Phishing
Diese 5 Betrugsmaschen kursieren derzeit besonders häufig in Südtirol
Von fingierten Zahlungsbestätigungen bis hin zu Fake-Alarmierungen: Via SMS, WhatsApp oder E-Mail versuchen Cyberkriminelle auch hierzulande verstärkt, rasch an Geld und an sensible Daten zu gelangen. Hier fünf Betrugsmaschen, die derzeit besonders häufig kursieren.
„Kriminelle kaperten mein Whatsapp“ – Hausarzt wird Phishing-Opfer
Wie sich der Nachrichten-Dienst Whatsapp wie von Geisterhand selbständig macht und vom eigenen Account im Maschinengewehr-Takt fremde Whatsapp-Nachrichten verschickt, diese Erfahrung musste am Mittwoch der bekannte Tiroler Hausarzt Eugen Sleiter machen. Er wurde Opfer der neuen Phishing-Masche „Ghost Pairing“.
Dank Verbraucherzentrale: Südtiroler Betrugs-Opfer erhält 13.700 Euro zurück
Ein Anruf von der vermeintlichen Bank: Der Anrufer klingt seriös, die Nummer stimmt – doch kurz darauf fehlen 13.700 Euro vom Konto. Herr B. tappte in eine perfide Phishing-Falle und wandte sich daraufhin an die Verbraucherzentrale Südtirol – mit Erfolg. Ein Fall, der zeigt: Beharrlichkeit kann sich lohnen.
Phishing: Bank muss Betrugsopfer 10.000 Euro zurückerstatten
Die Verbraucherzentrale Südtirol (VZS) konnte einen Erfolg vor der Schlichtungsstelle der Banca d’Italia (ABF) erzielen: Ein Verbraucher erhält von einem großen nationalen Anbieter 10.300 Euro zurückerstattet. Zuvor hatten sich unbefugte Dritte Zugriff auf dessen Konto verschafft und eine Überweisung in Höhe von 10.300 Euro getätigt.
Betrüger greift per App auf Handy von 61-Jähriger zu
Zu einem sogenannten „Phishing“-Versuch kam es am Dienstag in Innsbruck: Eine 61-Jährige wurde von einem vermeintlichen Bankangestellten telefonisch kontaktiert – dieser täuschte sie derart, dass sie ihm mittels einer App den Fernzugriff auf ihr Handy ermöglichte.
Gehören Sie dazu? Wer besonders oft Opfer von Phishing-Angriffen wird
Beim Phishing nutzen Betrüger E-Mails, Textnachrichten, Telefonanrufe oder dubiose Websiten, um sich sensible Daten ihrer Opfer zu erschwindeln. Besonders die Bankkonten sind ein beliebtes Ziel der Kriminellen. Die Uni Bozen hat nun in einer Forschungsarbeit ermittelt, wer besonders häufig Opfer dieser Betrugsmasche wird.
Achtung vor Fake-SMS von der Bank: Betrüger heben Geld vom Konto ab
Als auf seinem Konto plötzlich 1800 Euro fehlten, wurde einem Mann aus Ratschings klar, dass er das Opfer von Betrügern geworden war. Was war passiert? Der Mann hatte ein SMS erhalten – angeblich von seiner Bank. Darin wurde er aufgefordert, online über einen Link auf sein Konto zuzugreifen. Doch damit nicht genug.
Unglaublich raffinierter Trick: Frau ist ihr Geld los, Mann steht als Betrüger da
Achtung, das ist eine besonders hinterhältige Falle! Der Trick, mit dem Unbekannte eine Boznerin und einen Mann aus Foggia geprellt haben, war ebenso ausgeklügelt wie dreist. Die Frau büßte 3000 Euro ein, der Mann – ebenso ein Opfer – stand plötzlich sogar vor Gericht, weil die Gauner es so hingedreht hatten, dass er der Betrüger zu sein schien.
Gefährliche Falle auf Facebook: So klauen Kriminelle Ihre Daten
Wer ist nicht gerne hilfsbereit, vor allem wenn es hart auf hart geht? Genau auf diese Hilfsbereitschaft setzen Kriminelle, die sich derzeit mit einem Trick die Zugangsdaten eines Facebook-Accounts unter den Nagel reißen. Passen Sie auf!
Achtung: Betrüger klauen Daten, indem sie sich als INPS ausgeben
Ein neuer Fall von Betrugsversuch übers Handy: In der Verbraucherzentrale Südtirol (VZS) gehen zur Zeit Meldungen von Bürgern ein, die berichten, scheinbar ein SMS vom Fürsorgeinstitut NISF/INPS erhalten zu haben: Darin werde man aufgefordert, online Daten einzugeben, um weiterhin die Dienste des NISF/INPS nutzen zu können.
Südtiroler „Phishing“-Opfer erzählt: Auch erfahrene Käufer tappen in die Falle
Nicht nur beim Kaufen im Internet muss man Vorsicht walten lassen: Jetzt kann es auch Verkäufern passieren, online draufzuzahlen. Eine Südtirolerin wurde kürzlich Opfer eines Phishing-Betrugs – und das, obwohl sie sich der Gefahren im Netz durchaus bewusst ist.



