Zwei große Ziele:
„Am Freitag und Samstag haben wir uns darauf konzentriert, den betroffenen Bereich zu sichern. Es ging darum, das Risiko weiterer Einstürze einzudämmen“, betont Hochbau- und Vermögenslandesrat Christian Bianchi.
„Kurzfristig werden wir jetzt Computer und andere notwendige Arbeitsgeräte aus dem Gebäude bergen“, sagte Bianchi am 20. Juli nach einer technischen Besprechung vor Ort. „So können die betroffenen Ämter ihre Tätigkeit an Ersatzstandorten wieder aufnehmen und ihre Arbeit fortsetzen.“
Momentan habe man zwei Ziele vor Augen: Das Gebäude sichern und den Verwaltungsbetrieb fortführen
„Unser Einsatz verfolgt zwei Ziele: Zum einen die technischen Arbeiten auf der Baustelle abzuwickeln und zum anderen sicherzustellen, dass die Verwaltungstätigkeit weitergeführt werden kann.“
Ersatzorte für Justizämter gesucht
Nur wenige Stunden nach dem Einsturz hatte das Land eine Bekanntmachung veröffentlicht, um geeignete Räume für die Justizämter zu finden. Angebote für ein Gebäude, welches das Land anmieten und für die Justizämter nutzen kann, können noch bis zum heutigen Dienstag eingereicht werden.„Am 22. Juli werden wir uns mit der Gerichtspräsidentin und der Führungsspitze des Gerichts treffen. Gemeinsam legen wir fest, welche Räumlichkeiten genutzt werden“, sagte Bianchi. „Danach werden wir sie sofort mit Möbeln, technischen Anschlüssen und allem ausstatten, was für den Betrieb notwendig ist.“
Der Landesrat unterstrich dabei, wie wichtig es sei, die Verwaltungstätigkeit der Justizämter ohne Unterbrechung fortzuführen.
Parallel dazu werde als nächster Schritt die Fassade und die Säulenfront des Gerichtsgebäudes mit Stützkonstruktionen gesichert. Damit soll verhindert werden, dass weitere Teile des Gebäudes beschädigt werden.
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