Versetzung
Nachdenken statt nachtreten: Einige Überlegungen zum Fall Giorgio Carli
Acht Monate nach Vorstellung des Gutachtens zum Missbrauch in Südtirols Kirche kocht der Skandal wieder richtig hoch. Nach einem öffentlichen Aufschrei über die Versetzung des Priesters Giorgio Carli von Sterzing nach Innichen muss Bischof Ivo Muser diese Entscheidung öffentlich zurücknehmen. Mittlerweile wird mit einer Petition sogar der Rücktritt des Bischofs gefordert. Der Theologe und Journalist Martin Lercher wertet, wägt ab und wagt einen Zwischenruf in der lautstarken Aufregung!
Don Giorgio Carli weiter als Seelsorger tätig: Das sagt Generalvikar Runggaldier
Obwohl sein Fall im Missbrauchsbericht für die Diözese Bozen-Brixen sehr ausführlich und mit deutlicher Kritik an der Diözese dargestellt wird, bleibt der Priester Giorgio Carli weiterhin in der Seelsorge tätig. Nach mehreren Jahren in der Seelsorgeeinheit Wipptal ist er seit 1. September in der Seelsorgeeinheit Oberes Pustertal eingesetzt. Das sorgt für Verwunderung und offene Kritik.
Versetzung von Pfarrern: Muss das sein? Und wer darf dabei mitreden?
Zuerst in Meran, aktuell im Wipptal: Die Versetzung von Priestern sorgt oft für Aufregung und sogar Aufstand im Kirchenvolk. Müssen solche Wechsel sein? Welche Regeln gelten in der Diözese? Generalvikar Eugen Runggaldier erklärt im Interview, was bei einer Versetzung hinter den Kulissen passiert – und warum es besser ist, wenn manches dort bleibt.
Großes Sesselrücken im Sanitätsbetrieb
Im Sanitätsbetrieb steht das große Sesselrücken an. Zumal die Landesregierung in Kürze voraussichtlich Irene Pechlaner zur neuen Generaldirektorin ernennen dürfte, sind in der Folge auch eine ganze Reihe anderer Ämter neu zu besetzen – u.a. die Bezirksdirektionen von Bozen und Meran sowie die Verwaltungsdirektion.
Rätselraten: Wie geht es weiter mit Erzbischof Georg Gänswein?
Über Deutschland hinaus rätseln Fachleute über die Zukunft des früheren Privatsekretärs von Benedikt XVI. - und darüber, was Papst Franziskus bewegt, ihn nach Freiburg zu schicken. Einen konkreten Auftrag gibt es nicht. + von Simon Kajan



