Norditalien
VIDEO | Schwere Unwetter in Norditalien
Italien erlebt einen wahren Herbsteinbruch. Schwere Unwetter haben in der Nacht auf Montag die norditalienischen Regionen heimgesucht. In Ligurien blieben die Schulen geschlossen, dort kam es auch zu erheblichen Problemen im Bahnverkehr. Eine Frau im Piemont gilt derzeit als vermisst.
Chikungunya-Virus breitet sich in Norditalien aus
In Norditalien breitet sich das Chikungunya-Virus aus, das durch die Tigermücke übertragen wird. Die Krankheit kann hohes Fieber, Gelenkschmerzen und lang anhaltende Beschwerden verursachen. Seit dem ersten lokalen Fall am 6. August sind inzwischen 46 Infektionen bestätigt - alle autochthon, also ohne Auslandsbezug. Besonders betroffen sind die Regionen Emilia-Romagna und Venetien.
Italien: Starke Leistungsunterschiede zwischen Schulen in Nord und Süd
In Italien schneiden Schüler aus dem Norden besser ab als jene aus dem Süden. Außerdem gehört Italien zu den Ländern mit den größten Geschlechterunterschieden in Mathematik und Naturwissenschaften, zugunsten der Jungen. Dies geht aus der TIMSS-Studie 2023 hervor, die mehr als 60 Länder weltweit umfasst.
Toskana: 7 Tote, Hunderte ohne Strom und Wasser, Baby evakuiert
Weiterhin Wetterwarnung in Italien: In der Toskana haben die Unwetter bereits 7 Menschenleben gefordert. In der Region wurde am Samstag außerdem ein neugeborenes Mädchen mit ihrer Familie evakuiert. Hunderte Menschen sind weiterhin ohne Strom und Wasser. Die Feuerwehren wurden allein in der Toskana zu über 2500 Rettungseinsätzen gerufen. In Friaul-Julisch Venetien, Abruzzen, Umbrien und Molise waren es 1400 Einsätze.
Unwetter in Norditalien erwartet – Mailand ruft Warnstufe Orange aus
In den kommenden Stunden sollen teils heftige Unwetter über Norditalien ziehen, berichtet die Wetterseite „meteo.it“. Betroffen sei vor allem das Gebiet um Mailand, wo die Warnstufe Orange bereits ausgerufen wurde. In Südtirol sollten sie hingegen weniger stark ausfallen.
Bergamo: Regale geben nach, 15.000 Käselaibe begraben Chef unter sich
Eine ganze Nacht lang hatten die Retter versucht, den 74-jährigen Eigentümer einer Käserei in der Nähe von Bergamo zu bergen: Er war von 15.000 Laiben Parmesan erschlagen worden, nachdem die Regale in der Lagerhalle wie Dominosteine über ihm eingestürzt waren.
Unwetterkatastrophe in der Emilia-Romagna: „Noch nie dagewesen“
Es ist eine noch nie dagewesene Regenmenge, die den Pegel der Flüsse innerhalb weniger Stunden bis zum Überlaufen ansteigen hat lassen: Praktisch alle Wasserläufe zwischen Rimini und Bologna, 21 an der Zahl, sind über die Ufer getreten und haben weite Teile der Romagna überflutet.
Verwüstungen am Comer See: George Clooney macht den Helfern Mut
Auch die Villa von George Clooney am Comer See ist von den Unwettern der vergangenen Tage betroffen, die in dem Dorf Laglio schwere Schäden verursacht haben: Der Hollywoodstar war am Mittwoch selbst vor Ort und sprach den Dorfbewohnern Mut zu. Für ein Foto mit den Helfern war auch noch Zeit.



