Putin
Europäer und Ukraine fordern Putin zu Verhandlungen auf
Deutschland, Frankreich, Großbritannien und die Ukraine haben den russischen Präsidenten Wladimir Putin zu einem sofortigen Waffenstillstand und Verhandlungen über ein Ende des Krieges aufgerufen. Daran sollten auch die USA und Europa „aktiv“ beteiligt werden, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung, die Friedrich Merz, Emmanuel Macron, Keir Starmer und Wolodymyr Selenskyj nach einem Treffen in London veröffentlichten.
China empfängt Putin – wenige Tage nach Trump
Wenige Tage nach US-Präsident Donald Trump stattet von heute an auch Kremlchef Wladimir Putin China einen zweitägigen Besuch ab. Putin werde von einer Delegation aus Ministern und Managern von staatlichen und privaten Konzernen begleitet, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow. Bei den Gesprächen auf Einladung von Chinas Staatschef Xi Jinping gehe es um einen Ausbau der privilegierten strategischen Partnerschaft beider Länder.
Putin fordert sofortiges Ende des Iran-Kriegs
Der russische Präsident Wladimir Putin hat in einem Telefonat mit seinem iranischen Amtskollegen Masoud Pezeshkian die sofortige Einstellung der Kampfhandlungen im Krieg der USA und Israels gegen den Iran gefordert. Er verurteile die „bewaffnete israelisch-amerikanische Aggression“ und verlange eine Rückkehr zur Diplomatie, erklärte Putin am späten Freitagabend. Er lehne Gewalt als ein Mittel zur Lösung von Problemen rund um den Iran und darüber hinaus in Nahost ab.
Russland verabschiedet Gesetz zur Mobilfunkabschaltung
Russland weitet die Kontrolle über das Internet erheblich aus und erlaubt nun auf Forderung des Inlandsgeheimdienstes FSB die Abschaltung des Mobilfunks. Die Staatsduma in Moskau verabschiedete in einem Eilverfahren in zweiter und dritter Lesung eine Änderung des Kommunikationsgesetzes, das Mobilfunkbetreiber verpflichtet, auf Verlangen des FSB Mobilfunkverbindungen und stationäres Internet zu sperren.
Die lange Liste der vergifteten Kreml-Kritiker
Zwei Jahre nach dem Tod des Kreml-Kritikers Alexej Nawalny haben gestern Menschen in zahlreichen Ländern an den Oppositionspolitiker erinnert. Neue Untersuchungen zeigen, dass er offenbar vergiftet worden ist. Damit reiht sich Nawalny in eine lange Liste von vergifteten Regimegegnern ein. Ein Überblick.
Erneut Raketen auf Kiew und Charkiw
Trotz der für die Wochenmitte angekündigten Verhandlungen über ein Kriegsende sind die ukrainische Hauptstadt Kiew und die zweitgrößte Stadt Charkiw in der Nacht erneut zum Ziel russischer Raketen und Drohnen geworden. Kiews Militärverwalter Tymur Tkatschenko warnte auf Telegram vor Attacken mit ballistischen Raketen.
Trump: Putin verspricht eine Woche keine Angriffe auf Kiew
Russlands Staatschef Wladimir Putin hat nach Angaben von US-Präsident Donald Trump zugesagt, die Angriffe auf Kiew und weitere ukrainische Städte für eine Woche auszusetzen. „Ich habe Präsident Putin persönlich gebeten, eine Woche lang nicht auf Kiew und die anderen Städte zu schießen“, sagte Trump am Donnerstag bei einer Kabinettssitzung in Washington und fügte an: „Und er hat dem zugestimmt, und ich muss Ihnen sagen, das war sehr nett.“
Putin bereit zu Ukraine-Gesprächen mit Macron
Der russische Präsident Wladimir Putin ist nach Angaben von Kreml-Sprecher Dmitri Peskow bereit zu Gesprächen über den Ukraine-Krieg mit Frankreichs Präsident Emmanuel Macron. Putin habe „seine Bereitschaft zum Dialog mit Macron bekundet“, sagte Peskow der staatlichen Nachrichtenagentur RIA Novosti in einem am Sonntag veröffentlichten Interview und fügte an: „Wenn also der gegenseitige politische Wille vorhanden ist, kann dies nur positiv bewertet werden.“
Ihr Mann wurde ermordet: „Eigene Nürnberger Prozesse für Russland“
Polonium-210: Mit diesem hochradioaktiven Stoff wurde der russische Regimekritiker Alexander Litwinenko 2006 ermordet. Seine Witwe Marina Litwinenko trägt seither die Botschaften ihres Mannes weiter und sagt: Nur Russland selbst kann den Kremlherrscher vor Gericht bringen – und so die Grundlage für eine Aufarbeitung der jüngsten Geschichte schaffen. Marina Litwinenko im exklusiven Interview.
Putin: „Ich bin bereit für einen Krieg mit Europa“
Russland ist nach Angaben seines Präsidenten Wladimir Putin für einen möglichen Krieg mit Europa „bereit“. Der Kreml-Chef sagte vor Journalisten in Moskau: „Wir haben nicht die Absicht, Krieg gegen Europa zu führen, aber wenn Europa dies will und damit beginnt, sind wir ab sofort bereit.“ Die Europäer würden die Bemühungen der USA um ein Ende des Krieges in der Ukraine behindern und stünden „auf der Seite des Krieges“, sagte Putin.
Treffen von Putin mit Witkoff in Moskau begonnen
Der russische Präsident Wladimir Putin hat am Dienstagabend in Moskau den US-Sondergesandten Steve Witkoff empfangen. Auf russischen TV-Bildern sah man auch Donald Trumps Schwiegersohn Jared Kushner als Teilnehmer des Gesprächs im Kreml zum US-Plan für ein Ende des Ukraine-Krieges. Unmittelbar vor dem Gespräch mit Witkoff hatte Putin heftige Vorwürfe gegen Europa erhoben und erklärt, dass sein Land im Falle eines Angriffs für einen „Krieg“ mit Europa „bereit“ sei.
Putin: Moskau bereit zu Gesprächen über Trumps Friedensplan
Der russische Präsident Wladimir Putin hat sich nach Vorlage des US-Friedensplans für die Lösung des Ukraine-Konflikts offen für Verhandlungen gezeigt. Der von US-Präsident Donald Trump vorgelegte Plan mit 28 Punkten könne die Grundlage sein für eine friedliche Lösung, sagte Putin bei einer Sitzung des Nationalen Sicherheitsrates.
Treffen zwischen Putin und Selenskyj? „Innerhalb der nächsten 2 Wochen“
Die Ukraine-Diplomatie läuft weiter auf Hochtouren: Ein mögliches Treffen zwischen Kreml-Chef Wladimir Putin und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, US-Sicherheitsgarantien für die Ukraine - aber zunächst keine Waffenruhe: Nach dem Gipfeltreffen in Washington zwischen europäischen Spitzenpolitikern und US-Präsident Donald Trump läuft die internationale Diplomatie zur Beilegung des Konfliktes weiter.
Über Trumps krampfhaftes Bestreben, Putin zu treffen
Nicht zum ersten Mal hört man aus Washington den Wunsch, Treffen auf der höchsten Ebene abzuhalten. Es ist das krampfhafte Bestreben von US-Präsident Donald Trump, den Gegenstand seiner Bewunderung, Kremlchef Wladimir Putin, zu treffen. Dieser hat nun zugesagt. Hals über Kopf begann die US-Administration mit den Vorbereitungen, deren diplomatische Grundlage unklar ist.
Selenskyj dankt Europäern für Unterstützung vor Gipfel
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat den europäischen Staats- und Regierungschefs für ihre Unterstützung vor dem Gipfel von US-Präsident Donald Trump mit Kremlchef Wladimir Putin gedankt. Der Krieg müsse auf faire Weise beendet werden, er sei deshalb allen dankbar, die auf der Seite der Ukraine stehen, sagte Selenskyj. Sein Land verteidige europäische Sicherheitsinteressen.
Trump-Gesandter Witkoff in Moskau: Wie geht es weiter?
Der Sondergesandte von US-Präsident Donald Trump, Steve Witkoff, ist nach Medienberichten zu Gesprächen mit der russischen Führung in Moskau gelandet. Russische Nachrichtenagenturen meldeten die Ankunft übereinstimmend unter Berufung auf informierte Quellen.
Wolfgang Schüssel über Südtirol, Silvius Magnago, Putin und Populisten
Er ist einer der prägenden Politiker der vergangenen Jahrzehnte: Wolfgang Schüssel war österreichischer Außenminister, Bundeskanzler und Obmann der ÖVP – und immer ein großer Freund Südtirols. Mit unserem Land pflegt er nach wie vor enge Kontakte. Am 7. Juni feiert Schüssel seinen 80. Geburtstag. Ein guter Anlass, um zu erfahren, wie der kluge Politfuchs heute die Welt sieht.
US-Präsident ohne geistigen Kompass
Der Begriff „konservativ“ war nach dem 2. Weltkrieg im deutschen Sprachraum eher belastet und tauchte in der öffentlichen Debatte, anders als „christlich-sozial“, „christdemokratisch“ oder „abendländisch“, kaum auf. Erst in den siebziger Jahren erlebte er als Antwort auf die 68er-Bewegung eine gewisse Renaissance, die aber von den christdemokratischen Volksparteien kaum aufgegriffen wurde.
Putins Ukraine-Politik: Wer sich nicht anpasst muss gehen
Ein kürzlicher Präsidentenerlass schreibt für die Ukrainer auf den von Russland besetzten Gebieten vor, entweder die russische Staatsbürgerschaft anzunehmen oder ihre Heimat, ihren Geburtsort, zu verlassen. Es handelt sich um zwei Millionen Menschen, die betroffen sind.
Europa unter Druck: Was jetzt, Herr Romano Prodi?
Zoll-Hammer von den USA, Krieg in der Ukraine, Bedrohung durch Russland, wirtschaftlicher Druck aus China: Fünf Jahre lang war Romano Prodi der Präsident der EU-Kommission. Was würde er jetzt tun? In einem Gespräch mit den „Dolomiten“ in Meran erklärt der Politiker von Weltformat, wie es weitergehen kann und muss. Und was ihm in Südtirol angenehm auffällt.



