Reise
Haselsteiners Westbahn denkt einige neue Verbindungen an
Die Westbahn des Investors Hans Peter Haselsteiner könnte noch ab dem kommenden Fahrplanwechsel weiter nach Kärnten und bis nach Lienz in Osttirol vorstoßen. Das zeigen entsprechende Anmeldungen bei der Behörde Schienencontrol. Ob die Umsetzung wirklich erfolgt, besagen solcherlei Anmeldungen aber noch nicht - schon gar nicht, ob es wirklich schon Mitte Dezember so weit ist. Seit heurigem März fährt die Westbahn bereits bis zum südösterreichischen Bahnknoten Villach.
Von Entschädigung bis Gepäck: Das sind die neuen Fluggastrechte
Nach jahrelangen Verhandlungen ist die Reform der Fluggastrechte auf der Zielgeraden. Das EU-Parlament hat am Dienstag den Neuerungen zugestimmt. Zwar bleibt der große Wurf aus, unterm Strich werden die Verbraucherrechte jedoch gestärkt.
Zwei Liter ok - Neue Scanner starten am Flughafen Wien
Rechtzeitig zum Ferienbeginn in Ostösterreich, am 3. Juli, gehen am Flughafen Wien die neuen CT-Scanner in Betrieb. Damit können Reisende künftig Flüssigkeiten bis zu zwei Liter im Handgepäck mitnehmen. Auch elektronische Geräte müssen bei der Sicherheitskontrolle nicht mehr extra ausgepackt werden, teilte der Airport am Mittwoch mit. Rund 25 Millionen Euro wurden in die neue Technologie investiert und 35 Geräte dafür angeschafft.
Villa d’Este: Ein Wunderwerk der Renaissance
Ein Garten wie ein Märchen: Versteckte Grotten, tosende Fontänen und Terrassen mit Blick bis nach Rom machen die Villa d’Este zu einem der faszinierendsten Orte Italiens. Seit der Renaissance, also seit 500 Jahren, zieht dieses Meisterwerk der Gartenkunst Reisende aus aller Welt in seinen Bann.
Neue längste Nonstop-Flüge zwischen Sydney und London
Qantas Airways will ab Herbst 2027 die weltweit längsten Nonstop-Flüge zwischen Sydney und London anbieten. Geflogen wird mit in einem modifizierten Airbus A350-1000ULR, schreibt Reuters. Die australische Fluggesellschaft kündigte demnach am Mittwoch London als erstes Ziel für die gut 20-stündige Direktverbindung an, mit der die traditionelle Zwischenlandung auf der sogenannten Känguru-Route entfällt.
Touristenfalle ZTL in Italien: Was Sie über die Durchfahrtsverbote wissen müssen
Vielen Autofahrern sind sie in Italien schon zum Verhängnis geworden: die Durchfahrtsverbote in Rom, Florenz und anderen Städten. Nach einer neuen Studie hat kein anderes Land in Europa so viele verkehrsberuhigte Zonen wie Italien. Die ZTL (Zone a traffico limitato) sorgen insbesondere bei ausländischen Touristen immer wieder für Ärger, weil in vielen Städten die Regelungen unübersichtlich sind.
Nach Brenner-Demo: Verkehrssituation weiter „sensationell“
Nachdem sich die Verkehrssituation in Tirol und auf den heimischen Reiserouten am Samstag trotz der Demonstration auf der Brennerautobahn (A13) samt Totalsperre überraschend ruhig dargestellt hatte, scheint sich dies auch am Sonntag – zumindest vorerst – nicht zu ändern. Die Verkehrspolizei in Tirol berichtete der APA von einem „normalen Sonntag“ mit „erhöhtem Verkehrsaufkommen, aber keinen Staus“. Für den ÖAMTC stellte sich die Lage österreichweit „weiter sensationell“ dar.
Brenner-Demo: Tausende Teilnehmer pilgerten auf Autobahn
Die Demonstration auf der Tiroler Brennerautobahn (A13) bei Matrei am Brenner, die eine Totalsperre des Brennerkorridors zur Folge hatte, ist Samstagnachmittag gestartet. Laut ersten Schätzungen der Feuerwehr pilgerten rund 4.500 Menschen auf die Autobahn, wo sie von den Bürgermeistern des Wipptales begrüßt wurden. Der Initiator des Protests, der Grieser Bürgermeister Karl Mühlsteiger, ortete einen "historischen Moment."
Radweg Mailand-München: Lombardei investiert zehn Millionen
Die norditalienische Region Lombardei macht zehn Millionen Euro für den Radweg Mailand-München locker. Der Betrag soll dem Bau des Teilstücks in der lombardischen Provinz Bergamo dienen. Die Finanzierung wurde jetzt von der Regionalregierung gebilligt, wie Medien am Freitag berichteten. Geplant sind u.a. Verbindungen zwischen bestehenden Streckenabschnitten, neue Übergänge und Stege sowie Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit entlang der Route.
Mordermittlungen um zwei tote Safari-Touristen in Südafrika
Die Polizei in Südafrika hat Mordermittlungen nach dem Tod zweier Safari-Touristen im berühmten Krüger-Nationalpark aufgenommen. Ein 71-jähriger Mann und eine Frau, deren Identität noch ermittelt werde, wurden am Freitag mit schweren Verletzungen am Oberkörper im Norden des Parks gefunden, teilte die Polizei der Provinz Limpopo mit. Zu den Nationalitäten macht die Polizei keine Angaben.
Neuer Orient-Express bringt Reisende von Rom nach Istanbul
Mehr als 140 Jahre nach dem Start des legendären Orient-Express soll 2026 wieder eine Luxuszugverbindung von Rom nach Istanbul angeboten werden. Der „La Dolce Vita Orient Express“ startet am 22. Oktober zu seiner ersten Fahrt auf der historischen Route. Die Reise dauert fünf Tage und vier Nächte. Die Gäste beginnen ihre Fahrt vom Bahnhof Roma Ostiense aus.
Hondius nach Hantavirus-Ausbruch in Rotterdam eingetroffen
Das von einem Hantavirus-Ausbruch betroffene Kreuzfahrtschiff „Hondius“ ist am Montag in Rotterdam eingetroffen. Das Schiff legte am Vormittag im Hafen der zweitgrößten Stadt der Niederlande an, wo die letzten 27 Menschen von Bord gehen sollten. Es handelt sich um 25 Besatzungsmitglieder und zwei medizinische Mitarbeiter, die nach der Evakuierung der Passagiere auf dem Schiff geblieben waren.
Hantavirus: In Frankreich untersuchte Kontaktfälle negativ
Frankreichs Gesundheitsministerium hat zum Zustand der in Frankreich untersuchten Kontaktfälle nach dem Hantavirus-Ausbruch auf dem Kreuzfahrtschiff „Hondius“ eine erste Entwarnung gegeben. Alle Kontaktfälle, die sich in Frankreich in Isolation befänden, seien „ausnahmslos negativ getestet worden“, teilte Gesundheitsministerin Stéphanie Rist am Donnerstag im Onlinedienst X mit.
Baby ohne britischem Pass Einreise in UK verweigert
Einer österreichisch-britischen Familie ist die Wiedereinreise nach Großbritannien verwehrt worden. Grund dafür war, dass ihr in Großbritannien geborenes Baby nur den österreichischen nicht aber den britischen Pass besaß. Seit 25. Februar ist britischen Doppelstaatsbürgern die Einreise nur noch mit einem britischen Pass oder einer digitalen Berechtigungsbescheinigung möglich. Die Familie soll sich aktuell in Wien befinden. Das österreichische Außenministerium ist mit dem Fall vertraut.
Argentinien entsendet Experten wegen Hantavirus
Die argentinischen Behörden haben angesichts des tödlichen Hantavirus-Ausbruchs auf einem von Argentinien ausgelaufenen Kreuzfahrtschiff die Entsendung von Expertinnen und Experten nach Ushuaia im Süden des Landes zur Untersuchung von Nagetieren angekündigt. Die Experten für Infektionskrankheiten des Malbrán-Instituts in Buenos Aires würden dort nach einer „möglichen Präsenz des Virus“ suchen, teilte das argentinische Gesundheitsministerium am Mittwoch (Ortszeit) mit.
Immer mehr Hantavirus-Fälle auf Kreuzfahrtschiff
Auf dem vor Kap Verde festsitzenden Kreuzfahrtschiff „Hondius“ hat sich die Zahl der Hantavirus-Fälle weiter erhöht. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wurden inzwischen sieben bestätigte oder vermutete Infektionen registriert. Darunter sind drei Tote, eine schwer erkrankte Person sowie drei weitere Passagiere mit milden Symptomen. Rund 150 Menschen - überwiegend aus Großbritannien, den USA und Spanien - harren weiterhin auf dem Schiff aus.
Piloten der Lufthansa streiken auch am Freitag
Bei der Lufthansa setzen die Piloten am Freitag ihren Streik im laufenden Tarifkonflikt fort. Es ist der fünfte Streiktag in Folge. An vier Tagen davon waren Pilotinnen und Piloten zur Arbeitsniederlegung aufgerufen, an zwei Tagen die Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter.
Krise im Nahen Osten und Reisen: Was man wissen sollte
Die Spannungen im Nahen Osten wirken sich auch auf den internationalen Luftverkehr aus, mit einigen Änderungen bei Flugrouten und möglichen Flugannullierungen. In diesem sich entwickelnden Kontext empfiehlt das Europäische Verbraucherzentrum (EVZ) Italien den Reisenden, sich sorgfältig zu informieren, und erinnert daran, dass die in der europäischen Gesetzgebung vorgesehenen Rechte weiterhin uneingeschränkt gelten.
Urlaubsinsel Capri bestraft Belästigung von Touristen
Die Gemeinde der Ferieninsel Capri im Golf von Neapel geht verstärkt gegen die Belästigung von Touristen vor. Künftig drohen empfindliche Geldstrafen für Personen, die Feriengäste aufdringlich ansprechen und ihnen ungefragt Dienstleistungen oder Angebote unterbreiten - von Restaurantbesuchen über Taxis bis hin zu Bootsausflügen. Mit der Maßnahme sollen insbesondere Händler abgeschreckt werden, die Passanten zum Konsum von Speisen und Getränken in ihre Lokale drängen.
Sagrada Família: Meisterwerk aus Stein
Inmitten des pulsierenden Herzens von Barcelona erhebt sich ein Bauwerk, das in seiner majestätischen Pracht und den unkonventionellen Formen seines Planers weltweit beispiellos ist: die Sagrada Família. An dieser Basilika, die wie ein schillerndes Puzzle aus Stein und Licht wirkt, wird seit über 140 Jahren gebaut, davon 137 Jahre illegal.
Ryanair fordert Aus für Flugabgabe von 12 Euro pro Passagier
Der irische Billigflieger Ryanair bekräftigt im Streit um die österreichische Luftverkehrssteuer seine Forderung nach einem Ende der Abgabe und setzt der Regierung dafür nun eine Frist bis zum 1. Mai. Bis dahin müsse die Abgabe von 12 Euro pro Passagier komplett abgeschafft werden, forderte die Airline am Montag. Nur dann werde man den im vergangenen Herbst vorgelegten Investitionsplan über 1 Mrd. Dollar (868,3 Mio. Euro) umsetzen und zehn neue Flugzeuge in Wien stationieren.
Flucht durch die Wüste: Drei junge Brixner erleben Odyssee in Golfregion
Eigentlich sollte es der entspannte Abschluss eines Thailand-Urlaubs werden. Doch für Theo Pliger (22), Thomas Piok (20) und Daniel Plaikner (21) aus Brixen wurde die Heimreise zur nervenaufreibenden Odyssee. In Doha (Katar) strandeten sie mitten im ausbrechenden Konflikt zwischen den USA, Israel und dem Iran.
Südtirols Grüne mit dem Flugzeug nach Berlin
Zwölf Südtiroler Landtagsabgeordnete haben kürzlich an einer Reise der Fraktionssprecher nach Berlin teilgenommen. Dabei erfolgte die An- und Rückreise mit dem Flugzeug, auf Steuerzahlerkosten – für die allermeisten Abgeordneten. Mit Sky Alps geflogen ist dabei auch Brigitte Foppa (Grüne) – und im Rückflug mit dabei war auch Zeno Oberkofler (Grüne), Mitbegründer von „Fridays for Future“.
Raketen über dem Luxushotel: Südtiroler eine Woche in Katar gestrandet
Eigentlich wollten Andreas Agostini und seine Freunde nur von einem Traumurlaub in Südafrika zurückkehren. Doch über dem Persischen Golf gerieten sie mitten in die Eskalation zwischen dem Iran, Israel und den USA. Es folgte eine Woche im 5-Sterne-Hotel, zwischen Raketenalarm und der nervenaufreibenden Suche nach einer Ausreisemöglichkeit.
ABSTIMMUNG: Ändern Sie Ihre Reisepläne wegen des Nahost-Kriegs?
Der aktuelle Krieg im Nahen Osten hat auch Auswirkungen auf den internationalen Flugverkehr. Aus Sicherheitsgründen haben viele Fluggesellschaften ihre Routen geändert oder Flüge in die Region ganz gestrichen. Einige Flughäfen sind nur eingeschränkt in Betrieb, wodurch zahlreiche Verbindungen ausfallen.
China will Probleme im Tourismus lösen
China will stärker gegen Betrug und Probleme in seiner für die Wirtschaft immer wichtiger werdenden Reisebranche vorgehen. Die Kultur- und Tourismusindustrie habe sich in den vergangenen Jahren schnell entwickelt, jedoch seien einige seit langem bestehende Probleme noch nicht gelöst und parallel neue Herausforderungen entstanden, sagte Chinas Kultur- und Tourismusminister, Sun Yeli, in Peking, während des dort tagenden Nationalen Volkskongresses.
Gesperrter Luftraum: „Festsitzen“ kann jetzt teuer werden
Alptraum-Szenario im internationalen Flugverkehr: Egal ob Bali, Thailand oder die Malediven, ob Indien, China, Japan oder auch Südafrika – meist sind die Golfstaaten Drehkreuz für die Langstreckenflüge. Und so sitzen Tausende Urlauber derzeit nicht nur in den Kriegsgebieten, sondern überall auf der Welt fest. Das kann teuer werden – und nur in bestimmten Fällen hat man Anspruch auf Rückerstattungen.



