Die Frau war gemeinsam mit ihrem Ehemann in einem ausgeschilderten Weidegebiet unterwegs, als die Tiere plötzlich aggressiv reagierten. Die 67-Jährige starb, ihr Mann wurde schwer verletzt.
Der Fall steht exemplarisch für eine Entwicklung, die in alpinen Regionen seit ein paar Jahren beobachtet wird: Attacken von Kühen auf Wanderer häufen sich. Besonders Mutterkühe reagieren äußerst sensibel, wenn sie ihre Kälber bedroht sehen.
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Experten verweisen darauf, dass viele Zwischenfälle auf ein Zusammentreffen mehrerer Faktoren zurückzuführen sind – etwa Hunde, zu geringer Abstand zu den Tieren oder ein unruhiges Verhalten auf der Weide.
Mit dem Boom des Wandertourismus steigt auch die Zahl der Menschen, die sich in Alm- und Weidegebieten bewegen. Gleichzeitig unterschätzen viele die Gefahr, die von Rindern ausgehen kann. Kühe gelten zwar als friedliche Nutztiere, können aber bei Stress oder Schutzinstinkt erhebliche Kräfte entwickeln.

