Der Alarm ging am Sonntagvormittag um 11.30 Uhr bei den Einsatzkräften ein: Eine weithin sichtbare, starke Rauchentwicklung im Bereich Unterputzer in Afers rief zunächst die Freiwilligen Feuerwehren von Afers und St. Andrä auf den Plan. Vor Ort bestätigte sich der Ernst der Lage – ein Waldbrand hatte sich entfacht.
Nach ersten Erkenntnissen dürften landwirtschaftliche Arbeiten der Auslöser gewesen sein, bei denen das Feuer auf die umliegende Vegetation und schließlich auf das Waldstück übergegriffen hatte. Gegen 13 Uhr konnte der Brand schließlich unter Kontrolle gebracht werden, die Nachlöscharbeiten dürften allerdings noch mehrere Stunden in Anspruch nehmen.
Alarmstufe erhöht: Schwierige Wasserversorgung
Aufgrund der schwierigen Geländesituation und der akuten Gefahr, dass sich die Flammen im trockenen Unterholz rasch weiterfressen, wurde die Alarmstufe im Verlauf des Einsatzes erhöht. Weitere Einsatzkräfte mussten nachalarmiert werden, zwischenzeitlich waren insgesamt rund 100 Einsatzkräfte vor Ort.Die Feuerwehrleute arbeiteten unter Hochdruck und unter schwierigen Bedingungen daran, den Brandherd einzudämmen. Eine der größten Herausforderungen bei den Löscharbeiten im unwegsamen Gelände war die Sicherstellung der Wasserversorgung.
Im Großeinsatz standen die Freiwilligen Feuerwehren von Afers, St. Andrä, Brixen und Milland, der Bezirksfeuerwehrverband Eisacktal, der Forstdienst sowie die Carabinieri. Auch die Berufsfeuerwehr Bozen wurde zur Unterstützung angefordert.

