Skifahren
Gröden: Carabinieri ziehen Bilanz der Wintersaison – Fast 1.900 Einsätze
Mit dem letzten Umlauf der Aufstiegsanlagen und der Schließung der Skipisten in Gröden und auf der Seiser Alm ist eine intensive Wintersaison zu Ende gegangen. Die Carabinieri der Kompanie St. Ulrich sowie die Spezialkräfte des Alpinen Ausbildungszentrums in Wolkenstein ziehen dabei eine durchweg positive Bilanz – geprägt von hoher Einsatzbereitschaft, enger Zusammenarbeit und flächendeckender Kontrolle.
Bilanz der Wintersaison: 250 Einsätze auf und abseits der Pisten
Mit dem Abschluss der Wintersaison 2025–2026 zieht die Berg- und Höhlenrettung Südtirol (CNSAS) eine Bilanz der durchgeführten Rettungseinsätze auf den Skipisten und im alpinen Gelände. Im Verlauf des vergangenen Winters wurden über 250 Pistenrettungseinsätze durchgeführt, die in enger Zusammenarbeit mit den weiteren im Gebiet tätigen Einsatzkräften erfolgten, darunter Carabinieri, Weißes Kreuz und Finanzwache.
Ortler Ski Arena: Große Neuheit zum Start des neuen Verbunds
Im Dezember sickerte die Nachricht erstmals an die Öffentlichkeit, jetzt ist sie offiziell. Die bisher 15 Skigebiete umfassende Ortler Ski Arena wird um die Destinationen Ratschings-Jaufen, Speikboden und Klausberg erweitert. Jetzt fiel der Startschuss zur operativen Phase – und es gibt eine große Neuheit.
So viel Schnee ist in Südtirol gefallen: Ein Blick auf die Karte
Der lang ersehnte Niederschlag ist eingetroffen und hatte es in sich: Bis zu einem halben Meter Neuschnee ist in der vergangenen Woche gefallen. Auch in den Tallagen hat sich vielerorts eine beachtliche Schneedecke gebildet. „Im Gebirge ist nun höchste Vorsicht geboten“, warnt Lawinenfachmann Lukas Rastner. Schließlich ist auch der nächste Schneeschub schon im Anmarsch.
Numerus Clausus auf Skipiste: Madonna di Campiglio zieht positives Fazit
Erstmals hat das Ski-Resort Madonna di Campiglio in der Hochsaison den Zugang zu den Pisten begrenzt. Generaldirektor Bruno Felicetti verteidigt den „Numerus Clausus“ und spricht von weniger Andrang, mehr Sicherheit und höherer Zufriedenheit bei den Gästen.
Madonna di Campiglio: Ab morgen bis 5. Jänner maximal 15.000 Tages-Skipässe
Das Skigebiet von Madonna di Campiglio in den Dolomiten begrenzt erstmals zeitweise die Zahl der Skifahrer und reagiert damit auf übervolle Pisten. Nicht mehr als 15.000 Tages-Skipässe wollen die Liftbetreiber in der Hauptferienwoche vom 28. Dezember bis zum 5. Jänner herausgeben, wie Alice Ravanelli, Sprecherin der Bergbahnen, erläutert.
Pistentourensaison: Noch wenig Schnee, Helm unbedingt mitnehmen
Neuschnee, angezuckerte Bäume, tolle Schneelandschaft: Das lässt dieses Jahr vorerst in den meisten Landesteilen auf sich warten. Die Skipisten sind zwar gut präpariert, wer aber in Skigebieten regelkonform mit Tourenskiern aufsteigen und abfahren möchte, muss sich gut informieren und ausrüsten. Der AVS erinnert daran, dass ein Aufstieg in den Skigebieten ausschließlich auf eigens ausgewiesenen Aufstiegswegen erlaubt ist. Für die Abfahrt auf präparierten Pisten gilt seit Saisonsbeginn die Helmpflicht; ebenso verlangt wird eine Haftpflichtversicherung.
Skihelm: Guter Schutz muss nicht teuer sein
Sie brauchen einen neuen Skihelm? Dann sollten Sie zunächst zum Maßband greifen. Denn der Helm muss passen, und deshalb sollte man den Kopfumfang messen, rät Claudia Till von der Stiftung Warentest. Gemessen werde „an der breitesten Stelle oberhalb der Augenbrauen und dann um den Hinterkopf“.
Lift am Watles: 15 Millionen Euro für das Zukunftsprojekt
Liftanlagen kommen in die Jahre und irgendwann einmal müssen sie ausgetauscht werden. Das ist auch am Watles der Fall, dem bekannten Sommer- und Wintererlebnisberg bei Prämajur in der Gemeinde Mals. Dort wurden jetzt die Lift-Weichen für die Zukunft gestellt – und zwar in Millionenhöhe.
Gefahr Alzheimer bei Wintersport?
Ein kurzer Stoß, ein helles Pochen, und plötzlich läuft im Kopf nicht mehr alles ganz rund. Eine Gehirnerschütterung ist unsichtbar, aber selten unbedeutend. Sie kann schwerwiegende und vor allem auch langfristige Folgen haben. Diese würden jedoch laut Dr. Andreas Schwarz, Primar der Neurochirurgie am Bozner Krankenhaus, häufig unterschätzt.
Second-Hand-Skier: Worauf Sie beim Kauf achten sollten
Wie lange halten Skier wirklich und ab wann verlieren sie ihre Fahreigenschaften? Neben einer makellosen Lauffläche und scharfen Kanten spielt auch der Zustand der Skibindung eine zentrale Rolle. Doch welche Details sollte man genau prüfen, um langfristig Freude am Second-Hand-Kauf zu haben?
Schneetunnel wird zur endlosen Skipiste das ganze Jahr
Das Unternehmen „Snowtunnel“ in Australien verspricht Skivergnügen das ganze Jahr über -auf einer endlosen Piste. Ein riesiger, rotierender Tunnel mit Schnee an der Wand, soll den Wintersport neue Perspektiven ermöglichen. Die ersten „Snowtunnel“ sollen 2027 in Betrieb gehen.
Alpenverein warnt vor „unterschätzten Gefahren“ am Berg neben Lawinen
Der Winter rückt immer näher, die Skisaison steht in den Startlöchern: Passend dazu warnt der Österreichische Alpenverein (ÖAV) vor „unterschätzten Gefahren“ für Skifahrer und Tourengeher im alpinen Gelände. Demnach werden vor allem „Stürze und Abstürze“ in ihrer Gefährlichkeit oftmals falsch wahrgenommen.
Sicherheit auf der Skipiste: Grundschule Reschen auf Besuch bei den Carabinieri
30 Schüler der Grundschule Reschen haben kürzlich die Carabinieri in Schöneben besucht – und erhielten dabei tiefe Einblicke in die komplexe Tätigkeit der Beamten auf den Skipisten, um die Sicherheit aller zu garantieren.
Kronplatz: Ein Skirennen, das Geschichte schreibt
Mit der Seilbahn in wenigen Minuten hinauf auf den Berg und über bestens präparierte Pisten ins Tal wedeln: So kennt man den Kronplatz. Gar einige rund um Pustertals Skiberg Nummer 1 erinnern sich aber auch noch an die Anfangsjahre des Skisports, als mit Holzskiern nach oben gestiegen und im Tiefschnee bis nach Niederolang gefahren wurde – vor 100 Jahren erstmals mit Zeitmessung.
Vom Skihang in den Notarzthubschrauber – und dann zur Polizei
Wegen eines Schädeltraumas wurde eine 22-jährige Skifahrerin mit dem Notarzthubschrauber ins Bozner Krankenhaus geflogen. Dort entdeckte eine Krankenschwester Haschisch und Tabletten in ihrer Skijacke. Die Drogen wurden von der Staatspolizei beschlagnahmt.
Das Knie: Komplex und verletzlich
Unsere Knie müssen einiges aushalten: Gehen, laufen, springen, skifahren, Treppensteigen, hocken – bei vielen Alltagsbewegungen und sportlichen Aktivitäten wird es stark belastet. Entsprechend anfällig ist es für Verletzungen oder Abnützung. „Wichtig ist eine frühzeitige und präzise Diagnose der Band- oder Knochenschäden und danach die gezielte Behandlung“, sagt Dr. Lukas Valtiner, Facharzt für Orthopädie und Traumatologie.
Über die große Bedeutung der kleinen Dorflifte
Mit den großen Skikarussellen wollen und können es die kleinen Dorflifte nicht aufnehmen. Für ein Dorf sind sie aber von großer Bedeutung. Die meisten lernen als Kinder auf den Pisten vor der Haustür das Skifahren. In Rein in Taufers wollen die Betreiber der beiden kleinen Lifte Groß und Klein, Einheimische und Urlauber wieder vermehrt auf die Piste bringen: Deshalb steht an jedem Samstag das Drehkreuz für alle offen.
Sexten: 6-Jährige stundenlang beim Skifahren alleingelassen
Auf ein zunehmend beunruhigendes Phänomen machen die Carabinieri aufmerksam. Eltern ließen ihre Kinder immer öfter beim Skifahren für längere Zeit allein. Jüngstes Beispiel aus dem Pustertal: Eine 6-Jährige sollte fast 2 Stunden lang auf einer Hütte im Skigebiet Helm auf ihre Eltern warten, die in der Zeit über die Pisten wedelten.



