Virus
WHO warnt: Ebola im Kongo mit hoher Ausbreitungsgefahr
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat wegen eines tödlichen Ebola-Ausbruchs in Demokratischen Republik Kongo einen internationalen Gesundheitsalarm ausgerufen. Die seltene Bundibugyo-Variante des Virus, für die es weder einen Impfstoff noch eine Therapie gibt, macht die Lage besonders schwer einzudämmen. Die afrikanische Gesundheitsbehörde Africa CDC sprach zuletzt von 336 Verdachtsfällen und 88 Todesfällen – einen davon im angrenzenden Uganda.
Hantavirus: Welche Risiken gibt es für Südtirol?
Ein Kreuzfahrtschiff, das tagelang keinen Hafen anlaufen darf, drei Todesfälle, ein „tödliches Virus aus Südamerika“ – die Berichterstattung über das Hantavirus verunsichert weltweit viele Menschen. Was steckt tatsächlich hinter diesem Virus? Wie hoch ist das Risiko für die öffentliche Gesundheit – auch in Südtirol?
Erster Vogelgrippe-Fall beim Menschen in Europa: Patient in Lombardei isoliert
In der Lombardei ist erstmals in Europa eine Infektion eines Menschen mit dem aviären Influenzavirus (Vogelgrippe) nachgewiesen worden. Wie das italienische Gesundheitsministerium mitteilte, handelt es sich um einen Patienten, der sich außerhalb Europas – vermutlich in Afrika – infiziert hat.
„Beispiellose“ Grippe-Welle in Großbritannien
Großbritannien leidet nach Angaben der Gesundheitsbehörden unter einer „beispiellosen“ Grippe-Welle. Der Nationale Gesundheitsdienst (NHS) befinde sich in einer „unglaublich prekären“ Situation und sehe sich mit der „größten Herausforderung seit der Corona-Pandemie“ konfrontiert, sagte Gesundheitsminister Wes Streeting am Freitag. Die Zahl der Grippefälle stieg laut NHS binnen einer Woche um 55 Prozent, pro Tag wurden durchschnittlich 2.660 Patienten ins Spital eingeliefert.
HPV: Wie Prävention und Impfungen vor Krebs schützen
Humane Papillomviren (HPV) sind weit verbreitet und können verschiedene Krebsarten auslösen – doch viele dieser Erkrankungen lassen sich durch Impfungen und frühzeitige Vorsorge verhindern. Fachleute betonen: Eine hohe Durchimpfungsrate und konsequentes Screening können Leben retten.
USA: Vogelgrippe-Stamm H5N5 erstmals beim Menschen nachgewiesen
In den USA hat sich ein Mensch Behördenangaben zufolge mit dem Vogelgrippe-Subtyp H5N5 infiziert. Bei dem Mann aus der Region Grays Harbour im Bundesstaat Washington wurde das Virus durch Tests festgestellt, nachdem er Anfang des Monats mit Grippesymptomen ins Krankenhaus gekommen war, wie das Gesundheitsministerium in dem Bundesstaat mitteilte. Es sei der erste Nachweis dieses Stammes beim Menschen, hieß es von dem Ministerium. Zuvor sei er nur in Tieren nachgewiesen worden.
Vogelgrippe-Fall bei einem Mann in den USA nachgewiesen
In den USA hat sich ein Mensch Behördenangaben zufolge mit dem Vogelgrippe-Subtyp H5N5 infiziert. Bei dem Mann aus der Region Grays Harbour im Bundesstaat Washington wurde das Virus durch Tests festgestellt, nachdem er Anfang des Monats mit Grippesymptomen ins Krankenhaus gekommen war. Es sei der erste Nachweis dieses Stammes beim Menschen, wie das Gesundheitsministerium in dem Bundesstaat am Wochenende mitteilte. Zuvor sei er nur in Tieren nachgewiesen worden.
„Die Vogelgrippe hat das Potenzial zu einer Pandemie“
Die Vogelgrippe breitet sich derzeit in mehreren europäischen Ländern aus. Auch in Italien wurden bereits Fälle registriert. Die Primaria der Infektionsabteilung am Bozner Krankenhaus, Dr. Elke Maria Erne, erklärt im Gespräch, wie gefährlich das Virus tatsächlich ist, warum vor allem ein Überspringen auf Säugetiere kritisch wäre – und weshalb Vorsicht besser ist als Entwarnung.
Südtirol: 90 Prozent weniger Spitals-Aufenthalte bei Babys
Noch vor zwei Jahren mussten in Südtirol 190 Säuglinge wegen Infektionen mit dem Respiratorischen Synzytial-Virus (RSV) stationär behandelt werden, viele davon auf der Intensivstation. Heute zeigt sich ein völlig anderes Bild: Die Zahl der Krankenhausaufenthalte ist drastisch gesunken.
Weniger Babys wegen RSV im Spital
Fast 200 Kinder jünger als ein Jahr mussten in der Wintersaison 2023-2024 aufgrund einer Infektion mit dem Respiratorischen Synzytial-Virus (RSV) zur stationären Behandlung in Südtirols Krankenhäusern aufgenommen werden. Das hat sich aber seit November 2024 geändert. Die Zahlen sinken.
70 Prozent aller sexuell aktiven Menschen infizieren sich mit HP-Viren – Impfung
Humane Papillomaviren (HPV) sind weltweit verbreitet und können schwere Erkrankungen wie Gebärmutterhals-, Scheiden-, Schamlippen-, Anal-, Penis- und Rachentumore sowie Genitalwarzen verursachen. Studien zeigen: Rund 70 Prozent aller sexuell aktiven Menschen infizieren sich im Laufe ihres Lebens mit HPV.
Sorge in Italien wegen West-Nil-Virus wächst
In Mittel- und Süditalien sind seit dem 20. Juli drei Menschen an den Folgen einer Infektion mit dem West-Nil-Virus (WNV) gestorben. Am Montag starb ein 77-jähriger Mann aus der Provinz Frosinone südlich von Rom nach einer Infektion. Er litt an Vorerkrankungen, unter anderem an einer chronischen Niereninsuffizienz und war 2014 einer Herztransplantation unterzogen worden. Zuvor überlebten zwei weitere Pensionisten eine Infektion nicht.
Fatale Mückenstiche: Nach Dengue jetzt das Oropouche-Virus
Tropenviren finden immer häufiger den Weg in hiesige Breitengrade bzw. dorthin, wo auch Südtiroler gerne urlauben. Ist es zunehmend das Dengue-Fieber, das für Sorgenfalten sorgt, droht nun weiteres Ungemach: das Oropouche-Virus, das ebenso u.a. mittels Mückenstich übertragen wird.
HIV und AIDS: Das sind die Zahlen in Südtirol
Das HIV-Virus hat in der allgemeinen Wahrnehmung seinen Schrecken verloren, doch ist es nach wie vor präsent – weltweit und auch in Südtirol. „Hierzulande sind derzeit 700 Patienten in Behandlung“, so Dr. Elke Maria Erne, Primarin für Infektionskrankheiten am Krankenhaus Bozen.
Norovirus-Fälle: Vorsorgemaßnahmen eingeleitet
9 Personen einer Wandergruppe wurden gestern in der Notaufnahme des Krankenhauses Brixen aufgrund von Erbrechen und Durchfall behandelt. Die klinische Situation der Betroffenen war nicht besorgniserregend; alle Patienten wurden wieder entlassen. Bei Laboruntersuchungen wurde festgestellt, dass sich die Personen mit dem Norovirus infiziert haben.
Affenpocken: „Wachsamkeit ist gefragt“
In Zentralafrika grassiert seit Monaten eine neue Welle der als „Affenpocken“ bekannten Infektion mit dem Mpox-Virus. Die Zahl der Todesfälle steigt. Nun ist bekanntlich ein erster Fall außerhalb Afrikas – in Schweden – aufgetreten und die Weltgesundheitsorganisation WHO hat die höchste Alarmstufe ausgerufen. Was bedeutet das konkret für Südtirol?
Affenpockenvirus Mpox jetzt in Europa: Das sind die Symptome und Therapien
Der Mpox-Virus, bis vor Kurzem noch Affenpocken-Virus genannt, ist jetzt erstmals auch nach Europa übergeschwappt. Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat den internationalen Notstand ausgerufen. Hier lesen Sie alles, was Sie wissen müssen: Welche Symptome auf das Virus hinweisen, welche Behandlungen es gibt und welche Impfstoffe.
Südtirol: Corona und Sommergrippe auf dem Vormarsch
Derzeit sind viele Menschen krank. Ob es sich dabei um die Sommergrippe handelt oder ob tatsächlich eine Corona-Infektion vorliegt, weiß man nicht. Denn: „Die Menschen wollen sich nicht mehr testen lassen“, sagt Dr. Domenico Bossio, Hausarzt in Lana. Fakt ist allerdings: Die Corona-Zahlen steigen international an.
Gute Nachricht: Long Covid nach 2 Jahren offenbar vorbei
Hoffnung für alle Long-Covid-Patienten. Die Innsbrucker Universitätsklinik lässt mit einer offenbar äußerst positiven Erkenntnis aufhorchen: Unter Federführung von Dr. Herbert Tilg, Direktor für Innere Medizin I, wurde festgestellt, dass sämtliche untersuchten Patienten nach spätestens 2 Jahren keine Virusbestandteile im Darm und auch keine Long-Covid-Symptome mehr aufweisen. „Das bedeutet Hoffnung für viele. Die Zeit heilt auch“, sagte Dr. Tilg.
Vorsorge mit PAP-Test und HPV-Impfung
Unter dem Motto „Ich schau auf mich – und du?“ sensibilisiert die Südtiroler Krebshilfe zum Thema Früherkennung und Vorsorge von Krebserkrankungen und nimmt den Internationalen Tag der Aufklärung über HPV (Humanes Papilloma Virus) am 4. März zum Anlass, um auf lebenswichtige Präventionsmaßnahmen hinzuweisen. Im Fokus: die HPV-Bestimmung und die HPV-Impfung als Vorsorge für Gebärmutterhalskrebs.
Dengue-Fieber kommt nach Südtirol: Wie gefährlich ist es?
Wegen der vielen Fälle von Dengue-Fieber in Brasilien herrscht auf Flugplätzen und Häfen in Italien erhöhte Alarmbereitschaft. Auf dem Flugplatz Bozen hat man bis gestern zwar noch kein entsprechendes Rundschreiben aus dem Gesundheitsministerium erhalten, man schließt aber nicht aus, dass in den kommenden Tagen noch eines eintreffen wird.
Italien: „Exponentieller Anstieg“ bei Atemwegserkrankungen bei Kindern
In Italien greifen derzeit Atemwegsviren um sich – insbesondere bei Kindern. In einigen Regionen sei die Lage gravierend. Auch viele Südtiroler sind derzeit krank, allerdings weniger Kinder als im vergangenem Jahr um diese Zeit. Dennoch wird erwartet, dass auch in Südtirol der Druck auf die Notaufnahmen steigt.
Corona: Risikogruppen sollten sich impfen
Im vierten Corona-Herbst warnt die Weltgesundheitsorganisation WHO vor der Zunahme der Krankenhauseinlieferungen wegen Covid-19. Auch in Südtirol zirkulieren die Corona-Varianten Eris, Acrux und Pirola. Da es sich nicht um völlig neue Virusvarianten handelt, bleiben die derzeitigen Impfstoffe wirksam“, erklärt Prof. Dr. Christian Wiedermann, Koordinator der Forschungsprojekte des Instituts für Allgemeinmedizin und Public Health Bozen. Das müssen Sie wissen.
Dengue-Fieber-Alarm am Gardasee – Was kommt auf Südtirol zu?
Zunehmend Fälle von Dengue-Fieber wurden letzthin italienweit verzeichnet. Übertragen wird das Virus meist durch einen Stich der Tigermücke. Nun gibt es eine Reisewarnung für den Gardasee. Eine berechtigte Reaktion? Wir haben bei Primaria Dr. Elke Maria Erne gefragt. Von Johannes Vötter
Corona meldet sich zurück: Für wen das Virus gefährlich wird
Die Pandemie ist zwar offiziell vorbei, Corona kursiert aber nach wie vor – auch in Südtirol. Die offiziellen Infektionszahlen sind noch gering, aber wieder leicht im Steigen. Für einige Menschen kann eine Infektion sogar den Tod bedeuten, wie 2 aktuelle Fälle zeigen.
West-Nil-Fieber nach Mückenstich: Der erste Fall in Südtirol
Ein Südtiroler, der in Venetien unterwegs war, ist dort von einer Mücke gestochen und dabei mit dem West-Nil-Virus infiziert worden. Für Experten ist es nur eine Frage der Zeit, bis die Krankheit auch bei uns auftaucht. Für wen wird es gefährlich?



