Die Spritpreise an der Tankstelle steigen ohne Ende – zugleich wird aber auch der Strom immer teurer. Was zahlt sich also wirklich aus: Das E-Auto oder der Verbrenner? Harald Reiterer, der Leiter des Bereichs Green Mobility in der Südtiroler Transportstrukturen AG hat für s+ die genaue Kostenrechnung gemacht. Redaktioneller Hinweis: Für die Berechnung der Treibstoffkosten wurde für Diesel 1,8 € pro Liter und beim Strom 0,35 € pro Kilowattstunde angenommen. Die Haltedauer des Autos wurde mit 5 Jahren festgelegt, dazu die 15.000 km Fahrleistung pro Jahr. Als Kaufpreis des Fahrzeugs wurden die Listenpreise hergenommen, abzüglich des offiziellen Restwertes nach 5 Jahren (der Restwert beträgt da beim Diesel 13.000 €, beim E-Auto 16.000 €). Als Förderbeitrag für E-Autos eingerechnet sind 4.000 € (2.000 € vom Land, 2.000 € als Rabatt vom Händler). Nicht jedoch allfällige staatliche Beiträge, die es bis Jahresende 2021 gegeben hat und mit denen in Zukunft wohl auch wieder zu rechnen ist. Die würden das Gesamtplus für ein E-Auto noch deutlich vergrößern.