Freitag, 20. März 2026

A22-Konzession: Rom streicht Vorkaufsrecht

Das Ministerium für wirtschaftliche Entwicklung hat eine Richtungsentscheidung zur Vergabe der Brennerautobahn getroffen: Die laufende Ausschreibung wird ohne das bisherige Vorkaufsrecht für den aktuellen Antragsteller – die A22-Gesellschaft – fortgesetzt.

Bis Ende des Jahres soll der neuen Konzessionär bekannt sein. - Foto: © Erika Gamper

Demnach hat das Ministerium in Rom beschlossen, die am 31. Dezember 2024 begonnene Ausschreibung wie geplant fortzusetzen, jedoch unter „Ausschluss des Vorkaufsrechts für den Antragsteller“. So eine Mitteilung des Ministeriums.

Nach Abschluss der ersten Prüfungsphase zeigt sich die zuständige Kommission zufrieden. Die hohe Anzahl an zugelassenen Bietern garantiere, dass es sich um einen echten Wettbewerb zugunsten des öffentlichen Interesses handle.

Der Vorschlag, der die Grundlage für die Angebote bildet, wurde dem CIPESS zur Genehmigung übermittelt.

„Wir werden dann mit der Einladungsphase fortfahren, um die Angebote zu formalisieren, und dann wird die Kommission den erfolgreichen Bieter bewerten und bestimmen. Ziel ist es, bis Ende des Jahres den Namen des neuen Konzessionärs zu erfahren“, lautet es in der Mitteilung des Ministeriums

Kompatscher: „Werden unsere Rechte zu wahren wissen“

„Wir werden unsere Chancen und Rechte zu wahren wissen. Einerseits als Gesellschafter der Brennerautobahn, andererseits als Vertreter der Territorien“, so Landeshauptmann Arno Kompatscher in einer Stellungnahme gegenüber der Nachrichtenagentur Ansa.

stol

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