Anfang Juni erhielt das Opfer eine gefälschte SMS im Namen des Zahlungsdienstleisters „NEXI“ über eine angebliche Abbuchung in Höhe von 1.570 Euro. Kurz darauf überredete ein falscher Sicherheitsbeauftragter den Mann am Telefon, zum Schutz seines Kontos zwei Sofortüberweisungen von insgesamt 2.980 Euro auf angebliche „Sicherheitskonten“ zu tätigen. Nach Überweisung der Summe wurde der Grödner stutzig und erstattete Anzeige.
Die Rückverfolgung der Bankdaten und Geldabhebungen führten die Carabinieri schließlich zu einer 25-jährigen Frau und einem 19-jährigen Mann aus Kampanien. Beide sind bereits polizeibekannt und wurden bei der Staatsanwaltschaft Bozen wegen erschwerten Betrugs angezeigt.
Die Carabinieri warnen erneut vor ähnlichen Betrugsmaschen. Weder Banken noch Behörden würden ihre Kunden dazu auffordern, Geld auf sogenannte Sicherheitskonten zu überweisen. Wer einen solchen Anruf erhält, sollte das Gespräch sofort beenden und den Vorfall umgehend den Behörden melden.


