Vulkan
Ätna: Schweizer Familie aus Schneesturm gerettet
Am Vulkan Ätna auf Sizilien ist eine Urlauberfamilie aus der Schweiz am Montagabend von einem Schneesturm überrascht worden. Die Eltern und ihre vierjährige Tochter blieben im Bereich Crateri Silvestri auf rund 1.900 Metern Meereshöhe mit ihrem Auto in einer Schneeverwehung stecken. Die Finanzpolizei konnte die Familie gegen 23 Uhr sicher ins Hotel bringen.
Der Ätna rumort - Ascheregen in Taormina
Der Vulkan Ätna zeigt erneut erhöhte Aktivität. Am Nordostkrater wurde am Freitag glühendes Material ausgeworfen, das teilweise an den Flanken des Kegels niederging. Zudem wurden geringe Mengen vulkanischer Asche freigesetzt. Die Eruptionswolke wurde vom Wind in nordöstliche Richtung getragen. Ascheniederschläge wurden im bekannten Badeort Taormina gemeldet.
Soldaten kämpfen gegen Brände am Vesuv
Die italienische Regierung hat im Kampf gegen Brände am Vulkan Vesuv bei Neapel Soldaten entsandt. Zur Vorbeugung weiterer Brände und im Einsatz gegen Brandstifter soll verstärkt das Militär eingesetzt werden, wie Medien am Sonntag berichteten. Wer die Hänge des Vesuvs in Brand gesteckt hat, ist noch unklar. Vermutet wird, dass mafiöse Organisationen für die Flammen verantwortlich sind. Damit gewännen sie Boden für ihre illegalen Mülldeponien, warnten Experten.
Touristen fliehen vor Mega-Ausbruch am Ätna
Der Vulkan Ätna an der Ostküste der italienischen Mittelmeerinsel Sizilien ist am Wochenende erneut ausgebrochen. Nach Angaben des Nationalen Instituts für Geophysik und Vulkanologie ging auch eine Lawine aus Asche, Gestein und Gas ab, ein sogenannter pyroklastischer Strom. Am Staatsfeiertag am Montag waren viele Touristen am Ätna, sie wurden von der riesigen Rauch- und Aschesäule überrascht und mussten sich in Sicherheit bringen.
Sizilien: Nächtliches Naturschauspiel am Ätna
In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag ist Europas größter Vulkan, der Ätna, erneut ausgebrochen. Schäden oder Einschränkungen im Flugverkehr wurden zunächst nicht gemeldet. Laut dem italienischen Nationalen Institut für Geophysik und Vulkanologie wird die aktuelle Entwicklung aufmerksam beobachtet.
Ätna-Ausbruch wird zu Geduldsprobe für Südtiroler Fluggäste
Über 70 Sky Alps-Passagiere mussten am Sonntag auf dem Flugplatz von Catania etwa 2 Stunden in der Maschine ausharren, bevor das Flugzeug endlich in Richtung Bozen abheben konnte. Der Ätna hatte wieder glühende Lava in den Himmel gespuckt, eine dicke Wolke stieg in den Himmel.
Indonesien: Schlimmster Vulkanausbruch seit über 40 Jahren
Bei der Eruption des Mount Merapi in Indonesien sind mindestens 13 Bergsteiger getötet worden. Überlebende kamen völlig erschöpft und mit Asche bedeckt zurück ins Tal. Die indonesische Behörde für Vulkanologie hatte nach eigenen Angaben bereits seit 2011 vor Bergtouren in dem Gebiet gewarnt.
Das furchtbare Jahr ohne Sommer
Die Bergiselschlachten der Tiroler um Andreas Hofer gegen die napoleonischen Truppen waren gerade einmal 5 Jahre her, als man sich 1814 über die Wiedervereinigung Tirols mit Österreich freuen durfte. Nichts stand einer glänzenden Zukunft im Wege. Dachte man. Denn was im Jahr darauf passieren und mehr als 3 Jahre dauern sollte, zählt zu den dunkelsten Zeiten in der Tiroler Geschichte. Von Manfred Schiechtl
Als Bozen auf dem größten Pulverfass der Welt saß
Stromboli, Ätna, Vesuv und die Phlegräischen Felder – nur Island kann auf mehr Vulkane in Europa verweisen als Italien mit den 4 genannten. Außerdem ist Stromboli, vor Siziliens Ätna, der aktivste Vulkan Europas. Historisch gesehen spielte jedoch Südtirol in Sachen Vulkanismus eine weltweit bedeutende Rolle. Die Spuren davon sind noch heute zu sehen. Von Manfred Schiechtl
Europas Supervulkan – 850 Kilometer vor unserer Haustür
Der größte aktive Supervulkan Europas sorgt erneut für viel Aufsehen auf der Welt. Die Erdkruste über den Phlegräischen Feldern bei Neapel wird Forschern zufolge immer schwächer. Ein Ausbruch hätte verheerende Folgen – nicht nur für die unmittelbare Umgebung. + von Robert Messer
Pusten Vulkane mehr CO2 in die Luft als die gesamte Menschheit?
Bringt es überhaupt etwas, wenn die Menschheit versucht, weniger klimaschädigende Schadstoffe wie CO2 in die Erdatmosphäre zu pusten – wenn gleichzeitig Vulkane enorme Mengen ausstoßen? Weit verbreitet ist dazu die Behauptung, dass allein der Vulkan Ätna auf Sizilien in wenigen Stunden mehr CO2 in die Erdatmosphäre freigesetzt haben soll als der Mensch in seiner gesamten Geschichte. Stimmt das?
Popocatépetl: 99 Eruptionen an einem Tag
Behörden riefen am Mittwoch die zweithöchste Alarmstufe aus: Laut lokalen Medien ist es innerhalb 24 Stunden zu 99 Eruptionen und 4 Explosionen am aktivsten Vulkan Mexikos gekommen. Aufnahmen zeigen eine gigantische Explosion am Berg, der rund 80 Kilometer südlich von Mexiko-Stadt liegt.
Lava des Stromboli strömt ins Meer
Der Vulkan-Ausbruch auf der Mittelmeerinsel Stromboli hat am Sonntagvormittag für ein Naturschauspiel gesorgt: Die glühende Lava bahnte sich seinen Weg runter bis ins Meer, dicke Rauchschwaden stiegen über dem Stromboli auf. Weder Verletzte noch Schäden wurden gemeldet, berichtete der Zivilschutz.
Spektakulärer Einsatz: Skitourengeher am Ätna aus Bergnot gerettet
Am Vulkan Ätna auf Sizilien ist am Mittwoch ein Skitourengeher in Bergnot geraten. Der Mann war von einem Wetterumsturz überrascht worden und kam nicht mehr vor und zurück. Mit dem Rettungshubschrauber wurde der Wintersportler ins Tal geflogen, er ist wohlauf.
Wie eine Mondlandschaft: Meeresboden vor La Palma mit Asche bedeckt
Der Vulkan „Cumbre Vieja“ auf der Kanareninsel La Palma ist seit dem 19. September aktiv und spuckt immer wieder Lava und Asche in den Himmel. Ende September erreichten die Lavaströme erstmals den Atlantik. Heute ist der Meeresboden vor der Insel in gut 400 Metern Tiefe mit Asche bedeckt und ähnelt einer beängstigenden Mondlandschaft.



