Vorsorge
UV-Strahlung steigt und mit ihr das Hautkrebsrisiko
Die sonnenbrandverursachende UV-Strahlung nimmt Jahr für Jahr weiter deutlich zu, wie eine aktuelle Studie der Veterinärmedizinischen Universität Wien belegt. Als Hauptursache dieses Trends gilt die abnehmende Wolkenbedeckung. Der Primar der Abteilung Dermatologie am Bozner Krankenhaus, Dr. Klaus Eisendle, rät zu erhöhter Vorsicht, denn Hautkrebserkrankungen nehmen weiterhin signifikant zu.
„Baby-Rente“: Pensplan braucht mehr Geld
Südtirols Eltern sorgen schon für ihre Kleinsten vor – und nehmen dafür das neu geschaffene regionale Angebot der Zusatzrente gerne in Anspruch. Und zwar so stark, dass die die Maßnahme verwaltende Pensplan Centrum AG die Zuweisung weiterer 8,6 Millionen Euro für 2025 bis 2027 (für beide Länder zusammen) beantragt hatte. Im Nachtragshaushalt der Region wurde die Summe nun bereitgestellt.
ABSTIMMUNG: Kümmern Sie sich um Ihre Altersvorsorge?
Mit dem heutigen 1. Juli tritt eine Reform der betrieblichen Abfertigung in Kraft, die alle Beschäftigten des privaten Sektors direkt betrifft – ausgenommen sind öffentlich Bedienstete und Hausangestellte. Wer innerhalb von 60 Tagen nach Arbeitsantritt keine ausdrückliche Entscheidung trifft, dessen Abfertigung fließt automatisch in einen Zusatzrentenfonds – und das unwiderruflich.
Bluthochdruck: Wann welche Werte zur ernsthaften Gesundheitsgefahr werden
Die Grenzwerte für Bluthochdruck wurden über Jahre immer weiter gesenkt. Doch was bedeutet das für den Einzelnen? Neue Studien zeigen, warum pauschale Zielwerte nicht für alle gleich sinnvoll sind – und weshalb individuelle Entscheidungen immer wichtiger werden.
So will das Land Altersarmut vorbeugen
In Südtirol lag 2024 das Risiko von Armut betroffen zu sein bei 6,6 Prozent (Eurostat-Erhebung vom Mai 2025). Besonderes im Alter nimmt dieses Risiko zu. „Als Land können wir nur begrenzt direkt auf Faktoren wie Renten, Inflation oder Vorsorgeleistungen einwirken, da die Zuständigkeiten dafür beim Staat beziehungsweise bei der Region liegen. Dennoch ergreifen wir, wo möglich, zusätzliche Maßnahmen, um damit aktiv der Altersarmut vorzubeugen“, betont Soziallandesrätin Rosmarie Pamer.
Achtung bei Nüssen, Kastanien & Co.: Erstickungsrisiko bei Kindern
Sechs bis acht Bronchoskopien in Vollnarkose werden im Bozner Spital jedes Jahr durchgeführt – um Fremdkörper bei Kindern zu entfernen. Den Kleinen fehlen nämlich die hinteren Backenzähne, darum sollten sich Kinder besonders in der Adventzeit von Erdnüssen, Nüssen, Mandeln, Kastanien usw. fernhalten, rät der Südtiroler Sanitätsbetrieb.
Präventionsplan: So sollen die Südtiroler gesund alt werden
„Die Zahl der chronischen Erkrankungen steigt. Vorbeugende Maßnahmen sollen dazu beitragen, dass die Menschen länger gesund alt werden“,sagt Sanitätsdirektor Dr. Josef Widmann. „Und Prävention muss immer wieder nachgeschärft werden.“ Mit dem Landespräventionsplan 2026–2030 will man die Weichen jetzt neu stellen.
Wie wir unsere starken Jahre verlängern
Seit jeher hofft der Mensch auf ein langes Leben. Und tatsächlich erreichen heute so viele Menschen ein hohes Alter wie nie zuvor. Doch dieser Fortschritt hat einen Haken: Es sind vor allem die schwachen, kranken Jahre, die zunehmen – nicht die gesunden. Damit sich dies ändert, müsse man frühzeitig eingreifen – durch gezielte und regelmäßige Vorsorge, sagt Dr. Christian Raffeiner, Facharzt für Allgemeinchirurgie in der Martinsbrunn Parkclinic in Meran.
Nicht nur Hoden und Prostata: Auch psychische Gesundheit braucht Vorsorge
Im Aktionsmonat „Movember“ steht nicht nur die körperliche, sondern auch die psychische Gesundheit des Mannes im Fokus. „Schon bei der körperlichen Vorsorge traut Mann sich nicht an seinen Intimbereich heran – seelische Prävention ist noch schwieriger, weil Männer nicht sonderlich gut auf die Psyche achten“, weiß Dr. Roger Pycha, Primar des Psychiatrischen Dienstes im Gesundheitsbezirk Brixen.
Früher an die Zusatzrente – so geht's
Gar einige, die vor dem gesetzlichen Rentenalter aus dem Berufsleben ausscheiden, suchen nach einer finanziellen Brücke bis 67. Eine attraktive Lösung bietet die „RITA – Rendita Integrativa Temporanea Anticipata“. Sie ist steuerlich begünstigt und bringt frühe Liquidität. Doch Vorsicht: Ob die RITA nach der nächsten Pensionsreform bestehen bleibt, ist ungewiss.
Die geplante Pflegeversicherung rückt näher
Pflege im Alter ist eine kostspielige Angelegenheit, egal ob Pflege zuhause oder Pflege in einem Seniorenheim – 1.800 Euro pro Monat mindestens. Im Gespräch mit Soziallandesrätin Rosmarie Pamer und Markus Raffeiner von der Südtiroler Sparkasse schaut sich STOL-Reporter Ivo Zorzi an, was die Zukunft bringen wird, Stichwort Pflegeversicherung des Landes und Privatversicherung.
Rente ab Geburt: Südtirols Babys werden zu Mini-Sparern
Rentenpolitik beginnt bei den Kleinsten – und zwar bei den 8.000 Babys, die jährlich in Südtirol und dem Trentino zur Welt kommen. Einstimmig gaben die Gesetzgebungskommissionen des Regionalrats grünes Licht, deren Beitritt zu einem Zusatzrentenfonds ab Geburt zu unterstützen.
70 Prozent aller sexuell aktiven Menschen infizieren sich mit HP-Viren – Impfung
Humane Papillomaviren (HPV) sind weltweit verbreitet und können schwere Erkrankungen wie Gebärmutterhals-, Scheiden-, Schamlippen-, Anal-, Penis- und Rachentumore sowie Genitalwarzen verursachen. Studien zeigen: Rund 70 Prozent aller sexuell aktiven Menschen infizieren sich im Laufe ihres Lebens mit HPV.
Zeckensommer 2025: Was jetzt in Südtirol wichtig ist – Schutz, Gefahr und Vorsorge
Mit den steigenden Temperaturen beginnt auch in Südtirol die Zeckensaison. Die kleinen Spinnentiere halten sich nicht nur in Wäldern und hohem Gras auf, sondern zunehmend auch in städtischen Grünanlagen, auf Spielplätzen und in Hausgärten. Fachleute gehen davon aus, dass 2025 erneut ein zeckenreiches Jahr werden könnte.
Chancengleichheit in der Gesundheit: Präventive Initiativen für eine bessere Lebensqualität
Durch gezielte Prävention sollen die Menschen in Südtirol möglichst gleiche Chancen haben, gesund zu sein und zu bleiben, sagt Landesrat Hubert Messner. Derzeit laufen mehrere Initiativen für Benachteiligte.
Darmkrebs: Früh erkannt, Gefahr gebannt
Darmkrebs zählt zu den häufigsten Krebserkrankungen – bei Männern wie bei Frauen steht er jeweils auf Platz zwei der Krebsstatistik, gleich hinter Prostata- bzw. Brustkrebs. „Was viele nicht wissen: Im Gegensatz zu vielen anderen Krebsarten kann Darmkrebs in den meisten Fällen durch Vorsorgemaßnahmen vermieden oder in einem sehr frühen Stadium erkannt und geheilt werden“, betont der Facharzt für Gastroenterologie, Dr. Ronald Radmüller.
Der richtige Start ins Leben: Was Mütter und ihre Neugeborenen brauchen
Heute ist Weltgesundheitstag. Er steht dieses Jahr unter dem Motto „Gesunde Mütter, gesunde Zukunft“. Dr. Hubert Messner ist Südtirols Gesundheitslandesrat, aber auch Neugeborenenmediziner. Im Interview verrät der Experte, was für Mütter und Babys von zentraler Bedeutung ist, um Komplikationen vorzubeugen.
Brustkrebs: Gute Screening-Werte, aber es geht noch besser
Im Jahr 2023 kamen 61 Prozent der 50- bis 69-jährigen Südtirolerinnen der Einladung des Krebszentrums für das landesweite Mammographie-Screening Programm nach. Diese Altersgruppe hat laut Statistik das größte Risiko, an Brustkrebs zu erkranken.
Gehen Sie regelmäßig zu Vorsorgeuntersuchungen? Stimmen Sie ab!
„Die Gynäkologen beschäftigen sich nicht nur mit der Frauenbrust; auch Männer können an Brustkrebs erkranken“, sagt Dr. Christine Brunner, Oberärztin an der Uni-Klinik für Frauenheilkunde Innsbruck. Eine frühzeitige Diagnose ist dabei wie bei jeder Krankheit entscheidend. Gehen Sie regelmäßig zu Vorsorgeuntersuchungen – auch gegen eventuelle andere Krankheiten? Stimmen Sie ab in unserer Frage des Tages.
Gesund leben statt unnötiger Tests
Wer gesund alt werden will, tut gut daran vorzusorgen. Die wichtigste Prävention hat dabei jeder selbst in der Hand, indem er einen gesunden Lebensstil pflegt. „Gesunde werden nicht gesünder, wenn sie jede erdenkliche Untersuchung machen oder unzählige Laborwerte erheben lassen“, sagt die Hausärztin Dr. Astrid Marsoner. Eine Lanze für die Krebsvorsorge bricht der Primar für Chirurgie, Prof. Dr. Dr. Guido Schumacher. Einige Untersuchungen haben aber ihre Tücken.
Hautkrebsfrüherkennung: Eigene Haut selbst im Auge behalten
Südtirol ist ein sonnenverwöhntes Land – das hat auch seine Schattenseiten. Hautkrebs ist in Südtirol im europäischen Vergleich besonders präsent, was auf die hohe Sonnenbestrahlung, die Höhenlage des Landes und die Neigung der Südtiroler, sich im Freien aufzuhalten, zurückzuführen ist. Die Muttermalkontrolle ist die wichtigste Untersuchung zur Hautkrebsfrüherkennung. Ein Gespräch darüber mit der Dermatologin Dr. Cinzia Carriere.
Mit dem Ampel-Check die eigenen Finanzen kontrollieren
Wie steht es um meine Finanzen? Bin ich ausreichend versichert? Habe ich genug fürs Alter vorgesorgt? Wichtige Fragen, um die sich viele Menschen aber zu wenig kümmern. Pensplan Centrum will nun mit einem neuen Service, den Bürgern dabei unter die Arme greifen. „Denn vielen Menschen ist nicht klar, wie wichtig es ist, nicht nur den nächsten Autokauf, sondern auch die eigene finanzielle Zukunft zu planen“, sagt Johanna Vaja, Präsidentin von Pensplan Centrum.



