Bei dem Gehängten handelt es sich um einen 58-Jährigen, der wegen der Tötung von fünf Menschen bei einem Brandanschlag auf eine Spielhalle in der westjapanischen Stadt Osaka im Jahr 2009 zur Höchststrafe verurteilt wurde.
Es war die erste Hinrichtung unter der seit Oktober vergangenen Jahres regierenden Ministerpräsidentin Sanae Takaichi.
Bei der bis dahin letzten Hinrichtung im Juni vergangenen Jahres war ein Serienmörder exekutiert worden. Der Mann war für den Mord an neun jungen Menschen verurteilt worden, auch der sexuelle Missbrauch der Opfer und Raub waren ihm zur Last gelegt worden.
Das Inselreich Japan, die viertgrößte Volkswirtschaft der Welt, gehört zu den wenigen Industrieländern, die noch immer an der Todesstrafe festhalten.


