„Die aktuellen Hitzewellen sind eine Generalprobe. In ganz Europa füllen sich die Notaufnahmen“, warnt WHO-Regionaldirektor Hans Henri P. Kluge. In Frankreich stiegen die Notrufe teils um 50 Prozent, während in London nie zuvor derart viele Notrufe über Personen in Lebensgefahr verzeichnet wurden. In Spanien hingegen wird die Anzahl der Hitzetoten auf über 300 zusätzliche Fälle geschätzt, wie die italienische Nachrichtenagentur „Ansa“ berichtet.
Europa erwärme sich doppelt so schnell wie der globale Durchschnitt.
Kluge betont jedoch, dass Prävention jedoch Wirkung zeige: Ohne die bestehenden Schutzmaßnahmen wäre die Zahl der zusätzlichen Hitzetoten im Jahr 2023 um rund 80 Prozent höher ausgefallen. Hitze-Aktionspläne, Frühwarnsysteme und gekühlte Räume müssten nun europaweit dringend weiter ausgebaut werden.
Wie berichtet, starben innerhalb einer Woche mehr als 1300 Personen in Zusammenhang mit der außergewöhnlichen Hitzewelle. Hier mehr dazu.


