Waldbrand
Waldbrand im Fleimstal: Auch Südtiroler Feuerwehr im Einsatz
Nachbarschaftliche Hilfe über die Landesgrenze hinweg: Die Freiwillige Feuerwehr Truden wurde am gestrigen Mittwoch zu einem größeren Waldbrand am Cermis im Fleimstal angefordert. Die Löscharbeiten gestalteten sich aufgrund des steilen und schwer zugänglichen Geländes auf rund 2.000 Metern Meereshöhe besonders aufwendig.
Fleimstal: Rund 60 Feuerwehrleute kämpfen gegen Waldbrand
Rund 60 Feuerwehrleute sind seit Dienstagvormittag bei einem Waldbrand auf dem Cermis in den Fleimstaler Alpen im Einsatz. Unterstützt werden die Einsatzkräfte von der Hubschrauberstaffel der Berufsfeuerwehr Trient und der Forstbehörde des Trentino. Der Löscheinsatz gestaltet sich allerdings schwierig.
Brand am Gardasee: Starker Wind in der Nacht entfacht neue Flammen
Am gestrigen Abend schien der große Brand, der seit Donnerstag das Gebiet um Tignale am Westufer des Gardasees betrifft, endgültig unter Kontrolle zu sein. In der Nacht kam es jedoch auf dem Bergkamm zu erheblichen neuen Brandherden, begünstigt durch den starken Wind.
Waldbrand in Westkanada immer noch außer Kontrolle
Der schwere Waldbrand in der kanadischen Provinz British Columbia ist noch immer nicht unter Kontrolle. Allerdings breite er sich nicht mehr so rasant aus. Das Feuer erstreckte sich am Sonntagmorgen (Ortszeit) auf mehr als 100 Quadratkilometer. Über 20.000 Menschen waren zuvor zur Flucht gezwungen worden. Dass sich das Feuer zuletzt langsamer ausbreitete, liegt laut Berichten auch daran, dass ein Großteil der Feuerfront inzwischen einen See, den Okanagan Lake, erreicht hat.
Waldbrand bei Weißenbach: Drohne und Hubschrauber im Einsatz
Ein steigender Rauchpilz hat am Samstagmorgen im Ahrntal für einen Feuerwehreinsatz gesorgt: Unterhalb der Örtlichkeit „Pischtlinga“ bei Weißenbach geriet ein Stück Wald in Brand. Da sich die Einsatzstelle in unwegsamem Gelände befand, schaffte ein Löschhubschrauber Abhilfe.
Glutnester bei Waldbrand in Nordtirol gelöscht
Die Löscharbeiten gegen den am Dienstag ausgebrochenen Waldbrand im Gaisbachtal im Gemeindegebiet von Kufstein in Tirol sind am Mittwoch fortgesetzt worden. „Brand aus“ konnte am Nachmittag zwar noch nicht gegeben werden, aber bis zu 100 Glutnester wurden gelöscht und das Feuer somit eingedämmt, sagte Alexander Schulz von der Feuerwehr Scheffau zur APA. 8.000 Quadratmeter waren betroffen gewesen.
Sorge wegen Hitze und Wind in Frankreichs Waldbrandgebiet
Während sich in Spanien die Waldbrandsituation langsam zu entspannen scheint, bereiten Hitze, Wind und Trockenheit den Einsatzkräften an der südwestfranzösischen Atlantikküste große Probleme. Die Feuerwehr in dem Waldbrandgebiet bei Bordeaux setzte am Mittwoch alles daran, eine erneute Ausbreitung der Feuer zu verhindern. Temperaturen von bis zu 41 Grad, sinkende Luftfeuchtigkeit und Windstöße von bis zu 45 km/h könnten die Flammen wieder unkontrolliert anfachen.
Waldbrände auf Paros: Mehrere Dörfer evakuiert
Auf der bei Urlaubern beliebten griechischen Ägäis-Insel Paros kämpfen Feuerwehrleute seit Stunden gegen einen großen Waldbrand. Mehrere Ortschaften wurden wegen der vorrückenden Flammenfront evakuiert, Bewohner sollten laut Medienberichten auf Geheiß der Rettungskräfte an die Strände flüchten. Die Feuerwehr auf der Kykladen-Insel ist laut der Zeitung „Proto Thema“ seit Dienstag mit Dutzenden Kräften im Dauereinsatz und forderte Unterstützung an.
Waldbrände in Italien: Seniorenheim auf Sardinien evakuiert
Mehrere Waldbrände halten die Einsatzkräfte in Süditalien in Atem: Auf Sardinien musste wegen eines sich rasch ausbreitenden Feuers ein Seniorenheim evakuiert werden. Auch im Pollino-Nationalpark in Kalabrien wütet seit mehr als zwei Tagen ein Großbrand, wie die Feuerwehr berichtete.
Über 160.000 Menschen wegen Bränden in Südeuropa evakuiert
Beispiellose Waldbrände in Frankreich und Spanien haben am Freitag mehr als 160.000 Menschen zur Flucht gezwungen. Behördenangaben zufolge wurden im Südwesten Frankreichs bisher rund 141.000 Menschen evakuiert. In Spanien wurden laut dem Innenministerium alleine im Raum der Hauptstadt Madrid rund 25.000 Menschen zur Evakuierung aufgefordert. Den Behörden zufolge war das Feuer dort „nicht zu löschen“.
Waldbrand in Spanien – rund 32.000 Hektar zerstört
Der verheerende Waldbrand in der Provinz Guadalajara hat nach Behördenangaben inzwischen rund 32.000 Hektar Land zerstört und zählt damit zu den größten Bränden der jüngeren Geschichte Spaniens. Bei einem Besuch des Brandgebiets rief Ministerpräsident Pedro Sánchez am Mittwoch zu einem „Staatspakt gegen den Klimanotstand“ auf. Zugleich äußerten sich die Einsatzkräfte optimistisch, den Brand nordöstlich von Madrid in den kommenden Tagen unter Kontrolle bringen zu können.
Waldbrand in Nordtirol unter Kontrolle
Vermutlich ein Blitzschlag hat Dienstagmittag einen Waldbrand oberhalb von Wildermieming in Tirol (Bezirk Innsbruck-Land) ausgelöst. Ein Großaufgebot an Feuerwehren befand sich an Ort und Stelle, gelöscht wurde vorerst aus der Luft. Acht bis zehn Hektar Fläche waren betroffen. Mittlerweile habe das Feuer eingedämmt und eine Ausbreitung verhindert werden können, sagte der Bezirksfeuerwehrkommandant von Innsbruck-Land, Thomas Reiner, zur APA am frühen Abend.
Zahl der Toten bei Waldbränden in Spanien steigt auf 13
Bei den Waldbränden in der südostspanischen Provinz Almeria ist die Zahl der Todesopfer auf 13 gestiegen. Eine 93-jährige Britin sei ihren Verletzungen erlegen, teilte die Regionalregierung am Sonntagabend mit. Die Frau war eine von acht Personen, die nach dem Ausbruch des Feuers am Donnerstag ins Krankenhaus eingeliefert wurden, vier davon mit schweren Verletzungen. Sie hatte demnach Verbrennungen an 20 Prozent ihrer Körperoberfläche erlitten.
Waldbrand in Südfrankreich zwingt 10.000 Menschen zur Flucht
Ein außer Kontrolle geratener Waldbrand im Südwesten Frankreichs hat Tausende Menschen zur Flucht gezwungen. Rund 10.000 Bewohner von zwei Dutzend kleinen Städten und Dörfern nahe der spanischen Grenze mussten ihre Häuser verlassen, wie die Behörden am Montag mitteilten. Starke Winde drohten das Feuer weiter anzufachen. Der Brand zerstörte in den Ausläufern der französischen Pyrenäen eine Fläche von rund 4.600 Hektar, so der örtliche Präfekt Pierre Regnault de la Mothe auf X.
Waldbrandfläche in Italien hat sich 2025 verdoppelt
Die Waldbrandfläche in Italien hat sich 2025 im Vergleich zum Vorjahr nahezu verdoppelt. Nach Angaben des Umweltinstituts ISPRA wurden insgesamt 965 Quadratkilometer Land von Bränden zerstört. Nach den Daten des europäischen Waldbrand-Informationssystems EFFIS zählt 2025 zu den schwersten Brandjahren der vergangenen Jahrzehnte.
VIDEO | Großeinsatz bei Afers: Waldbrand unter Kontrolle
In einem Waldstück bei Afers ist am Sonntagvormittag ein Feuer ausgebrochen. Rund 100 Wehrleute der Umgebung standen im unwegsamen Gelände im Dauereinsatz, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Mittlerweile ist der Brand unter Kontrolle, die Nachlöscharbeiten dauern an.



