Vormerkungen
Lange Wartelisten: Wie Rom durchgreift – und Südtirol sich wehrt
Lange Wartelisten für Gesundheitsleistungen sind nicht nur in Südtirol ein Problem, auch andernorts im Stiefelstaat hat man damit seine liebe Not. Nun hat Rom dem Dilemma den Kampf angesagt – mit einer gesamtstaatlichen Plattform zur besseren – zentralen – Kontrolle, mit konkreten Fristen für Prioritätsklassen und Visiten auch am Wochenenden. Südtirol wehrt sich. „Wir wollen eine Schutzklausel“, sagt Landesrat Dr. Hubert Messner.
Bei Vormerkungen bleibt vorerst alles beim Alten
So bleibt den Bürgern der Vormerkungsstress erspart: Für Verschreibungen von Facharztvisiten, Röntgen-Untersuchungen oder Blutbildern, die heuer bis 31. März ausgestellt wurden (oder noch werden), treten die neuen „wesentlichen Betreuungsstandards“ vermutlich erst am 1. Jänner 2025 in Kraft. Das teilt die Abteilungsdirektorin für Gesundheit, Laura Schrott, mit.



