Ziel ist es, die Erreichbarkeit und Attraktivität der Bahnhöfe zu verbessern und den Umstieg zwischen Bahn, öffentlichem Nahverkehr, Fahrrad, Fußverkehr sowie geteilter und elektrischer Mobilität einfacher zu gestalten.
„Südtirol gehörte in diesem Bereich bereits zu den Pilotgebieten“, heißt es in einer Aussendung des Landes. Sichtbare Beispiele dafür seien die Mobilitätszentren in Brixen und Bruneck, an denen verschiedene Verkehrsmittel an einem Ort miteinander verknüpft werden.
Nach der Unterzeichnung wird ein ständiger technischer Arbeitstisch zwischen dem Land und RFI eingerichtet. Auch die Landesabteilung Mobilität und die Südtiroler Transportstrukturen AG STA werden an der Ausarbeitung des gemeinsamen Programms mitwirken.
Innerhalb von sechs Monaten soll eine umfassende Analyse der Bahnhöfe und ihres Umfeldes erstellt werden. Untersucht werden unter anderem die Anbindung an Buslinien, Rad- und Fußwege, „Park-and-Ride-Angebote“, und Ladeinfrastrukturen. Ein besonderer Schwerpunkt soll auf der Barrierefreiheit und auf einer besseren Verbindung zwischen Bahnhof und Ortszentrum liegen.
„Wir wollen nicht isolierte Einzelmaßnahmen planen, sondern jeden Bahnhof gemeinsam mit seinem Umfeld betrachten“, betont Landesrat Daniel Alfreider
Das Einvernehmensprotokoll bringt zunächst keine direkten finanziellen Verpflichtungen für den Landeshaushalt mit sich. Konkrete Projekte, Finanzierungen und Zuständigkeiten werden in weiteren Vereinbarungen zwischen RFI, dem Land und den jeweils betroffenen Gemeinden geregelt.


