Das Wohnmobil rammte mehrere Fahrzeuge, neun wurden beschädigt - darunter zwei Kleinbusse, in denen elf Kinder „mit hohem Unterstützungsbedarf“ und acht Betreuer saßen, die auf der Rückreise aus Österreich waren. Die Autobahn blieb wegen der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen in Fahrtrichtung Berlin für rund fünfeinhalb Stunden gesperrt. Die Polizei schätzte den Sachschaden auf rund 350.000 Euro.
Knapp 40 Minuten vor dem Auffahrunfall war es auf der A9 in Fahrtrichtung München gegen 18.00 Uhr zu einem Unfall gekommen, in den ein Pferdeanhänger verwickelt war. Der Anhänger, in dem sich ein Pferd befand, kippte um. Daraufhin wurde die Autobahn in beiden Fahrtrichtungen voll gesperrt, was zu dem Stau in der Gegenrichtung führte, dessen Ende der Fahrer des Wohnmobils zu spät sah.


