Japan
Unwetter überziehen Japan – Eine Tote
Heftige Regenfälle halten die Menschen in Teilen Japans in Atem. In der Stadt Iwaki in der nordöstlichen Präfektur Fukushima starb eine Frau, als ihr Auto in einer Unterführung überflutet wurde, wie der Fernsehsender NHK berichtete. Ein Evakuierungsaufruf für das Stadtgebiet sei inzwischen wieder aufgehoben worden, ebenso in Teilen der Präfekturen Ibaraki und Kanagawa.
Eiskasten für Menschen kühlt japanische Arbeiter
Angesichts immer heißerer Sommer infolge des Klimawandels greifen japanische Unternehmen zu ungewöhnlichen Mitteln: Eine Art Kühlschrank für Menschen soll Beschäftigten auf Baustellen, in Fabriken und Lagerhäusern schnelle Abkühlung verschaffen. Von der telefonzellengroßen Kabine des Herstellers Trusco Nakayama wurden seit April nach Unternehmensangaben mehr als 300 Exemplare verkauft.
Erdbeben der Stärke 5,9 in Japan: Dutzende Verletzte nahe Tokio
In Japan sind bei einem Erdbeben der Stärke 5,9 in der Nähe von Tokio dutzende Menschen verletzt worden. Das Beben erschütterte nach Angaben der Japanischen Meteorologiebehörde am Sonntagmorgen gegen 2 Uhr (19 Uhr MESZ am Samstagabend) den südlichen Teil der Präfektur Ibaraki, die nordöstlich der Hauptstadt liegt. Auch in Tokio und Umgebung waren die Erschütterungen stark zu spüren. Sirenen heulten und auf Handys leuchteten Warnmeldungen auf.
Mittlerweile neun Tote bei Starkregen in Japan
Bei „beispiellosem“ Starkregen im Osten Japans sind dem Sender NHK zufolge zahlreiche Menschen ums Leben gekommen. Seit Beginn der heftigen Regenfälle am Donnerstag, die Warnungen vor Erdrutschen und Stromausfälle auslösten, hätten neun Menschen ihr Leben verloren, wie NHK am Sonntag unter Berufung auf eigene Zählungen berichtete. Der Katastrophenschutz der besonders schwer betroffenen Präfektur Chiba im Osten der Hauptstadt Tokio meldete am Samstagabend acht Tote.
Japan und USA stützen gemeinsam den Yen
Japan und die USA haben Insidern zufolge gemeinsam am Devisenmarkt interveniert, um den Absturz des Yen auf ein 40-Jahres-Tief zu stoppen. Die japanische Finanzministerin Satsuki Katayama werde am Montag eine konzertierte Aktion bekanntgeben, sagten zwei mit der Angelegenheit vertraute Regierungsvertreter der Nachrichtenagentur Reuters. Katayama werde voraussichtlich die Entschlossenheit beider Länder unterstreichen, die übermäßigen Kursverluste des Yen zu bekämpfen, hieß es.
Japans Regierung meldet 28 Tote nach Erdbeben
Nach dem schweren Erdbeben im Südwesten Japans ist die Zahl der Toten nach Angaben der Zentralregierung auf 28 gestiegen. Die von der Polizei übermittelte Zahl beinhalte Opfer, bei denen vermutet werde, dass ihr Tod im Zusammenhang mit der Katastrophe steht, zitierte der japanische TV-Sender NHK einen Sprecher der Regierung in Tokio.
Mindestens 13 Tote: Zahl der Erdbebenopfer in Japan steigt
Nach dem schweren Erdbeben im Südwesten Japans steigt die Zahl der Todesopfer. Die Behörden hätten 13 Tote bestätigt, gab Ministerpräsidentin Sanae Takaichi am Tag nach dem Beben in der Präfektur Kumamoto auf Japans südwestlicher Hauptinsel Kyushu bekannt. Möglicherweise seien sogar Dutzende Menschen ums Leben gekommen, berichtete die japanische Nachrichtenagentur Kyodo unter Berufung auf einen Regierungsbeamten.
Verletzte und schwere Schäden nach Erdbeben in Japan
Ein schweres Erdbeben der Stärke 7,1 hat am Dienstag die südjapanische Insel Kyushu erschüttert und teils schwere Schäden angerichtet. „Wir sind bereits darüber informiert worden, dass Menschen verletzt wurden“, sagte Ministerpräsidentin Sanae Takaichi in Tokio zu Journalisten. Allein ein Krankenhaus in Kumamoto meldete dem Sender NHK zufolge mehr als 50 Verletzte.
Japan will Monarchie mit Adoption bewahren
Japans Regierung der erzkonservativen Ministerpräsidentin Sanae Takaichi will die Zukunft der Monarchie durch Adoptionen sichern – Frauen bleibt der Thron jedoch verwehrt. Das Parlament verabschiedete erwartungsgemäß eine Revision des seit 1947 geltenden Kaiserhausgesetzes, mit der die Wiederaufnahme männlicher Mitglieder ehemaliger Seitenlinien in die Kaiserfamilie ermöglicht wird. Diese Seitenlinien hatten nach dem Zweiten Weltkrieg ihren Status verloren und sind seither Privatpersonen. Hintergrund ist, dass der ältesten Erbmonarchie der Welt allmählich der Nachwuchs ausgeht.
Japans Leitzins auf höchstem Stand seit 31 Jahren
Die japanische Zentralbank (BOJ) hat ihren Leitzins am Dienstag mit sieben zu einer Stimme auf den höchsten Stand seit 31 Jahren angehoben und weitere Schritte in Aussicht gestellt. Der kurzfristige Zins steige von 0,75 auf ein Prozent, teilte die Notenbank in Tokio mit. Damit reagieren die Währungshüter auf den Preisdruck, der durch die drastisch gestiegenen Energiepreise infolge des Krieges im Iran ausgelöst wurde.
Streunender Bär verletzt vier Menschen in Japan
Ein streunender Bär hat in Japan vier Menschen verletzt. Zeitungsberichten vom Dienstag zufolge drang das Tier zunächst in eine Autoteilefabrik in der Stadt Fukushima im Norden des Landes ein und biss zwei Mitarbeiter. Auf dem Gelände einer benachbarten Fabrik und in einem Wohngebiet wurden demnach zwei weitere Menschen verletzt. Eines der Opfer erlitt nach Angaben der Zeitung „Yomiuri Shimbun“ schwere Wunden, die übrigen drei wurden leicht verletzt.
Japan warnt auf Sicherheitskonferenz vor Machtstreben Chinas
Bei der asiatisch-pazifischen Sicherheitskonferenz Shangri-La-Dialog in Singapur sind am Samstag die wachsenden Spannungen zwischen Japan und China deutlich geworden. Während die Volksrepublik das zweite Jahr in Folge gar keinen Vertreter zu dem Forum schickte, warnte Japan dort eindringlich vor einem Machtstreben und der Aufrüstung Chinas. Dessen außenpolitisches Auftreten und militärischen Aktivitäten gäben Anlass zu großer Sorge, so Verteidigungsminister Shinjiro Koizumi.
Trotz neuen Erdstoßes: Japan hebt Warnung vor Mega-Beben auf
Ungeachtet eines neuen Erdstoßes hat die japanische Regierung ihre akute Warnung vor einem Mega-Beben aufgehoben. Ein Beben der Stärke 6,2 habe Montagfrüh die Insel Hokkaido im Norden des Landes erschüttert, teilte die Wetterbehörde JMA mit. Das Epizentrum sei in 83 Kilometer Tiefe gelegen. Auch wenn keine schweren Schäden zu befürchten seien, könnten Felsbrocken nach unten stürzen oder es zu Erdrutschen kommen, warnte die Behörde.
Japanische Feuerwehr wegen Waldbränden im Großeinsatz
Hunderte Feuerwehrleute haben am Samstag in Nordjapan gegen heftige Waldbrände gekämpft. Bis zum Morgen waren etwa 700 Hektar in der Präfektur Iwate von den Flammen zerstört worden, wie die örtlichen Behörden mitteilten. 3.200 Menschen wurden dazu aufgerufen, ihre Häuser zu verlassen. Mindestens acht Wohngebäude brannten nieder; deren Bewohner konnten in Sicherheit gebracht werden.
Japan lockert Regeln für Rüstungsexporte
Japan hat am Dienstag die umfassendste Reform seiner Rüstungsexportregeln seit Jahrzehnten vorgestellt und damit den Weg für den Verkauf von Kriegsschiffen und Raketen ins Ausland freigemacht. Die rechtskonservative Regierung von Premierministerin Sanae Takaichi löst sich damit weiter von den pazifistischen Beschränkungen der Nachkriegszeit. Bisher waren Ausfuhren weitgehend auf Ausrüstung für Rettungs-, Transport- und Überwachungseinsätze sowie die Minenräumung beschränkt.
Tsunami-Warnung in Japan – Drei-Meter-Wellen befürchtet
Nach einem starken Erdbeben vor der Küste der Präfektur Iwate in Nordjapan wurde am Montag eine Tsunami-Warnung ausgegeben. Für die Präfekturen Iwate und Aomori sowie die Insel Hokkaido wurden Wellen von bis zu drei Metern vorhergesagt. Rund 200.000 Menschen mussten evakuiert werden.
Tsunami-Alarm: Heftiges Erdbeben vor Japan – Stärke 7,5
Ein schweres Erdbeben vor der Nordostküste Japans hat am heutigen Montag eine Tsunami-Warnung ausgelöst. Laut der japanischen Meteorologiebehörde (JMA) wurden Flutwellen von bis zu drei Metern Höhe erwartet. Im Hafen von Miyako in der Präfektur Iwate wurden dem Sender NHK zufolge zunächst nur 40 Zentimeter gemessen. In Kuji in derselben Präfektur waren es demnach 70 Zentimeter, Tendenz steigend.
Starkes Erdbeben erschüttert Japan
Ein Erdbeben der Stärke 7,5 hat Japan erschüttert. Die japanische Wetterbehörde sprach eine Tsunami-Warnung aus und warnte vor Wellen, die bis zu drei Meter hoch sein könnten. An der Küste der nordöstlichen Präfektur Iwate wurden kurz darauf bereits Flutwellen von bis zu 80 Zentimetern gemeldet, wie der japanische TV-Sender NHK berichtete.



