Wildbachverbauung
Wildbachverbauung nach Unwettern im Einsatz
Starkregen und heftige Gewitter haben am Wochenende zu Schäden an Wildbächen geführt. Durch extreme Regengüsse wurden große Mengen an Geschiebe, Schlamm und Schwemmholz mobilisiert, was zu Murgängen und Überschwemmungen führte. Die Wildbachverbauung war noch in der Nacht auf Sonntag vor Ort.
Wildbachverbauung verstärkt Hochwasserschutz an der Etsch
Das Amt für Wildbach- und Lawinenverbauung Süd in der Agentur für Bevölkerungsschutz verstärkt derzeit an drei Baustellen den Hochwasserschutz an der Etsch, legt Amtsdirektor Thomas Thaler dar. Die Kosten für die Umsetzung der Arbeiten belaufen sich auf insgesamt etwa 600.000 Euro.
Geringere Steinschlaggefahr: Räumung von Schnalserbach hat begonnen
Geschätzte 30.000 bis 40.000 Kubikmeter Material lagerten sich bei Rutschungen im vergangenen Jahr im Schnalserbach ab – bislang war die Lage zu gefährlich, um mit den Räumungsarbeiten zu beginnen. Jetzt sind „die Böden ausgetrocknet und gefroren, die Steinschlaggefahr hat sich dermaßen, verringert, dass wir eine Sofortmaßnahme umsetzen können“, berichtet Martin Eschgfäller vom Landesamt für Wildbach- und Lawinenverbauung West.
Olang: Wildbachverbauung erhöht Hochwasserschutz in der Rienz
Um die Hochwassergefahr zu minimieren, hat das Landesamt für Wildbach- und Lawinenverbauung Ost in der Agentur für Bevölkerungsschutz an der Rienz in der Industriezone Olang-Niederrasen in der Gemeinde Olang eine Hochwasserschutzmauer errichtet, erläutert Amtsdirektor Sandro Gius.
„Verzögerungstaktik“ bringt ASGB auf Palme
Immer wieder werfen Südtirols Gewerkschaften der Landesregierung „Hinhaltetaktik“ vor. Jüngster Fall: Die Vertragserneuerung für die Arbeiter der Wildbachverbauung. Alles wäre bereits seit Monaten eigentlich unter Dach und Fach einschließlich des neuen Betriebsabkommens. Doch dann taucht ein Rechtsgutachten auf, eine Gesetzesänderung wird notwendig und der Termin zur Behandlung im Landtag wird verschoben....
Wildbachverbauung: Mareiter Bach wird sicherer und naturnäher
Der Mareiter Bach entwässert Ridnaun und mündet nach 25 Kilometern bei Sterzing in den Eisack. Seit 15 Jahren arbeitet das Landesamt für Wildbach- und Lawinenverbauung Nord in der Agentur für Bevölkerungsschutz daran, die Hochwassergefahr für das Sterzinger Becken durch die Aufweitung des Mareiter Bachs zu entschärfen.
Gewaltig: Mure verlegt Trafoier Bach
Eine gewaltige Mure, bestehend aus Gesteins- und Erdmaterial, aus der Ortler-Zone hat am Samstag den Trafoier Bach bei Hl. Drei Brunnen in Trafoi verlegt. Die Situation und Entwicklung vor Ort wird vom zuständigen Landesamt für Wildbach- und Lawinenverbauung und von der Feuerwehr genau überwacht. Der Mure war aufgrund des Regens und der Gletscherschmelze zu Tal gedonnert. Die Alarmierung der zuständigen Stellen erfolgte am Samstag gegen 14.30 Uhr. Video: Helmut Weirather



