Deutschland
Helene Fischer verteidigt Ticketpreise
Helene Fischer hat Verständnis für die Debatte über teure Konzerttickets geäußert - zugleich verweist sie auf die Kosten großer Shows. Die Preise seien in der Tat ein sehr wichtiges und großes Thema, sagte die 41-Jährige den „Tagesthemen“ am Freitagabend zum Abschluss ihrer 360-Grad-Stadion-Tour in München. „Aber wir können natürlich nicht ausblenden, dass in der heutigen Zeit alles teurer geworden ist.“
NSU-Unterstützerin zu zwei Jahren Haft verurteilt
Die Unterstützerin der Terrorgruppe „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU) Susann E. ist zu zwei Jahren auf Bewährung verurteilt worden. Das Oberlandesgericht Dresden (OLG) sprach sie der Unterstützung einer terroristischen Vereinigung und in einem Fall der Beihilfe zu einer schweren räuberischen Erpressung mit Waffen schuldig.
Süddeutschland: Schwere Unwetter fordern ein Todesopfer
Schwere Unwetter haben am Donnerstagabend in weiten Teilen des süddeutschen Bundeslandes Baden-Württemberg ihre Spuren hinterlassen. Nach ersten Erkenntnissen gab es ein Todesopfer und Verletzte. In Karlsruhe erschlug ein während eines Gewitters umstürzender Baum einen Menschen, wie die Polizei mitteilte. Weitere Angaben zu dem Todesfall gab es zunächst nicht.
Dieses Getränk ist die „dreisteste Werbelüge des Jahres“
Das Nahrungsergänzungsmittel LaVita ist mit dem Negativpreis „Goldener Windbeutel“ für die „dreisteste Werbelüge des Jahres“ ausgezeichnet worden. Bei einer Online-Abstimmung der Verbraucherorganisation Foodwatch stimmten 39 Prozent der Teilnehmer für den deutschen Hersteller.
Deutschland: Zwölfjähriger am Steuer auf der A1
Kurz nach Mitternacht ist ein Zwölfjähriger mit einem Auto über die A1 gefahren, bei der Abfahrt des deutschen Cloppenburg kam er von der Fahrbahn ab und kollidierte mit Leitpfosten und Leitplanke. Anstatt anzuhalten, fuhr der Junge mit dem beschädigten Wagen weiter.
Volkswagen-Chef will Fabrikschließungen vermeiden
Im Ringen um die Zukunft Zehntausender Arbeitsplätze bei Volkswagen will Konzernchef Oliver Blume nach eigenen Angaben Fabrikschließungen vermeiden. „Es gibt intelligentere Lösungen, als Werke zu schließen“, sagte Blume der „Bild am Sonntag“ laut Vorausmeldung. Vier Werke in Deutschland gelten als gefährdet. Blume sagte, dass Einsparungen in deutschen Standorten schon Wirkung zeigten, und die Fabrikkosten allein im Vorjahr „um durchschnittlich 20 Prozent“ gesunken seien.
Merkel-Porträt als Publikumsmagnet im Berliner Bode-Museum
Das Porträt der deutschen Ex-Kanzlerin Angela Merkel beschert dem Berliner Bode-Museum mehr Publikum. Seitdem das Gemälde ausgestellt sei, seien die Besuchszahlen stark angestiegen, teilte ein Sprecher der Museumsinsel mit. „Die tägliche Besuchszahl liegt im Schnitt um 85 Prozent höher als im Juni.“ Aktuell seien es rund 900 Besuche täglich. Ob der Trend weiter anhalten werde, lasse sich noch nicht abschätzen.
Geiselnahme in Berliner Supermarkt beendet
Die Geiselnahme in einem Supermarkt im Süden Berlins ist beendet. „Der Täter ist überwältigt und die Geisel befreit“, sagte ein Polizeisprecher am Samstagvormittag. Zum Zustand der Frau konnte der Polizeisprecher zunächst nur berichten, dass sie unter Schock stehe und von Rettungskräften behandelt werde. Der Mann hatte die Supermarkt-Mitarbeiterin Freitagabend in seine Gewalt gebracht.
„Das Messer war schon sehr groß“ – Einsatz in Berlin dauert an
Die Polizei habe mittlerweile einen Kontakt zu dem Mann aufgebaut, der seit gestern Abend in einem Supermarkt im Süden Berlins eine Frau als Geisel hält. Kurz nach 22 Uhr hatte der Täter eine Mitarbeiterin eines Rewe-Markts im Stadtteil Marienfelde in seine Gewalt gebracht und bedroht, wie Polizeisprecher Stefan Petersen-Schümann sagte. Der Einsatz dauere an. Indes schilderte ein Mitarbeiter des betroffenen Rewe-Supermarkts, wie er die seit Stunden andauernde Geiselnahme aus nächster Nähe miterlebt hat.
Geiselnahme in Berlin: Was wir wissen und was nicht
In einem Supermarkt im Süden Berlins hält ein Mann seit dem späten Freitagabend eine Frau als Geisel. „Der Mann ist noch mit der Frau im Supermarkt, wir sind weiterhin vor Ort“, sagte ein Polizeisprecher der Deutschen Presse-Agentur am Samstagmorgen gegen 5.30 Uhr.
Geiselnahme im Süden Berlins: Polizei seit Freitagabend im Einsatz
In einem Supermarkt im Süden Berlins hält ein Mann seit dem späten Freitagabend eine Frau als Geisel. Kurz nach 22 Uhr hatte der Täter die Frau in dem Rewe-Markt im Stadtteil Marienfelde in seine Gewalt gebracht und bedroht, wie Polizeisprecher Stefan Petersen-Schümann sagte. „Der Einsatz dauert an“, sagte er am Samstag gegen 4.30 Uhr. Der Supermarkt befindet sich in der Hildburghauser Straße, an der Ecke zum Tirschenreuther Ring.
VW-Chef bekräftigt riesige Neuausrichtung des Konzerns
Nach der Sitzung des VW-Aufsichtsrates zu Einsparungen hat Konzernchef Oliver Blume das Ziel bekräftigt, den kriselnden deutschen Autobauer neu auszurichten. Der Vorstand treibe die Transformation weiter voran, so der Manager in einem Statement am Freitag. „Mit unserem Zukunftsplan stellen wir den Konzern auch in einem global massiv herausfordernden Umfeld noch robuster und wettbewerbsfähiger auf.“ Blume sprach von der „umfassendsten Neuausrichtung der Konzerngeschichte“.
Steinmeier nimmt Amtsgeschäfte in Ausweichquartier auf
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier nimmt am Freitag die Amtsgeschäfte in seinem neuen Dienstsitz am Spreebogen auf. Damit ist der Auszug des Staatsoberhaupts aus dem Schloss Bellevue und seiner rund 220 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Bundespräsidialamt offiziell abgeschlossen. Beide Gebäude werden in den kommenden Jahren saniert.
Beschwerde erfolgreich: Ochsenknecht-Prozess in Innsbruck
Für den deutschen Schauspieler und Musiker Jimi Blue Ochsenknecht ist die Justiz-Causa rund um eine nicht bezahlte Hotelrechnung in Höhe von rund 14.000 Euro doch noch nicht ausgestanden. Das Oberlandesgericht Innsbruck gab nämlich einer Beschwerde der Staatsanwaltschaft gegen die diversionelle Erledigung des Strafverfahrens statt, wurde am Mittwoch mitgeteilt. Der Prozess in Innsbruck muss daher fortgesetzt werden.
Verletzte nach mutmaßlicher Amoktat an Schule in Bayern
Bei einer mutmaßlichen Gewalttat an einer Schule im oberbayrischen Schongau sind zwei Mädchen schwer verletzt worden. Ein 16-jähriger Verdächtiger ist festgenommen worden, wie die Polizei am Mittwochnachmittag berichtete. Die beiden Verletzten wurden in ein Krankenhaus gebracht.
Was nun, Herr Nagelsmann? Das Leben als Ex-Bundestrainer
Julian Nagelsmann hat einen langen Sommer vor sich. Bestimmt wird er sich auch mal sein Mountainbike schnappen und in die geliebten Berge fahren. Weit oben findet er Ruhe und Entspannung. Da ist die Fußball-Welt mit ihren absurden Wendungen weit weg.
Merz will mit Reformen Deutschland in die Zukunft führen
Die deutsche Koalition hat sich auf ein umfangreiches Reformpaket geeinigt. CDU, CSU und SPD hätten einen „ganzen Katalog von bedeutenden Reformen“ beschlossen, um „Deutschland in die Zukunft zu führen“, sagte Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) am Donnerstag nach dem Koalitionsausschuss am Vorabend. Vereinbart wurde unter anderem eine Einkommensteuerreform, die Abschaffung der telefonischen Krankschreibung und die Umsetzung der Beschlüsse der Rentenkommission bis Ende 2026.
Stade: Trauer, Fassungslosigkeit und offene Fragen nach tödlichen Schüssen
Trauer und Fassungslosigkeit vereint sie. Nach den tödlichen Schüssen auf vier Frauen und zwei Männer in einer Jugendhilfeeinrichtung in Stade haben sich Hunderte Menschen in der Marktkirche Hannover versammelt. Viele weinen, immer wieder wischen sie sich Tränen aus den Augen. Die Gewalttat habe das ganze Land schockiert, sagt Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay (Grüne) als einer von mehreren Rednern während der Andacht.
Meere so warm wie noch nie um diese Jahreszeit
Zum Sommerbeginn sind die Weltmeere an der Oberfläche noch nie so warm gewesen wie in diesem Jahr. Am Stichtag 21. Juni lagen die Messungen des EU-Klimaprogramms Copernicus mit 20,86 Grad und des Copernicus-Meeresdienstes mit 21,0 Grad Celsius über den bisherigen Rekordwerten für diesen Tag aus den Jahren 2023 und 2024.
Mordkommission übernimmt Ermittlungen in Stade
Eine extra eingerichtete Mordkommission übernimmt die Ermittlungen zum Tatgeschehen mit sechs Todesopfern in Stade in Niedersachsen. Ausgewertet werden vor allem Hinweise aus der Bevölkerung. Die Polizei bittet Zeugen weiter um Fotos und Videos, die etwas zur Aufklärung der tödlichen Schüsse in der Jugendhilfeeinrichtung am Montag beitragen können. Unterdessen ist der Tatverdächtige in Untersuchungshaft gekommen. Großen Andrang gab es bei einem Gedenken an die Opfer.



