Wie die Carabinieri mitteilen, begann der Betrug mit einer Nachricht, die scheinbar von einem offiziellen Anbieter stammte. Darin wurde der 43-Jährige aufgefordert, seine zertifizierte E-Mail-Adresse (PEC) zu verlängern. Über einen Link gelangten die Betrüger dann an seine Zugangsdaten und konnten anschließend die Daten seiner aufladbaren Zahlungskarte einsehen.
Kurz darauf wurde der gesamte Betrag von fast 1.500 Euro abgebucht. Der Geschädigte erstattete Anfang Juli Anzeige bei den Carabinieri in Reschen, die anschließend die Ermittlungen aufnahmen. Dabei machten die Behörden eine ungewöhnliche Entdeckung: Das gestohlene Geld war nicht auf ein ausländisches Konto weitergeleitet worden, sondern wurde verwendet, um eine Wasserrechnung eines Unternehmens aus dem Trentino zu begleichen.
Durch die Auswertung der Zahlungsdaten kamen die Carabinieri schließlich einem Kleinunternehmer pakistanischer Herkunft aus der Provinz Trient auf die Spur. Er muss sich nun wegen des mutmaßlichen Betrugs vor der Justiz verantworten.
Die Carabinieri erinnern daran, bei unerwarteten E-Mails mit Aufforderungen zur Eingabe persönlicher Daten oder Zahlungsinformationen stets besonders vorsichtig zu sein.


