Wasserfall
Warum das Schülerheim „Wasserfall“ einem Betreuer eine Absage erteilt
Eltern, Schüler und Lehrer sind – wie mehrfach berichtet – seit längerem mit der Betreuung im Schülerheim „Wasserfall“ in Auer unzufrieden. Nun hat die Leitung einen hochqualifizierten Bewerber um die Stelle eines Koordinators und Erziehers abgelehnt. Wie kann das sein?
Untragbare Zustände im Schülerheim „Wasserfall“ – Ultimatum an Heimleitung
Die Situation im Schülerheim Wasserfall in Auer ist untragbar: zu wenig und ständig wechselnde Erzieher, die kaum deutsch sprechen, festgelegte Tagesabläufe, die nicht eingehalten werden, Kontrollen, die fehlen. Eltern, Schüler und Lehrer sind seit längerem mit der Betreuung in den Schülerheimen unzufrieden. Jetzt hat das Land der Heimleitung ein Ultimatum gestellt.
Unglaublich: Bis zu 10.000 Liter Wasser donnern am Partschinser Wasserfall pro Sekunde in die Tiefe
Der Partschinser Wasserfall mit einer Fallhöhe von 97 Metern gilt als einer der schönsten im gesamten Alpenraum. In rund 100 Metern Höhe schießen die Wassermassen über eine freistehende Felswand hinaus und stürzen in das Tal hinab. Besonders eindrucksvoll ist der Wasserfall während der Schneeschmelze im Frühsommer, wenn bis zu 10.000 Liter Wasser pro Sekunde in die Tiefe donnern. Die "Fallelen" – die kleinen Wasserfälle hinter der Aussichtskanzel, von welcher die Wassermassen ins Tal stürzen - sind außergewöhnlich und befinden sich inmitten der unberührten Naturlandschaft Südtirols. Der Alpinsteig Partschinser Wasserfall führt direkt daran vorbei. Die "Fallelen" erstrecken sich bis weit ins Zieltal hinein - bis zu den Partschinser Weiden und Almen.
Aus der Luft: der Salurner Wasserfall
Der Titschenbach in Salurn endet in einem 68 Meter hohen tosenden Wasserfall, der das Dorf so einzigartig macht. Dieser rauscht die Felsen des Geierberges herab. An dieser Stelle holten sich die vorgeschichtlichen Bewohner das Wasser aus dem Bach und leiteten es in Kanälen für den vielfältigen alltäglichen Gebrauch ab. Dieser Ort, der älteste in der Geschichte des Dorfes, wurde urkundlich schon früh als „Tütsche“ erwähnt (Tiroler Urbar aus 1288). Diese Bezeichnung könnte im Laufe eines Jahrtausends aus dem lateinischen Begriff „ductia“ abgeleitet worden sein, der wie das frühzeitliche „sala“ eine Wasserleitung bezeichnete. Salurn, das „Dorf auf der Tütsche“, ist dank solchen Wasserläufen entstanden. Diese Abhängigkeit wird unter anderem auch im Wappen und Namen einer der ältesten Familien des Dorfes versinnbildlicht, der Familie „An der Lahn“. Interessant ist, dass der Bach bis zum Ende des 15. Jh. das Viertel Gries im Süden des Dorfes durchquerte und erst später an der Bergseite der Siedlung Richtung Norden umgeleitet wurde.
Faszination Psairer Wåsserfåll - der Kalmtaler Wasserfall
Passeier ist das an Wasserfällen reichste Tal Südtirols, wobei der Kalmtaler Wasserfall, der Psairer Wåsserfåll, der wohl schönste und am häufigsten besuchte unter ihnen ist. Gischtend und tosend stürzt sich die beeindruckende Kaskade vor allem im Frühsommer in die Tiefe und man kann anhand dieser Eindrücke ermessen, was die Faszination des Naturschauspiels Wasserfall ausmacht. Die Sturzhöhe des ursprünglichen Wasserfalls, der zuletzt über eine sperrende Felsstufe fällt, beträgt 48 Meter. Der Kalmtaler Wasserfall wird vor allem im Hochsommer rege besucht und Sonnenanbeter sowie Erholungssuchende machen es sich auf den großen Felsblöcken unterhalb des Wasserfalles gemütlich.



