Rinder
Rinder mit LSD: Wie ist die Situation in Südtirol?
Bei Viehbauern in der Schweiz geht die Angst um vor einem Übergreifen der „Lumpy Skin Disease“ (LSD) aus dem Nachbarland Frankreich. So berechtigt und groß die Sorgen bei Landwirten auch sein mögen – eines vorweg: LSD, auch „Knötchenkrankheit“ genannt, ist für Menschen ungefährlich. Für betroffene Tiere und bäuerliche Betriebe ist das freilich anders, vor allem, weil die Krankheit ziemlich ansteckend ist.
Venetien: 76 Rinder sterben auf einen Schlag – Der Killer lag in der Luft
Insgesamt 76 Mastrinder brachen an einem Sonntagmorgen gleichzeitig und ohne erkennbare Ursache tot zusammen. Das rätselhafte Massensterben auf einem Bauernhof im Raum Padua stellte Tierärzte und Behörden vor viele offene Fragen. Doch das Rätsel konnte nun gelöst werden.
Am Ritten: Erste Fälle von Blauzungenkrankheit in Südtirol
In Südtirol sind erstmals Fälle der Blauzungenkrankheit aufgetreten. Am Ritten wurden drei Kälber positiv auf das Virus getestet, teilte das Land am Donnerstag mit. „Es handelt sich um Tiere, die in Südtirol geboren wurden. Von zehn getesteten Kälbern waren drei infiziert“, erklärte Landestierarzt Paolo Zambotto.
Achtung: Neue Rinderseuche Lumpy-Skin-Krankheit – Vorsicht geboten
Eine neue Viruserkrankung der Rinder ist in Italien aufgetreten: Die Dermatitis nodularis, auch bekannt als Lumpy Skin Disease oder Lumpy-Skin-Krankheit, wobei sich „lumpy“ auf die knotige Hautveränderung bezieht. Südtirol ist derzeit noch nicht betroffen, aber es ist Vorsicht geboten.
Erster Verdacht in Südtirol auf Maul- und Klauenseuche
Für reichlich Aufregung haben am Wochenende einige aus Österreich importierte Rinder gesorgt. Die Tiere hatten Fieber, es bestand der Verdacht auf Maul- und Klauenseuche (MKS). „Zum Glück hat sich das nicht bestätigt“, sagt Landestierarzt Paolo Zambotto. Er erklärt, worauf man in dieser angespannten Lage besonders achten sollte.
Pustertaler Sprinzen: Die wertvollsten Rinder der Alpen
Pustertaler Sprinzen sind etwas Einzigartiges. Nicht nur, weil die Tiere aufgrund ihrer Fellzeichnung – sie sehen aus, als wäre ihr weißes Fell mit roter, brauner oder schwarzer Farbe bespritzt – als „Schönheitsköniginnen“ unter den Kühen gelten. Sprinzen sind ein wertvolles Südtiroler Kulturgut. Und wie Sprache, Tradition und Identität wären auch sie beinahe dem Faschismus zum Opfer gefallen.
5 Rinder in Nordtirol Tbc-positiv: Schon lange kein Fall in Südtirol
5 Rinder sind in einem Jungviehzuchtbetrieb im Lechtal (Bezirk Reutte) in Nordtirol positiv auf Tuberkulose (Tbc) getestet worden. Sollten Rinder aus dieser Gegend nach Südtirol importiert worden sein, würde dies sofort gemeldet, und Kontrollmaßnahmen könnten ergriffen werden, sagt Landesrat Arnold Schuler.



