Zukunft
Zwischen Bio, Robotik und Fine Dining: COOLinaria setzt Impulse
Die Veranstaltung COOLinaria, organisiert vom Gustelier – Atelier für Geschmackserfahrung des HGV in Zusammenarbeit mit dem Südtiroler Köcheverband bot erneut eine inspirierende Plattform für den fachlichen Austausch. Im Mittelpunkt der diesjährigen Ausgabe standen einzigartige Küchenphilosophien, die konsequente Verwendung von 100 Prozent Bio- und regionalen Produkten, die Vorzüge von zentraler Vorproduktion, Robotik in der Gastronomie und digitale Gästekommunikation.
Katharina Gschnell – Neue Perspektiven für ein junges Publikum
Katharina Gschnell ist Schauspielerin und Regisseurin in einem, die seit 2012 in Theater, Film und Fernsehen tätig ist. Nach ihrer Ausbildung an der Schauspielschule Innsbruck mit staatlichem Abschluss in Wien arbeitete sie vor allem als Schauspielerin in Südtirol und allgemein im deutschsprachigen Raum freischaffend. Nun ist Gschnell die neue Künstlerischen Leiterin der Freilichtspiele Südtiroler Unterland“ und vom „Theater an der Etsch“.
Peterlini: „Das ist ein Riesenskandal, der alles in Frage stellt“
Die Fälschung der Zweisprachigkeitszertifikate ist für Prof. Oskar Peterlini ein „Riesenskandal, der alles in Frage stellt“ und „ein schrecklicher Rückfall in die Vergangenheit“. Peterlini referiert am Freitag bei einer Tagung in der Eurac zum Thema „50 Jahre ethnischer Proporz“.
„Gemeinden müssen Formate schaffen, in denen Junge mitbestimmen können“
Immer mehr junge Südtirolerinnen und Südtiroler kehren ihrer Heimatgemeinde den Rücken und ziehen ins Ausland: In der jüngsten Studie des Landesinstituts für Statistik (ASTAT) wurde das einmal mehr deutlich. Dieser Trend ließe sich aufhalten, zeigt sich Stadt- und Raumplaner Philipp Rier vom „LIA Collective“ im Interview überzeugt, wenn die Stimme der Jugendlichen auf Gemeindeebene stärker gehört wird.
Wasserstoff: Nachhaltige Zukunft im Tank
Wenn über Wasserstoff als nachhaltige Energiequelle gesprochen wird, geht es längst nicht mehr um fiktive Zukunftsvisionen. Es geht um Busse, Schwerverkehr und um die Frage, wie Südtirol und das Trentino ihre nachhaltige Zukunft selbst mitgestalten können. Genau hier setzt das Forschungsprojekt „HYDRO“ der Freien Universität Bozen an. Es befindet sich in seiner letzten Phase und wurde gestern im Bozner NOI Techpark vorgestellt.
Unser Gefühl trügt! Denn die Welt ist viel besser als wir sie erleben
Das Jahr 2025 war weltweit schlimm, und die Aussichten für 2026 sind nicht viel besser: Dieses bedrückende Gefühl haben viele beim Jahreswechsel. Aber der deutsche TV-Moderator Dirk Steffens ist trotzdem „hoffnungslos optimistisch“: Das ist der Titel seines neuen Buches. Darin zeigt der preisgekrönte Wissenschaftsjournalist, dass wir die Welt durch eine schlecht eingestellte Brille betrachten – und sie in Wirklichkeit viel besser ist. Dafür liefert der Autor viele Beweise. Im Podcast gibt es einen Blick in dieses ermutigende Buch!
Legendäre Seherin: Das sagt Baba Vanga für 2026 voraus
Ihre Prophezeiungen sind legendär – und auch jene für 2026 sorgen erneut für reichlich Zündstoff. Die Rede ist von Baba Vanga, der blinden bulgarischen Mystikerin, deren Visionen seit Jahrzehnten Menschen weltweit fesseln. Von Naturkatastrophen über technologische Wendepunkte bis hin zum Kontakt mit Außerirdischen: Das hat sie für das kommende Jahr vorausgesehen.
Neue Institutschefin: „Es herrscht sehr viel Unsicherheit“
Die Attraktivität des Hausarztberufes geht verloren aufgrund der Bürokratie – und unter den jungen Hausärzten sind einige am Zweifeln, berichtet die neue Vorsitzende des Instituts für Allgemeinmedizin und Public Health Bozen, Dr. Doris Hager-Prainsack.
Knebel für die Kurzzeitvermietung
Strengere Kriterien für den Erwerb geschlossener Höfe und für die Kurzzeitvermietung: Auch diese Neuregelungen finden sich in der seit Kurzem in Kraft getretenen Wohnreform. „Mit diesen Maßnahmen setzen wir ein klares Zeichen gegen Spekulation und sichern die Zukunft unseres ländlichen Raums“, sagt dazu Landesrat Luis Walcher.
Mobilität neu denken: Bequem, flexibel und ohne Emissionen
Zum Schutz des Klimas wird es nichts weniger als eine Verkehrswende brauchen: Dabei soll die Mobilität der Zukunft nicht nur klimafreundlich, sondern auch menschenfreundlich sein. Doch wie wird sie aussehen? Was wird und was muss sich insbesondere in unseren Städten ändern? Antworten darauf gibt Wolfram Sparber, Leiter des Institutes für erneuerbare Energie von Eurac Research.
Kindergarten-Zukunft gemeinsam gestalten
Silvia Cadamuro, neue Vorsitzende des Landesbeirats der Eltern und Elmar Thaler trafen Landeskindergartendirektorin Helena Saltuari zum Austausch über zentrale Themen in Südtirols Kindergärten. Im Fokus standen unter anderem Einschreibe-Kriterien, Bildungsübergänge und das Sommerangebot. Beide Seiten betonten die Bedeutung eines kontinuierlichen Dialogs und enger Abstimmung, um die frühkindliche Bildung weiter zu stärken.
4 Menschen, 4 Perspektiven: Welche Zukunft hat die Kuh-Zunft?
Ein Biologe, eine Bergbäuerin aus dem Sarntal, eine Sozialanthropologin und eine Landwirtin aus dem Allgäu: 4 Menschen aus verschiedenen Bereichen ergeben 4 unterschiedlich geartete Perspektiven im Hinblick auf die Bewirtschaftung von Weiden und Bergwiesen.
Italien kehrt zur Atomkraft zurück: Was bedeutet das für Südtirol?
Nukleare Gefahr oder Chance für eine erfolgreiche Energiewende? Italiens Regierung hat vor Kurzem für einen Gesetzentwurf gestimmt, der den Bau neuer Atomanlagen ermöglichen soll. „Wenn es wirklich zu einer Rückkehr der Atomenergie kommt, dann bedeutet das neue Schwierigkeiten“, warnt Thomas Egger, Energieexperte beim Klimaclub Südtirol.
Generation Z: Barbara Solderer (20) macht Hoffnung auf eine bessere Zukunft
Generation Z: Sie wählen extremistisch, sind pessimistisch und haben kein Vertrauen mehr in Staat, Gesellschaft und Politik: Wer heute so über junge Menschen denkt – und es sind bestimmt nicht wenige –, dem würde man am liebsten die Aldeiner Maturantin Barbara Solderer vorstellen.
Die legendäre blinde Seherin sagt ein düsteres Jahr 2025 voraus
Sie war blind, soll aber erschreckend gut gesehen haben, was in der Zukunft auf uns zukommt: Von der bulgarischen Hellseherin Baba Wanga, auch bekannt als „Nostradamus des Balkans“, gibt es auch Prophezeiungen zum Jahr 2025. Und die sind nichts für Menschen mit schwachen Nerven.
Welche Südtiroler Gletscher bleiben übrig?
Die Vereinten Nationen (UNO) haben 2025 zum „Internationalen Jahr der Erhaltung der Gletscher“ erklärt. In Südtirol schaut die Situation besorgniserregend aus: „In einigen Jahrzehnten wird von den Eispanzern nicht mehr viel übrig bleiben“, sagen die beiden Experten Georg Kaser und Roberto Dinale und erklären, was das für Folgen haben wird.
Mit „Pfatten 2035“ gut gerüstet in die Zukunft
„Für die kommenden 2 Jahre haben wir uns als Gemeinde Pfatten viel vorgenommen. Wir starten mit dem Gemeindeentwicklungsplan ,Pfatten 2035‘ mit dem Ziel, unsere Gemeinde auf die zukünftigen Herausforderungen vorzubereiten und somit Pfatten fit für die Zukunft zu machen“, sagt Bürgermeister Elmar Oberhofer.
Syrien, wohin gehst du?
Der Diktator ist gestürzt – in atemberaubender Geschwindigkeit. Urplötzlich gilt nach über einem Jahrzehnt Bürgerkrieg und Chaos: Syrien ist „frei“! Baschar al-Assad ist nach Moskau geflohen, weil die Islamisten und Rebellen ihn vertrieben haben. Und weil Wladimir Putin ihm Schutz gewährt. Wir lernen: Russland in der Ukraine gebunden, Iran im Clinch mit Israel, die Hisbollah kopflos und stark geschwächt. Effekt: Assad allein zu Haus – und jetzt ruckzuck von zu Hause weg. Flucht und Flug – Fluch beendet.
Ausgetanzt: Warum Südtirols Diskotheken verschwinden
In Südtirols Diskotheken gehen die Lichter aus – und das nicht, weil Sperrstunde ist. Immer mehr Diskotheken verschwinden von Südtirols Bildfläche. Mit rund 25 Lokalen hat sich ihre Anzahl seit 2009 halbiert. Alleine ein Drittel der Diskotheken musste seit 2019 schließen. Einen Trend, den es laut den Betreibern dringend zu stoppen gilt.
Altes Pflegeheim, neue Pläne: Neubau wird immer konkreter
Das Seniorenheim Georgianum in St. Johann ist in die Jahre gekommen und entspricht nicht mehr den Anforderungen, die an ein Pflegeheim gestellt werden. Seit 2 Jahren wird in Absprache mit dem Land an einem Neubau des Heimes für die Gemeinden Ahrntal und Prettau geplant. Nun ist ein Grundstück gefunden und ein Beitrag des Landes dafür zugesichert.
Warum man nicht pessimistisch in die Zukunft blicken sollte
Viele Menschen malen ein finsteres Bild von der Zukunft – nicht zuletzt in der Wirtschaft. Doch dieser Pessimismus sei nicht nur oft unbegründet, sondern auch fatal, sagt der deutsche Neugier- und Zukunftsforscher Andreas Steinle. Zukunftsdenken brauche stattdessen produktive Paranoia.
„Niemand will sich von einem Roboter pflegen lassen“
Künstliche Intelligenz – was kommt da auf uns zu? Das fragen sich viele – auch Unternehmer. Deshalb ging es beim 17. Unternehmerforum im Rahmen der Tipworld in Bruneck genau darum. Zukunftsforscher Tristan Horx hielt den schlimmsten Befürchtungen entgegen: „Anzunehmen, dass KI irgendwann alles ersetzt, das ist Blödsinn.“
Haus von Mure zerstört: „Wollen und können hier nicht bleiben“
Sie wollen nicht mehr zurück. Die Angst ist zu groß, dass ihr Haus unterhalb von Bad Bergfall im Gassl bei Olang ein weiteres Mal vermurt wird. Und dass es dann nicht mehr nur Sachschäden zu beklagen gibt. Nächste Woche soll in Bozen entschieden werden, ob die Familie Kolhaupt offiziell ausgesiedelt wird und dafür von der Gemeinde einen Baugrund und vom Land eine Notstandshilfe erhält.
Wo wird die Weltwirtschaft im Jahr 2024 landen?
Mit Blick auf das Jahr 2024 gehen die meisten Wirtschaftswissenschaftler und Marktanalysten von einem Basisszenario aus, in dem die meisten großen Volkswirtschaften sowohl eine Rezession als auch eine erneute Inflation vermeiden - die lang ersehnte „weiche Landung“. Doch der derzeitige ermutigende Konsens könnte durch eine Reihe von Faktoren, nicht zuletzt durch die Geopolitik, noch entgleisen.



