Schwangerschaft
Wenn die Blase schwächelt
Es ist ein Thema, über das kaum jemand spricht und das doch viele betrifft. Ein paar Tropfen beim Husten, plötzlich auftretender Harndrang oder das Gefühl, die Blase nie ganz entleeren zu können: Blasenschwäche gehört für viele Frauen zum Alltag, besonders nach einer Geburt oder mit zunehmendem Alter.
Paracetamol gefährlich für Schwangere? Das steckt hinter Trumps Warnung
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat Äußerungen von US-Präsident Donald Trump über einen angeblichen Zusammenhang zwischen Paracetamol und Autismus zurückgewiesen. Es gebe keinen nachgewiesenen Zusammenhang zwischen der Einnahme des Schmerzmittels und Autismus, sagte WHO-Sprecher Tarik Jasarevic am Dienstag vor Journalisten in Genf. Auch Impfungen verursachten keinen Autismus.
Was geschah mit Zoe Anne Guaiti? Über den plötzlichen Tod einer werdenden Mutter
Der plötzliche Tod einer werdenden Mutter erschüttert das Trentino: Im Krankenhaus Santa Chiara in Trient ist kürzlich die 39-jährige Zoe Anne Guaiti im sechsten Schwangerschaftsmonat verstorben – und mit ihr ihr ungeborenes Kind. Wer war Zoe Anne? Und was geschah in den Stunden, bevor die junge Mutter viel zu früh aus dem Leben gerissen wurde?
Im sechsten Monat Schwangere (39) tot: Verdacht auf septischen Schock
Trauer im Trentino: Wie der dortige Sanitätsbetrieb in einer Aussendung mitteilt, führte vermutlich „ein akuter septischer Schock“ kürzlich zum Tod einer „jungen Mutter“.Wie mehrere Medien berichten, soll es sich dabei um eine 39-jährige Frau handelt, die im sechsten Monat schwanger war.
„Wir wollen doch nur ein Kind!“
Hormontherapien, Sex nach Termin und erneut die Ernüchterung, während andere Babybäuche wachsen. Seit fünf Jahren versuchen Sarah Streblow (34) und ihr Mann Andreas Zorzi Durst (44) aus Brixen, Eltern zu werden. Eine Belastung, die erträglicher wurde, seitdem das Paar ein Tabu gebrochen hat.
„Eine Fehlgeburt ist keine Krankheit“
Über „Sternenkinder“ wird in der Gesellschaft kaum gesprochen. Dabei sind Schwangerschaftsverluste häufig: Etwa jede sechste Schwangerschaft endet in einer Fehlgeburt. Ein Buch und eine Broschüre möchten dieses Tabu aufbrechen. „Wir möchten damit nicht nur Betroffene ansprechen, sondern dass das Thema weit hinausgestreut wird“, sagt Dr. Barbara Plagg, Wissenschaftlerin am Institut für Allgemeinmedizin und Public Health Bozen.
„Man sagte mir, mein Baby hat ein Loch im Rücken“
Die Frage nach dem Warum haben sich die beiden Mütter Lea Huber und Maria Klotz (Namen von der Redaktion geändert) ewig gestellt. „Aber darauf gibt es keine Antwort. Man dreht sich im Kreis“, sagt Maria Klotz. Ihre Töchter kamen mit Spina Bifida – einem Defekt in der Wirbelsäule und Haut – auf die Welt.
Geburtenrückgang: Paare in Italien brauchen mehr medizinische Hilfe
Das Durchschnittsalter der Mütter in Italien steigt: Die Durchschnittsfrau bringt ihr erstes Kind mit über 32 Jahren zur Welt. 535.428 Babys wurden im Jahr 2012 in Italien geboren. Im Jahr 2022 waren es nur mehr 393.997. Und: Immer mehr Paare brauchen medizinische Hilfe bei der Fortpflanzung.
„Jede zehnte Schwangerschaft endet mit Fehlgeburt, Dunkelziffer wesentlich höher“
Im vergangenen Jahr wurden in Südtirol 503 offiziell gemeldete Fehlgeburten verzeichnet. „Laut offiziellen Zahlen endet somit jede 10. Schwangerschaft mit einem ungewollten Schwangerschaftsabbruch“, weiß Dr.in Sonia Prader, Primaria der Abteilung Gynäkologie und Geburtshilfe an den Krankenhäusern Brixen und Sterzing. Die Dunkelziffer sei allerdings noch viel höher. Im Sonntags-Gespräch erklärt sie, was im Krankenhaus besonders wichtig ist, wenn für eine Frau Unvorstellbares Wirklichkeit wird und wie Familie und Freunde betroffene Frauen begleiten können.
Italien: Unternehmer schwängert in nur wenigen Monaten 3 Angestellte
Ein Unternehmer hat in nur wenigen Monaten gleich 3 Angestellte seines Unternehmens geschwängert. Medienberichten zufolge soll sich der Vorfall in einem kleinen Dorf in der Provinz Grosseto in der Toskana ereignet haben. Eine der 3 Angestellten zieht nun vor Gericht.
Welttag des alkoholgeschädigten Kindes: „Schwangerschaft ohne Alkohol“
Zum 9. September, dem Welttag des alkoholgeschädigten Kindes, ruft HANDS, das Kompetenzzentrum für Abhängigkeitserkrankungen von Alkohol, Medikamenten und pathologischem Glücksspiel dazu auf, Alkohol in der Schwangerschaft zu vermeiden und schwangere Frauen in ihrem Wunsch auf eine alkoholfreie Schwangerschaft zu unterstützen. Nur dann können alkoholbedingte Beeinträchtigungen beim Kind vermieden werden, betonen Dr.in Lucia Canzian, Immunologin und Ärztin bei HANDS und Bruno Marcato, Direktor des Vereins.
Alkohol in Schwangerschaft: Risiko für Schwangere und Baby beträchtlich
Schwangere sollten keinen Alkohol trinken und auch wer eine Schwangerschaft plant, sollte dies nicht tun: Darauf weist „Hands“, das Kompetenzzentrum für Abhängigkeitserkrankungen von Alkohol, Medikamenten und pathologischem Glücksspiel, zum heutigen Welttag des alkoholgeschädigten Kindes hin.
Mehr Totgeburten nach Corona-Impfung? Was an der Behauptung dran ist
Es stimmt leider: Weltweit steigt seit der Pandemie die Zahl der Totgeburten. In Internet-Blogs und auf Twitter wird mittlerweile behauptet, dieser traurige Trend hänge mit der Impfung gegen Corona zusammen. Lässt sich tatsächlich ein Zusammenhang herstellen?
Primar für Corona-Impfung für Schwangere: „Absolut zu empfehlen“
Dr. Martin Steinkasserer, Primar der Gynäkologie und Geburtshilfe am Krankenhaus Bozen, kann alle Zweifel werdender Mütter zerstreuen: „Eine Impfung ist absolut zu empfehlen, denn gerade schwangere Frauen gehen ein hohes Risiko ein im Falle einer Erkrankung.“
„Sehnsucht Kind“: Selbsthilfegruppe für ungewollt kinderlose Paare
Die Initiative wuchs während der Kampagne MutterNacht 2020: Das Haus der Familie am Ritten veranstaltete im vergangenen Jahr vor dem Muttertag gemeinsam mit einem Dutzend Südtiroler Organisationen die Sensibilisierungskampagne „Sehnsucht Kind. Ungewollt kinderlos – und dann?“. Mehr als 25 Frauen und Paare trugen mit ihren persönlichen Geschichten zur Enttabuisierung des Themas bei. Ein Buch entstand und in der Folge auch der Wunsch, eine Selbsthilfegruppe zu gründen.



