Pendler
Land kürzt Pendlergeld – ASGB: „Das ist ein Skandal“
Kalte Dusche für jene 5.000 Arbeitnehmer, die jährlich um das Pendlergeld ansuchen. Um innerhalb der Gesamtsumme von drei Millionen Euro zu bleiben, hat die Landesregierung die Beträge pro Kategorie kurzerhand um 250 Euro gekürzt. Scharfe Kritik kommt vom ASGB. „Das ist ein Skandal. Man spart bei Pendlern, Arbeitern und Angestellten, die jeden Tag weite Strecken zurücklegen – und oben wird weiter geklotzt“, ärgert sich Vorsitzender Tony Tschenett.
Keine Ausnahme für den blinden Fritz
Fritz (41) ist blind und geistig beeinträchtigt. Er hat einen Arbeitsplatz in einer geschützten Werkstatt in Bozen Süd. Aus seinem Dorf im Großraum Bozen fährt er selbstständig mit dem Bus nach Bozen. Doch dort fangen die Probleme an: Der Behindertentransport darf ihn nicht im Busbahnhof abholen. Und so ist es an jedem Arbeitstag eine Herausforderung für Fritz, an der viel befahrenen Straße „seinen“ Transporter zu finden. „Wenn man wollte, gäbe es wohl schon eine Lösung“, sagt seine enttäuschte Mutter Karin.
Unfallfahrer von Hafling fährt „nicht mehr auf SASA-Linien“
Wenn Anna M. (Name von Redaktion geändert) an die Busfahrt vom vergangenen Dienstagmorgen denkt, bekommt sie noch immer Gänsehaut. Mittlerweile überwiegt allerdings ihr Ärger, dem sie – wie zahlreiche andere Fahrgäste des Unfallbusses der Linie 225 Hafling-Meran auch – in einem E-Mail an Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider Luft gemacht hat.
Fixpreis-Abo für Mitarbeiter: „Bester Weg zu mehr Lohn“
4.000 Südtiroler haben bisher das neue Fixpreis-Abo um 250 Euro für den Nahverkehr erstanden: Jetzt laden Wirtschaft und Land die Unternehmen ein, dieses für die Mitarbeiter zu kaufen. Aufgrund der steuerlichen Absetzbarkeit koste das Abo den Betrieb 200 Euro, beim Angestellten kommen aber volle 250 Euro an. „Die beste Möglichkeit, die Gehälter anzuheben“, sagt SWR-Chef Sandro Pellegrini.
Fahrtkostenbeitrag 2023: ASGB stellt Signifikante Mängel fest
Im Jahr 2024 steht Arbeitnehmern in der Provinz Bozen erneut die Möglichkeit offen, für den Fahrtkostenbeitrag 2023 anzusuchen, eine finanzielle Erleichterung für jene, die regelmäßig zwischen Wohnort und Arbeitsplatz pendeln. „Während diese Unterstützung auf den ersten Blick eine willkommene Hilfe darstellt, haben die jüngsten Änderungen im Verfahren und in den Vergabekriterien zu einer Reihe von Kontroversen und Frustrationen geführt“, erklärt der Autonome Südtiroler Gewerkschaftsbund (ASGB) in einer Aussendung.
MeBo-Bauarbeiten früher als geplant abgeschlossen: Die Details
Stau, Stau, Stau: Die Baustelle auf der Südspur der MeBo im Bereich des Sigmundskroner Tunnels sorgt derzeit für reichlich Ärger. Wer morgens im Berufsverkehr aus dem Meraner oder Überetscher Raum über die Schnellstraße nach Bozen will, der braucht sehr viel Geduld. Damit soll nun aber früher als erwartet Schluss sein. Die Details schildert uns der designierte Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider im Interview.
Täglich Stau vor den Toren der Stadt – Was betroffene Pendler sagen
Viel Geduld wird den Autofahrern aus dem Überetsch Richtung Bozen im Berufsverkehr abverlangt. Nun hat die Baustelle vor dem Sigmundskroner Tunnel die Situation noch verschärft. Betroffen sind jetzt auch die Verkehrsteilnehmer aus dem Etschtal.
Pendlerstress: Psychologe verrät Strategien zum Runterkommen
Lange Wege zur Arbeit und zurück können belasten. Stau, ausgefallene Züge, verplemperte Zeit: Pendeln empfinden viele als stressig und tragen die aufgestaute schlechte Laune nach Hause. Wie schafft man es, Ärger und Anspannung vor der Haustür zu lassen?
Woher kommen die 4600 Berufspendler vom Trentino nach Südtirol?
Über 4600 Arbeitnehmende aus dem Trentino pendeln täglich nach Südtirol. Der neuen Arbeitsmarkt-News ist zu entnehmen, dass es 4 Ballungsräume mit Berufspendlerbewegungen aus dem Trentino nach Südtirol gibt: Der zahlenmäßig größte ist der von Trient und Umgebung, der das Südtiroler Etschtal entlang bis bis Meran reicht.
650 Südtiroler pendeln zur Arbeit ins Bundesland Tirol
650 Südtiroler pendeln zum Arbeiten in das Bundesland Tirol, rund 210 Personen aus dem Bundesland Tirol nach Südtirol. Entstehen zwischen diesen beiden Ländern der Europaregion grenzüberschreitende Arbeitsmärkte? Dieser Frage widmet sich die aktuelle Ausgabe der Arbeitsmarkt-News 5/2021 der Landesabteilung Arbeit.
Studierende begrüßen kostenlose Testmöglichkeit für Pendler
Wie berichtet, verlangt Österreich für Einreisende einen negativen Corona-Test, der nicht älter als eine Woche sein darf. Südtiroler Studierende, die an einer österreichischen Hochschule eingeschrieben sind, sollen sich künftig gratis auf das Coronavirus testen lassen. Der Vorsitzende der sh.asus, Matthias von Wenzl, begrüßt diese Entscheidung der Landesregierung.



