Obwohl sein Fall im Missbrauchsbericht für die Diözese Bozen-Brixen sehr ausführlich und mit deutlicher Kritik an der Diözese dargestellt wird, hat Bischof Ivo Muser den Priester Giorgio Carli weiterhin für die Seelsorge vorgesehen – im Oberen Pustertal. Das sorgte in den vergangenen Wochen nicht nur für Verwunderung, sondern auch für viel Kritik an den Bischof.
Nun wird der Münchner Rechtsanwalt Ulrich Wast gemeinsam mit weiteren unabhängigen Fachpersonen die Entscheidungsprozesse rund um die geplante Versetzung von Don Giorgio Carli analysieren.
Im Mittelpunkt steht eine strukturierte Untersuchung der internen Abläufe und Entscheidungswege, um Fehlerquellen zu identifizieren und daraus konkrete Reformschritte abzuleiten, betont Bischof Muser.


