zahl mit 241 angegeben worden. Die Rettungskräfte bargen inzwischen am Dienstag (Ortszeit) eine 32-jährige Frau lebend aus den Trümmern eines eingestürzten Gebäudes. Daniela Largo wurde in eine blaue Decke gehüllt aus den Trümmern getragen, während sich die Rettungskräfte umarmten und Angehörige vor Freude jubelten.
Erdbeben in Kolumbien - mindestens 132 Tote
Nach dem schweren Erdbeben in Kolumbien ist die Zahl der Opfer weiter gestiegen. Mindestens 132 Menschen seien bei dem Beben ums Leben gekommen, erklärte am Dienstag Asocapitales, eine Vereinigung zur Koordination von Maßnahmen in den wichtigsten Städten des südamerikanischen Landes. Zudem seien mehr als 570 Verletzte gemeldet worden. Derweil suchten Retter fieberhaft weiter nach Überlebenden.
Erdbeben der Stärke 7,4 erschüttert Kolumbien – Tote und Verletzte
Ein Erdbeben der Stärke 7,4 hat Kolumbien erschüttert. Es gab Tote und Verletzte und teils schwere Gebäudeschäden. Das Epizentrum lag nahe San José del Palmar im westkolumbianischen Departamento Chocó, wie der Kolumbianische Geologische Dienst (SGC) mitteilte. Das Beben ereignete sich demnach in einer Tiefe von 96 Kilometern.
Waldbrand in Westkanada immer noch außer Kontrolle
Der schwere Waldbrand in der kanadischen Provinz British Columbia ist noch immer nicht unter Kontrolle. Allerdings breite er sich nicht mehr so rasant aus. Das Feuer erstreckte sich am Sonntagmorgen (Ortszeit) auf mehr als 100 Quadratkilometer. Über 20.000 Menschen waren zuvor zur Flucht gezwungen worden. Dass sich das Feuer zuletzt langsamer ausbreitete, liegt laut Berichten auch daran, dass ein Großteil der Feuerfront inzwischen einen See, den Okanagan Lake, erreicht hat.
„Als die ganze Hütte ,genaggelt' hat“: Betroffene über Murenabgang im Ahrntal
30.000 Kubikmeter Geröll und Schlamm, über 150 Einsatzkräfte und eine Nacht voller Angst: Eine gewaltige Mure hat in der Nacht auf Donnerstag die Ahrntaler Straße in der „Gisse“ zwischen Luttach und St. Johann verschüttet. Verletzt wurde niemand, weil Schutzbauten, Einsatzkräfte und auch eine Portion Glück Schlimmeres verhinderten. Wie sie die Schreckensnacht erlebten, schildern die Betroffenen Hildegard Oberschmied und Agnes Zimmerhofer.
VIDEO | Schwerer Murenabgang im Ahrntal: 120 Menschen evakuiert
Ein heftiges Unwetter hat in der Nacht auf Donnerstag einen schweren Murenabgang zwischen Luttach und St. Johann ausgelöst. Zahlreiche Einsatzkräfte standen die ganze Nacht lang im Einsatz. Nach derzeitigem Stand wurde glücklicherweise niemand verletzt. Derzeit laufen die Aufräumarbeiten auf Hochtouren.
Venezuela: Dutzende Gebäude eingestürzt – mindestes 32 Tote
Bei den zwei schweren Erdbeben in Venezuela mit mindestens 32 Toten und 700 Verletzten sind nach Angaben der amtierenden Präsidentin Delcy Rodríguez zahlreiche Häuser eingestürzt. Am stärksten betroffen sei der Bundesstaat La Guaira, wo auch der internationale Flughafen der Hauptstadt Caracas und ein wichtiger Seehafen liegen. „Dort sind Dutzende Gebäude kollabiert, und es sind intensive Rettungsarbeiten zugange, um die Leben zu retten, die Gott uns retten lässt“, sagte sie in der Nacht zum Donnerstag.
Um 20.59 Uhr: Vor genau 50 Jahren bebte die Erde im Friaul
Am 6. Mai 1976 um 20.59 Uhr wurde das Gebiet um Udine von einem massiven Erdbeben der Stärke 6,5 erschüttert – 965 Menschen kamen ums Leben. Das Beben war auch bei uns in Südtirol deutlich zu spüren. Zwei Feuerwehrmänner aus Udine, die damals im Dienst waren, erinnern sich.
Mindestens 64 Tote nach Erdrutschen in Äthiopien- 125 Menschen vermisst
Bei Erdrutschen im Süden Äthiopiens sind nach Behördenangaben am Donnerstag mindestens 64 Menschen ums Leben gekommen. Die tatsächliche Zahl der Opfer könnte noch deutlich höher sein, denn etwa 125 Menschen gelten weiterhin als vermisst.
Mehr als 350 Tote durch Zyklon Ditwah in Sri Lanka
Die verheerenden Erdrutsche und Überschwemmungen nach starken Regenfällen in Sri Lanka in den vergangenen Tagen haben mindestens 355 Menschenleben gekostet. Weitere 366 Personen werden noch vermisst. Das teilte der staatliche Katastrophenschutz auf Basis aktualisierter Zahlen mit. Einen Tag zuvor am Sonntag hatten die Behörden rund 190 Todesopfer bestätigt.
Erdrutsche in Indonesien: 18 Tote und Dutzende Vermisste
Heftige Regenfälle haben in Indonesien Überschwemmungen und schwere Erdrutsche mit zahlreichen Toten und Vermissten ausgelöst. Die meisten Opfer gab es in Zentraljava, wo in zwei Distrikten mindestens 18 Menschen unter den Erdmassen ums Leben kamen. Nach Dutzenden weiteren Verschütteten wird laut Katastrophenschutz (BNBP) noch gesucht, heißt es am heutigen Dienstag.
Mehr als 60 Tote nach Erdbeben auf den Philippinen
Bei einem schweren Erdbeben auf den Philippinen sind Behördenangaben zufolge mindestens 60 Menschen gestorben. Die Zahl der Toten könnte aber noch deutlich steigen, sagte Raffy Alejandro vom Zivilschutz des Landes am Mittwoch. Die meisten Opfer seien von herabfallenden Trümmern getroffen worden. Zur Zahl der Vermissten lagen noch keine Angaben vor. Die Behörden sprachen von einer „Katastrophe“.
Gletschersturz begräbt Schweizer Bergdorf unter sich
In der Schweiz hat ein Gletschersturz am Mittwochabend Teile des bereits evakuierten Bergdorfs Blatten im Kanton Wallis unter sich begraben. Eine Person werde derzeit vermisst, erklärt ein Sprecher der Walliser Behörden. Auslöser dieser Ereignisse war ein relativ langsam verlaufender Bergsturz am rund 3.800 Meter hohen Kleinen Nesthorn, oberhalb des nun abgestürzten Birchgletschers. Video: X (Twitter).
20 Jahre nach Tsunami: So sieht es heute aus
Am Stefanstag 2004, vor 20 Jahren, kam es zu einer Naturkatastrophe mit dramatischen Folgen: Ein Erdbeben im Indischen Ozean löste einen gewaltigen Tsunami aus. In acht asiatischen Ländern starben Mehr als 230.000 Menschen. 20 Jahre danach sind noch immer Spuren in der Landschaft zu sehen.
„Endlich mehr entsiegeln statt versiegeln“
Durch Bodenversiegelung wird der Klimawandel gefördert, die Gefahr von Katastrophen wie Hochwasser erhöht sich. Auch hierzulande steigt die abgedeckte Fläche, die weder Wasser noch Luft durchlässt. „Seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs wird nur betoniert und asphaltiert. Das muss sich ändern“, fordert Hanspeter Staffler, Geschäftsführer des Dachverbands für Natur- und Umweltschutz.
„Park Fire“ schon jetzt einer der größten Waldbrände der Geschichte Kaliforniens
Der gewaltige Waldbrand mit dem Namen „Park Fire“ nördlich von Sacramento hält die Feuerwehren auf Trab und ist mit einer Fläche von 1500 Quadratkilometern schon jetzt einer der größten Waldbrände der Geschichte Kaliforniens. an. Zusammen bringen es die 8 Südtiroler Gemeinden Ahrntal, Brenner, Enneberg, Graun, Ratschings, Schnals, Sarntal und Toblach ebenfalls auf eine Fläche von rund 1500 Quadratkilometern.
Wie der Klimawandel die Psyche beeinflusst
Hitzewellen und andere Naturkatastrophen können dem Menschen ganz schön zusetzen – und das nicht nur physisch, sondern auch psychisch. „Depression, Panikattacken oder das Aktivwerden einer Psychose können die Folgen sein“, weiß der Dr. Andreas Conca, Primar der Abteilung für Psychiatrie am Krankenhaus Bozen.
Europas Supervulkan – 850 Kilometer vor unserer Haustür
Der größte aktive Supervulkan Europas sorgt erneut für viel Aufsehen auf der Welt. Die Erdkruste über den Phlegräischen Feldern bei Neapel wird Forschern zufolge immer schwächer. Ein Ausbruch hätte verheerende Folgen – nicht nur für die unmittelbare Umgebung. + von Robert Messer



